Giallo Nr. 1 - Das Geheimnis der gläsernen Augen

  • Ja. Gut Ding will Weile haben.


    Es geht eher darum, dass sich die Produktionen nicht gut genug verkaufen und ich nichts daran verdiene und eher drauf zahle. Gut Ding wird das so oder so, ob die jetzt vor einem Jahr erschienen wären oder in zwei Jahren erscheinen werden.

  • Lieber Mr. Smathers oder wie auch immer Du wirklich heißen magst (liest sich nach altem Hasen mit neuem Namen, der vermeintliche China-Mann womöglich? Der faselt auch immer was von Premium-Segment und Co.), ein gut gemeinter Rat: lass es bitte, danke. Das geht schon in Richtung Rufschädigung.


    Von wegen es wird nichts mehr von Audionarchie kommen. Doch, kommt, aber erst wenn mir danach ist. Der "Absteiger des Jahres" widmet sich halt lieber anderen Projekten, zum Beispiel der Hebung alter Schätze oder Verne-Wilde-Scotland-Yard-Soße (komisch, dass es die einzigen Serien am Markt sind).


    Davon mal ab, in der unteren Riege spielen andere, aber ich ganz sicher nicht.

  • Hier noch mein Feedback zur ersten Folge von gestern aus dem "zuletzt gehört - Thread":


    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Sprecherleistungen waren auch sehr gut. Neben Holger Löwenberg, Luisa Wietzorek, Dagmar Dempe u. a. ist der inzwischen verstorbene Helmut Krauss auch dabei. Er spielt den unsympathischen Charakter sehr überzeugend. Ich fand das hervorragend. Ich bin auf weitere Folgen dieser neuen Serie gespannt.

    ------ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!




    TKKG-site.de

  • Für die erste selbständige Folge der Giallo-Reihe bedient sich Autor Markus Duschek zahlreicher bekannter Motive des Genres, ohne dabei eine Liste abzuhaken, wie es moderne Hommagen ja leider oft tun. Die Versatzstücke setzt er zu einem straighten, knackigen Psychothriller zusammen, der auf allzu spekulative oder gar übersinnliche Elemente verzichtet. Auch setzt man nicht in erster Linie auf Nostalgie: Wie schon Mindnapping 27 ist auch diese Geschichte grob in unserer Zeit verortet.

    Das Ergebnis ist ein kleiner, böser Reißer, den man durchaus öfters hören kann, denn das Who dunnit ist eigentlich Nebensache, die Atmosphäre der Bedrohung hält den Hörer bei der Stange. Inszeniert ist das Ganze gewohnt solide und mit dem richtigen Gespür für Zwischentöne. Besonders deutlich zu hören in den gelungenen Montage-Szenen. Die stimmungsvolle Musik tut ihr Übriges (Die Titelmelodie ist übrigens der Hammer!), die Sprecher sind durch die Bank erste Klasse.

    Ich gehe davon aus, dass die weiteren Folgen das Niveau nicht nur halten, sondern auch das breite Spektrum des Giallogenres nutzen werden und darauf freue ich mich nach diesem gelungenen Auftakt.