Beiträge von blackmail82

    Ah, das klingt echt super! 😄 Kombinieren von Puzzle und Podcasts ist ja quasi die ultimative Entspannung. Ich mache das manchmal auch: die Hände beschäftigt, der Kopf taucht in die Geschichte ein, und man merkt gar nicht, wie man komplett drin ist.

    Bei Barmbeck Bump stimme ich voll zu, die Dynamik Prange vs. Rohde ist genial. Dieses „amateurhafte Podcast, ständig unterbrochen“ macht alles so unvorhersehbar und witzig, die Dialoge haben diesen absurden Humor, bei dem man ständig schmunzelt.

    Und Der Tod von Fantomas… haha, das Konzept ist komplett verrückt, aber funktioniert! Fantomas, der europäische Kulturschätze klaut, der ostdeutsche Schaffner, der französische Bäcker… man merkt richtig, dass die Macher genau so viel Spaß haben wie wir beim Zuhören. Podcasts, die einen gleichzeitig zum Denken und Lachen bringen, sind selten – hier passt das perfekt zu einem entspannten Puzzle-Nachmittag. 😆

    Es waren eher Puzzle-Nächte, aber ansonsten passt das. :D

    Verrückt - ich habe die letzten Tage etwas gemacht, das ich schon lange nicht mehr getan habe. Gepuzzelt! Und dabei Hörspiele gehört.. das war doch sehr entspannend muss ich sagen. Ich freue mich jetzt schon auf Weihnachten dieses Jahr, wenn ich mal wieder Zeit haben könnte zu puzzeln. :D


    Gehört habe ich dabei die beiden langen Podcast-Reihen:

    Barmbeck Bump - Prange vs. Rohde

    Herrlich! Ich fand den Film mit dem grantigen Prange schon sehr gut, dazu noch Dittrich als Rhode, der einen DIY Podcast zum Thema Wrestling startet, aber täglich gestört wird und dadurch Situationen und Dialoge mit Prange entstehen.


    Fantomas
    Tod unter Gurken in seiner neuen Inkarnation hat mir ebenfalls sehr gut gefallen! Das Zusammenspiel ist einfach großartig und wenn Passtewka schon als os-deutschelnder Zugbegleiter großartig war - sein französischer Bäcker ist ebenfalls grandios! Story: in der täglichen Episode beraubt Fantomas die Welt eines europäischen Kulturguts... der Rest ist hanebüschen, aber lustig! :D

    Die Blender von Mia Insomnia Autor Gregor Schmalzried

    8 Folgen a 30 Min.


    Ein paar Freunde isoliert in einem Luxus Ski-Chalet feiern Junggesellinnenabschied. Es kommt zum einem Todesfall. Nach und nach offenbaren sich Geheimnisse der Gruppe.

    Spannend inszeniert, cleveres Drehbuch und eine angenehme Lauflänge machen das Ding zu einer Empfehlung! Viel Spaß beim Hören

    Nice, Danke für den Tipp... das wird mir hoffentlich die beiden Arbeitstage zwischen den Jahren versüssen. :D

    Ich hab zwei Radiotatorte nachgehört. Den letzten aus Hamm Skandalon und Ausgehölt. Erster war relativ simpel gestrickt und ich habe ich anfangs doch an den Autofahr-Monologen von Latotzke gestört. Ausgehölt fand ich da schon cleverer konstruiert und insgesamt fällt mir doch immer wieder auf, dass ich im Rückblick die meisten Tatort-Hörspiele gut fand, wo sie früher doch eher unterdurchschnittlich und langatmig waren.

    MONOS - Die Gefängnisinsel


    Eine Insel mit einer Hand voll Gefangener - selbst der Wärter ist mit allen freundschaftlich unterwegs, bis ein Gefangener verschwindet, zwei weitere zum Abendappell zu spät kommen und eine Leiche angespült wird. Hier traut keiner mehr keinem - ich hatte "The Thing" Vibes. Und Mystery-Ansätze hat das Ganz auch noch. Hat mich sehr gut und kurzweilig unterhalten - hier werde ich mir auch einen zweiten Durchlauf gönnen. Empfehlung!

    Ich habe Crrowl von Dirk Schmidt gehört und bin wenig angetan. Die Geschichte um eine alte Rockband überm Zenit und ihren zwischenmenschlichen Verstrickungen hat mich kaum gepackt. Vielleicht war meine Erwartungshaltung auch einfach die falsche, von einer Ost-Europa-Tour, für die spontan eine Social-Media-Beraterin eingepackt wird. Ich hatte mir etwas "roheres" vorgestellt... Ausschnitte von Live-Szenen, generell mehr Musik und Schnipsel. Das Thema Social-Media hilft noch beim Anfangskontrukt der Story, für die mein zwei Episoden benötigt. Danach verstrickt sich das Hörspiel in Einzeldialogen, Intrigen und Andeutungen zur dunklen Vergangenheit der Band. Die Verpakcung wird zu einem eher gewöhnlichen Krimi/Thriller Plot. Klar, mit dem Hintergrund einer Band, gleiches hätte man aber auch an einer beliebigen anderen Firma inszenieren können. Die Band Persönlichkeiten selbst haben bei mir kaum Sympathie geweckt und so blieb dann auch der Zugang aus. Schade.

    Bildungsauftrag kannst du aber mehr oder minder bei allen Traber-Sachen vergessen. Ich fand anfangs diese Edutainment Sachen von Buttgereit ja noch ganz funny, aber mehr als einen Durchlauf vertragen die auch nicht. Und ganz ehrlich: mit Groschengrusel oder Pulp bist Du bei Traber schon häufig auch nicht weit weg, ich finde aber, er bringt da erzählerisch und von der Umsetzung her eine andere Dichte und zweite (oder auch dritte) Ebene mit rein, die mich dann wirklich gruseln lässt.

    Zuletzt gehört habe ich "Çelik & Pelzer: Der Nazischatz - Dunkle Vergangenheit". Fand ich mau - sehr, sehr mau. Zwischenzeitlich dachte ich mal, das soll ein Retro-Krimi sein, so altbacken, machistisch und obendrein spannungsarm ist dieser "Ermittlerkrimi" meiner Meinung nach.


    Außerdem bin ich beim Stöbern in den Halloween-Geschichten der ARD-Mediathek auf "Das Ding im Nebel" gestoßen. Für mich war es das erste Hörspiel des hoch gelobten Bodo Traber. Und ich sag' mal so: Ich habe einfach was anderes erwartet. In den sogenannten "Goldenen Zwanzigern" gab es in Deutschland eine ganze Reihe von Serienmördern. Ich dachte also, um einen davon geht es. Stattdessen werden in diesem Hörspiel die üblichen Versatzstücke verquirlt: Der kriegsversehrte Reporter, der zusammen mit einem Polizsten ermittelt, der sich natürlich ebenso wie all seine unmittelbaren Kollegen nicht an die Regeln hält. Die Polizistin, die den Lockvogel spielt, und ansonsten nur dazu da ist, mit dem Reporter zu schlafen und zu bemerken, dass Frauen noch kein Wahlrecht haben. Man braucht halt formal eine weibliche Protagonistin. Ansonsten - viel Kreischen, viel Geschrei, viel Stöhnen, viel nicht authentisches Berlinerisch, viele Matschgeräusche, viel Kotzen und 20er-Jahre in Stichworten: Droschke, Zensur, "Tommy-Kugel" usw. Gut, das alles in nur 45 Minuten stringent zu erzählen, muss man erst mal können. Aber nach dem ganzen Lob für Traber habe ich mehr Alleinstellungsmerkmal erwartet.


    Dann gönn Dir vielleicht noch ein/zwei andere Stücke. Auch wenn sie in ihrer Mach- und Erzählart vergleichbar sind, vielleicht passt ja was ohne diesen gewollten Berlin-Bezug besser. :)

    Oha, letzter Eintrag vom 05. September... weiß gar nicht, was ich in der Zwischenzeit alles gehört habe. Ich habe auf jeden Fall mal in die Fantasy Tales von contendo reingehört. Habe Folge zwei vorzeitig abgebrochen, mich hat die Auflösung nicht mehr interessiert. Grundsätzlich ist das ja gefällig umgesetzt, aber eben doch nur Griffe in den Baukasten. Es wird mit Sicherheit Momente geben, in denen mir die nächste Ork-Elf-Zwerg-Story reicht,um sie nebenbei wegzuhören, aber es hat mich nicht gepackt.


    Die drei ??? und das Phantasmophon fand ich ganz nett. Nachvollziehbar erzählt, nimmt isch Zeit, aber es kam bei mir nicht die übliche zähe Langeweile auf. Bessere Folge aus der letzten Zeit.

    Ich hänge hinterher (und ihr mit den Ankündigungen hier im Forum auch) - baer höre jetzt nach. Mein Feed hat gesponnen. Ich habe ebenfalls laut genickt, bei euren Meinungen zu "Der römische Traum". Irgendwie zu dünn, zu popig, zu überproduziert, dabei aber zu flapsig und inkonsequent. Das ist ja alles zum Durchhören ok, aber für mehr reicht es leider nicht.

    Was mich dazu wirklich gestört hat, ist der Einbau des Spielelements von Anno (so, wie ich es aus meiner Zeit noch kenne): Man erkundet die Welt, findet andere Siedlungen und Produktionsketten und erschließt neue Handelswege. Kommt im Mittelteil stark in den Fokus, wobei es jetzt gegen Ende der Serie hin wieder einen ganze anderen Schwerpuntk setzt.

    Bin jetzt bei Folge 5 vom römischen Traum und statt mit der Serie wärmer zu werden, wird es bei mir kälter. Sim ist bei den Wikingern und über Edutainment bekommen wir hier Sidefacts und über den Genuss von Met und Sichten von Steinen kommt der Anno-Vibe rein. Man plant nun Handelsbeziehungen aufzubauen und das grätscht irgendwie in die Story rein.