...zuletzt gehört

  • ARD Radiotatort - Terrorvögel - Die neue Folge des SWR bietet den ersten Fall des neuen Teams. (Finkbeiner und Brändle hatte ja aufgehört.) Ich fand den Fall mittelmäßig. Zu den neuen Ermittlern habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Da möchte ich noch ein paar Fälle abwarten. Hoch erfreut war ich über die Mitwirkung von Lisa Wagner im Sprecherensemble.

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  • Vidan Staffel 2 - endlich durch. Alles in allem nicht schlecht, aber für mich mit Luft nach oben. Vor allem hätte man das im Rückblick deutlich gerafft erzählen können. Manche Szenerien sind, rückwirkend am Ende der Folge betrachtet, für die Haupthandlung einfach überflüssig und dienen als Parallelhandlung mit Schocker-Elementen. Also wenn da in einer dritten Staffel keine Erklärung käme (wovon ich ausgehe), tatsächlich obsolet. Nicht schlecht erzählt, lässt für mich aber den Beigeschmack von Füllfolgen, was schade ist.


    Im Radio hab ich aber was sehr feines entdeckt. "Nur die Tiere" - fünfteiliges Episodenhörspiel um, wie die Subhead sagt, einen "rätselhaften Fall im Zentralmassiv". Eine Leicche, eine Hand voll wichtiger Personen und jede Folge aus der Sicht einer anderen Person erzählt. So fügen sich die Puzzleteile und Bezüge nach und nach zusammen. Gefiel mir sehr gut und werde ich mit Sicherheit noch mal höre, da ich den Verdacht habe, dass das eines der Hörspiele ist, bei denen sich nach dem Hören des Finales, noch mal andere Erkenntnisse beim Wiederhören bieten. Tipp!


    So, Müller hatte Drei Fragezeichen CDs für 3,99 im Angebot - da hab ich erst mal meinen Backlog wieder aufgefüllt und höre dann jetzt "Kelch des gräulichen Schicksals" oder so als nächstes. :D


  • Im Radio hab ich aber was sehr feines entdeckt. "Nur die Tiere" - fünfteiliges Episodenhörspiel um, wie die Subhead sagt, einen "rätselhaften Fall im Zentralmassiv". Eine Leicche, eine Hand voll wichtiger Personen und jede Folge aus der Sicht einer anderen Person erzählt. So fügen sich die Puzzleteile und Bezüge nach und nach zusammen. Gefiel mir sehr gut und werde ich mit Sicherheit noch mal höre, da ich den Verdacht habe, dass das eines der Hörspiele ist, bei denen sich nach dem Hören des Finales, noch mal andere Erkenntnisse beim Wiederhören bieten. Tipp!

    Da schließe ich mich doch glatt an!

  • Die Ferienbande - Meltdown im verfluchten Horror-Hotel - LIVE (12) - CD 1 - Live in Köln - Die ersten ca. 30 Minuten bisher. Der Start hat mir schon mal sehr gut gefallen.

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  • Die Ferienbande - Meltdown im verfluchten Horror-Hotel - LIVE (12) - CD 1 - Live in Köln - Inzwischen komplett angehört. Das Live-Hörspiel hat mir sehr gut gefallen.


    :thumbup:

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  • DDF - Kelch des Schicksals. Ich hab es leider nicht verstanden.... zweiter Durchlauf

    Und dann habe ich blackbird durch-ge-binged. Oh, das ist richtig klasse. 6 Halbstünder vom HR, zu finden in der ARD Audiothek.

    Coming-Of-Age Geschichte, spielt in den 70ern. Hauptrolle Maximilian Mundt, den ich nur von der Netflix-Serie „how to sell drugs online (fast)“ kannte, und die Rolle hier ähnlich gut ausfüllt. Schulalltag, Scheidung, erste Liebe und leider auch teils sehr traurig durch einen krebskranken Freund. Romantisch aber nicht schnulzig, emotional aber nicht rührselig … einfach aus dem Leben gegriffen. Fand ich richtig, richtig stark! Musikalisch gibt es Lieder aus der Zeit, allerdings sehr langsam gecovert mit Sänger und Klavier. Nicht umsonst auch beim Ohrcast Jahres-Ranking ganz weit oben. :)

  • Antikammer (WDR 2021)

    Deutschland in einer nicht allzu fernen Zukunft – drei Personen in einem Auto, eine zufällige Schicksalsgemeinschaft, bzw. Fahrgemeinschaft. Plötzlich sind alle elektrischen Geräte tot – kein Auto, kein Handy keine Taschenlampe. Und wieso ist die Straße mit einem Mal von Pflanzen überwuchert?

    Dystopische Science-Fiction und Endzeitszenarien scheinen in den letzten Jahren zum beliebtesten Hörspielsujet geworden zu sein, keine Ahnung warum. Mir ist das Thema jedenfalls so langsam über. Vor allem wenn es so lahm und uninspiriert dargeboten wird, wie es fast immer der Fall ist. Da macht Antikammer leider auch keine Ausnahme, was mich doch wundert, denn eigentlich habe ich bisher alles blind „gekauft“ was Benjamin Quabeck (hier Regisseur und Co-Autor neben Alexander von Lukowitz) zu verantworten hatte und bin nun das erste Mal enttäuscht worden. Man hat eine gute Ausgangslage, gute Sprecher, ein wirklich tolles Sounddesign (Phillip Steegers und Gunter Paperitz), wegen dem alleine man das Hörspiel doch unbedingt hörten sollte aber am Ende leider doch kein gutes Hörspiel. Für ein paar gute Ideen und originelle Gedanken reicht es, aber keine dieser Ideen wird zu Ende gedacht, kein Potential genutzt, alles wird nur eben angerissen und gestreift. Und nach hinten raus zerfasert die Erzählung vollends und die Fäden werden nicht zusammengeführt. Schade, dass so viele Ressourcen für so ein halbgares Produkt verpulvert wurden.

  • Serjosha und Schultz - Einer für alle (3) - Gestern erstmals angehört. Auch die dritte Folge hat mir sehr gut gefallen. Der serientypische Humor ist wieder ordentlich enthalten.

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  • Gute Besserung amerigo ! :)

    marc50 Uh, das hatte ich anders in Erinnerung. Mir hat das "bruchstückhafte" gefallen, weil es auch ihaltich gut gepasst hat. Ich fand das Hörspiel eigentlich sehr gut. Die aufgeworfenen Ideen mussten für mich gar nicht zu Ende gedacht werden, mir hat das mit den Anreißen gereicht.


    Bei mir durch Kelch des Schicksals. Ok, jetzt konnte ich der Story folgen. Die Stimmen von Justus anderem Onkel und dessen Komplizen waren einfach zu ähnlich, das hatte ich nicht geblickt, wer da was, warum macht. Schöne Idee, sich noch mal Justus Vergangenheit zu widmen. So wird nicht nur weitere Verwandschaft erschlossen, sondern auch der Tod seiner Eltern erklärt. Und man schafft am Ende eine Runde Klammer, die das Thema sauber abschließt. Das gefällt mir gut. Was mir gar nicht gefällt ist die schwurbelige Teremin-Musik. Die reißt mich immer wieder raus. Ist das Conrad? Geht leider gar nicht an mich und nervt mich eher, aber das ist Geschmacksache. Der Fall an sich hat so einige Schwierigkeiten mit konstruierter Handlung, aber das ist immerhin spannend und (für drei ???-Verhältnisse) kurzweilig erzählt. Am Ende braucht es aber zur Erklärung des Falls und den Bezügen zu Justus Eltern bald 20 Minuten. ZWANZIG MINUTEN!!! Ich zitiere muff potter. "...schütteln Köpfe, bis es bricht". So, dann mal die nächste Nummer, Kreaturen der Nacht oder so, mit Horror-Clowns drauf. Das kann ja nur gut werden! :debil:


    Den neusten Tatort Terrorvögel ebenfalls gehört. Hm, neue Ermittlerin, Spielorte zwischen Ludwigshafen und Karlsruhe. Dazu der passende Dialekt - der auf Ranglisten der nervigsten weit oben rangiert. Der Fall ist ganz nett, stilistisch geht man aber wieder den gleichen "humorigen" Weg, wie bei Finkbeiner und Brändle. Dazu Daueruntermalung mit Musik, wie man sie in den 90er unter Sitcoms und Vorabend-Krimis geparkt hat. Ne, das war auch nicht meins.


    Dagegen schon eher mein, aus der ARD Audiothek gefischt, die erste Staffel KI Mom von Serotonin. Man kennt das - gigantisches Raumschiff mit Resten der Menschheit, viele in einen langen Schlafzustand versetzt. Nach 100 Jahren Flug werden zwei Schwestern aufgeweckt. Und die Raumschiff KI übernimmt die Mutterrolle. Nach und nach wachen weitere Personen auf...weiteres Einordnen fällt mir schwer. Schon recht soapig, denn im Grunde erlebt man hier den "Alltag" der Menschen, der sich nach und nach entwickelt und Rückblicke bietet. 10 Folgen in Staffel 1, ja 15-20 Minuten Länge und ne zweite Staffel gibt es auch schon. Da bleib ich dran! :)

  • Gute Besserung, amerigo !


    Ich hab zuletzt auch die neueste drei ??? Folge gehört:


    Die drei ??? und die verlorene Zeit (215) - Nicht sehr gut, aber immerhin ganz gute Folge. Da hatte mir der direkte Vorgäner (Geisterbunker) deutlich besser gefallen. Die Sprecherleistungen sind gut bis sehr gut. Mit dabei: Peter Kaempfe als Hausmeister (Erzähler von TKKG Junior).

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  • So aktuell wie ihr bin ich bei den drei ??? nicht. :D

    Kreaturen der Nacht fand ich ja eigentlich noch ganz witzig. Ignoriert man die ganzen albernen Namen und die Tatsache ignoriert, dass HipHop und diese Horror-Masken so gar nicht zueinander passen wollen, bekommt man eine halbwegs knackige Story. Dazu noch recht geradlinig erzählt... da kann man sich heutzutage ja schon drüber freuen! :D Dazu Bob im alten Job als Aushilfe bei Sax Sandler.... also ich fand die wesentlich besser, als befürchtet, wenn, wie gesagt, mir auch die beiden Themen Horrorclowns und HipHop als "Trenderscheinungen" nicht zusammengehen wollen.

    Auch herrlich, wie man mit dem Kelch des Schicksals (2,5 Mio Dollar wert) und dem Sammel-Teddy mehrere Hunderttausend Dollar) zuletzt völlig random irgendwelche obskuren Wertgegenstände rauspoltert, die sich in die Gesamtstories so gar nicht homogen einfügen wollen. Schade!


    Die schweigende Grotte hat dann in der Basis auch nen netten Ansatz, auch wenn man schnell den ein oder anderen Zusammenhang erahnt. Nach dem Fall gibts dann noch mal nen Big Twist, den es für mich nicht gebraucht hätte. Zu kompliziert für drei ???. Gut, andererseits war der Fall davor ein bisschen dünn...ok, man kann es mir nicht Recht machen. :D

    Achso, alles mal abgesehen von den hanebüschenen Delphin-Kurieren... es fällt den Autoren wohl nichts bodenständiges mehr ein oder man macht einen Wettstreit daraus, welcher Schreiber*in das abgefahrenste Setting erspinnen kann. :D


    Hab auch der Infektion noch mal einen Durchlauf gegönnt. Unglaublich, dass Teil 1 schon 10 Jahre auf dem Buckel hat! Sehr schöner Zombie-Dreiteiler.

  • Mal was anderes Re:Produktion - 10teilige Radioschnipsel, je etwa 15 Minuten. Man verfolgt die Sprachnachrichten zweier Freundinnen. Beide mitte 30, die eine macht Karriere in New York, die andere macht Musik und hat Kinderwunsch. Um selbiges Thema geht es dann... Eizellen einfrieren, Kinder erst später nach der Karriere, Abtreibung, Beziehungen, unterschiedliche Lebenssituationen. Das ganze eben sehr authentisch, durch die Audionachrichten. Muss ich zugeben, hat mich anfangs doch öfter gestört, denn ich mag auch im echten Leben den Trend zu Sprachnachrichten nicht, vor allem wenn man darin anfängt zu faseln oder sie auch einfach nurdazu gedacht sind, um sich selbst zuzuhören. Das gibts halt hier auch. Ich habe mich im Laufe des Hörspiels dran gewöhnt und letztlich so eingestuft, dass sie zu einem authentischen Hörerlebnis einfach dazu gehören. Fazit: gut, speziell, wichtiges Thema gut dargestelllt.

    Dann noch den Klassiker Probelauf - war auch in der "Vogel im Käfig CD Box"... sehr schönes Kammer-/Gedankenspiel mit dem ein oder anderen Twist. Top!

  • Weiter ging die drei ??? Sause mit Der Jadekönig. Eine Folge für die End-Dreißiger (frühestens), denn wer sonst kennt die Themenfelder "Briefmarken" UND "Skateboards". Herrlich, wie random man sich Themen auswürfeln kann. Also ne wertvolle Briefmarke dieses mal, ok. Mal abgesehen von dieser völligen Themenwillkür, Peters vollständiger Abgabe seines Großhirns zu Beginn der Folge und dem Finale, das für mich ein Twistchen zu viel hatte.... also mal abgesehen davon, fand ich diese Folge sogar ziemlich gut! Einstieg als Nacherzählung, parallele Ermittlungen der drei Spürnasen, komische Charaktere und nicht zu viel Erklärmonolog am Ende. Das geht ja sogar! Leider dann wegen der anderen Punkte für mich von "gut" leider entfnert, aber immerhin mal halbwegs gut erzählt.