Beiträge von blackmail82

    Habe endlich die Musse gefunden The Sandman zu Ende zu hören. Es fehlten noch die Episoden mit den Katzen, der Elementar-Superheldin und der Shakespear-Truppe. Alle drei richtig richtig gut. Muss schon sagen, dass das ein sehr anspruchsvolles, aber auch sehr sehr gutes Hörspiel-Werk ist. WIrd sicher wieder gehört.


    Ebenso anspruchsvoll und hervorragend, der neue Quabeck Antikammer in vier Halbstündern. Erst versteht man gar nichts, dann erschließt sich einem der Zusammenhang, um dann in einem sehr flotten Tempo die Ideen hinter dem Ganzen direkt wieder weiterzuspinnen. Sehr clever, das Mittel Zeit wird hier auch im Hörspiel sehr gut genutzt, sehr clevere Science Fiction, viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten, das würde einem nur die Hörerfahrung verderben. Auch hier bin ich begeistert.

    Adel verpflichtet - eine olle Krimikomödie um allerhand Klischees über britischen Landadel, mit einem Heler-Buttler. Ja, doch, fand ich kurzweilig.


    Der neue Marlov Der rote Ripper gefile mir sehr gut. Marlov wird von Gorbatschov in entlegenste Winkel Russlands geschickt, um eine Serie von 60+ Morden aufzuklären. Ok, eigentlich alles wie immer. Töten, foltern, verprügeln, eine anbahnende Affäre und am Ende - ja, eigentlich immer gleich. Aber auch diese Folge gefiel mir sehr gut.

    Bei mir lief einiges, was der SWR in den Äther gespült hat. Agententhriller von Michael Tait, alle ähnlich, aber auch ähnlich gut! Inspector Barnaby-Hörspiele gabs auch, da fehlt aber anscheinend jede Übergangsmusik und auch die Enden sind stark beschnitten. Das trübt leider das Hörerlebnis.


    Und dann was ganz anderes: Dankbarkeiten von Delphine de Vigane. Eine Frau vergisst. Eine alte Frau leidet an Demenz und ihr Wortschatz schwindet über die Zeit. Sie kann nicht mehr alleine zu Hause leben und kommt in ein Heim. Dort erleben wir die Dialoge zwischen ihr und ihrer ehemaligen Nachbarin (die sie als Kind öfter betreut hat) und einem ihrer Therapeuten. Ein sehr eindrückliches Stück, sehr empathisch und würdevoll. Dabei noch herausragend gespielt. Für mich definitiv eines der Highlights dieses Jahres.


    Nachtrag: ebenfalls vom SWR das Stück Wettlauf von 1959. Es gibt im Prinzip nur eine Person. Es beginnt mit einem Pferderennen und einer verlorenene Wette des Protagonisten Sammy. Dieser hat verloren und infolge dessen enorme Wettschulden, die er bis 18:00 Uhr beglichen haben muss, bevor ihm die Kredithaie zusetzen. Es folgen eine lange Reihe vieler Telefonate mit Sammys Bruder, seiner Geliebten, Kumpeln, Geschäftskontakten und er kauft und verkauft Waren und lässt sie transportieren, um noch irgendwie in seiner Not an das nötige Geld zu kommen. Richtig gut geschrieben, was man da alles zwischen den Zeilen lesen kann, ist grandios. Ebenso genial gespielt, wie Ernst Ronnecker seine Gesprächspartner unterschiedlich behandelt. Und außerdem noch sehr spannend. Noch ein absoluter Tipp von mir!

    Ja, und jetzt in der zweiten Staffel nimmt Pastewka selbst auch gefühlt ein bisschen mehr Raum ein, streut noch ein paar Funfacts, Zitate und Annekdoten. Gefällt mir sehr!


    Letzte Woche Donnerstag hat der SWR 20+ Hörspiele in seinen Feed gespült... einfach mal so. SWR fragt nicht warum, SWR spült einfach. :D

    Nach einem guten Agententhriller von Michael Tait hab ich mir gerade Kenneth Bird - Das Schlangennest gegönnt. THrillerschen aus den 60ern - der Chefredakeur muss weg, nur wer bringt ihn wann warum um? Schönes "Who could have done it"

    Ich habs mir aus der Befürchtung raus, dass es mir genauso "gefallen" könnte noch gar nicht weiter angehört - also das neue Jan Tenner.


    Ich höre und kaufe mir tatsächlich auch kaum noch CDs, das miste läuft bei mir übers Handy über die Podcast App, aber auch da kann man mit Spotify und Co. ja bequem fast alle neuen Sachen streamen.

    Zuletzt gehört: Herr Tic Tac aus der "Kein Mucks" Reihe mit Pastewka. Huch, das hat nicht diese sonst positive Gassenhauer Stimmung, wie die Krimis sonst, die in dem Podcast laufen. Fang ich gut! Und auch Manfred Steffen macht gut Laune.


    Und danach noch eine Art "Trimuvirat" Krimi aus 1991 - Alter schützt vor Scharfblick nicht. Drei Sauf-Rentner auf Bus-Burgentour lösen einen Mordfall. Fandsch gut! Mit Klaus Herm (Hutchinson Hatch) in einer der Hauptrollen. Einziges Manko für mich - die Rentner klingen ein wenig jung. Sonst schönes Stück! :)

    Das wäre mein Hörspiel des jahres gewesen. :-)

    Absolut verständlich. Tolle Atmo und das man die Bedanken der Protagonisten immer wieder mit einfließen lässt ist ein sehr guter Kniff, der auch gut zum Medium Hörspiel passt. Story top, Sprecher... hab nix zu meckern.

    Bin mit Unterleuten durch und das ist auch in Summe richtig gut. Absoluter Tipp!


    Eben noch mal den Zweiteiler Hool zu Ende gehört - auch das ist seit dem letzten Hören nicht schlechter geworden.


    Und beim Hemingway bin ich mittlerweile bei Haben und Nichthaben angekommen. Gefiel mir inhaltlich auch wieder sehr.


    Jetzt dann noch Van Dusen mit dem Wettbewerb der Detektive - immer wieder herrlich. :)

    Vom Ohrcast empfoheln - der Zweiteiler Miss Terry war wirklich stark. Sehr gutes Finish. Top!


    Aus der Hemingway-Box hab ich auch schon einiges weiter gehört. In einem andern Land blendet geschickt über weite Teile das Kriegsgeschehen aus und fokussiert sich auf die Beziehung, die erzählt wird. Man könnte fast vergessen, auf welchem Schauplatz man sich hier befindet. Das kurze kurze glücklich Leben des Francis Macomber ist dann wieder eher ein Stück gescheiterter Männlichkeit, ebenfalls gut. Mit Schnee auf dem Kilimandcharo bin ich nicht so recht warm geworden. Den Fokus auf die Gedanken des sterbenden Mannes fand ich nicht so ganz fürs Medium Hörspiel geeignet.


    Jetzt hört ich Juli Zehs Unterleuten - bin bei Teil 4 von 12 und das ist mal richtig Bock stark. Sehr, sehr gut!

    Ich hab mich mal an die Hemingway Box getraut. "Der Unbesiegte" und "um eine Viertelmillionen" fand ich schon mal gut, wenn auch thematisch und inszinatorisch sehr ähnlich. Die Geschichten selber sind aber stark.


    Der neue Tatort der Schweitzer Der letzte Trychler gibt mir sehr viele Rätsel auf. Habe wegen einen Krimi erkannt, noch die Geschichte verstanden.

    Komisches Ding von Günter Eich - Die Stunde des Huflatichs. Klingt ja schon mega schräg, ist es am Ende aber gar nicht. Öko-SciFi aus den 80ern. Aufhänger ist, dass quasi über Nacht über der ganzen Welt die Pflanze Huflatich wuchert und alles einnimmt. Strom fällt aus, Versorgung, Telefon... im Prinzip ein Endzeitszenario, das - zugegebenermaßen - hinen raus dann doch abgedreht philosophisch wird. Mir hats gefallen, sind auch starke Sprecher bei gewesen.


    Dann habe ich noch bisschen drei ??? nachgehört, einmal diese falschen Deteiktive. Die FOlge war doch etwas krude. der Aufhänger mit den flaschen Fragezeichen ist ja ganz witzig. Dann aber sehr konstruiert, dass die richtigen DDF mit auf das selbe Grundstück für Ermittlungen dürfen wie die falschen (Frau sagt einfach, Jungs, ja klar, zieht doch ins Gästehaus. Häh? Wer macht denn sowas?) und dann löst sich die Situation um die Doppelgänger total unspektakulär auf. Hätte man mehr draus machen müssen.


    Der Mottenmann war dann eigentlich ganz ok, es passiert nur gefühlt nicht gerade viel. :D

    Habe mir Draußen vor der Tür angehört. Nach Wolfgang Borchert von 1947 - es geht um die verzweifelte Lage eines Kriegsheimkehrers. Sehr beeindruckend, ein starkes Stück Zeitgeschichte... wer auch was mit den Fallada-Hörspielen "Blechnapf" und "Bauer, Bonzen und Bomben" anfangen kann, ist hier genau richtig!


    Mir würde der Podcast Enthüllung empfohlen. Kim Frank (ja, der!) hat ihn geschrieben und umgesetzt - es geht um die Recherchen einer Reporterin zum Thema Flüchtlinge. Anfangs hat mich der hohe Erzähleranteil von Kim Frank (ja, der!!!!) doch ziemlich abgeschreckt. Das legt sich aber später und pendelt sich in einem ruhigen begleitenden Ton ein. Hauptrolle Nora wird von Pheline Roggan (kenne ich nur aus Jerks.) gesprochen. Überzeugt mich leider nicht so sehr ... bei Kerks. passt das wunderbar als "Schauspieler spielen sich selbst" aber hier spielen alle aneren beteiligten eine Rolle und sie trägt den Inhalt für mich dazu nicht ganz passend rüber. Leider. Trotzdem nicht schlecht, kann sich insgesamt doch hören lassen, ist spannend und auch soundtechnich (auch von Kim Frank!!!!) up-to-date. Die 9 Halbstünder von Audionow kann man sich gerne geben.

    Der Vierteiler Gott ist nicht schüchtern gefile mir gut. Gut erzählte Flüchtlingsgeschichte.


    Bei Fleischfabrik tauchen in einem beschaulichen bayrischen Örtchen stark verstümmelte Leichen auf. Die Spur geht zur lokalen Fleischfabrik. Komischer Mix aus Heimatkrimi und Zombie-Outbreak. Hat mich unterhalten aber nicht so ganz überzeugt.

    Bella Block, Castor Troja (ob man den so schreibt?)... ein paar Kamellen aus dem Radio. Ectl. hör ich heute noch den Schluss vom großartigen Jenseits von Eden, dafür muss ich aber in Stimmung sein. :D

    Stetig weiter aber sehr schleppend, da aktuell wenig Autofahrtn - bei Hyde Away bin ich aktuell bei CD 4. Ah, ok... man macht das so als Einzelfolgen mit größerem Rahmen hat es den Anschein. Doch, gefällt mir bisher ziemlich gut. Besser als Vidan (blöder Vergleich, schreibe das auch nur wegen weil beide über Sony kamen) aber auch diesem gönn ich bald mal nen zweiten Durchlauf. Kluckert und Bahro sind schon ein gutes "Duo".


    Nach Vom Wind verweht hab ich mir jetzt den nächsten dicken Radio-Klopper vorgenommen. Jenseits von Eden. Auch 16 Halbstünder, ähnlicher Schauplatz (US - direkt nach dem Bürgerkrieg). Es geht (bisher) um zwei Brüder, die gemeinsam das Erbe ihres Vaters antreten. Eine Farm und sehr viel Geld...der eine geliebt, der andere gehasst vom Vater. Beim Einstieg dachte ich, das ist schon sehr kunstvoll, mit viel Musik und wirkte für den Hauch einer Minute aufgesetzt. as hat sich aber sehr schnell verflogen. Klasse, das ist bisher (Teil 6 von 16) bockstark. Die Musik ist der Knaller, das Ding atmet jede Sekunde die Zeit und den Ort, an dem es spielt. Ich bin ein bisschen begeistert. :)

    Yes, absolut. Hab jetzt auch beide Folgen gehört und abonniert. Das ist schon gut verdichtet und auf dem Punkt... kein großes Geschwafel,a ebr trotzdem locker. Gefällt mir tatsächlich sehr gut! Und kein sklavisches Abarbeiten von Standard-Punkten wie Sprecher, Handlung, Vorlage usw., das ist alles schön integriert.

    Woher sollte man die beiden noch kennen? :D
    Oh ja, und danke für den Reminder an die Band "Skinny Norris" - da hab ich noch so ne schnieke 10", die grab ich noch mal aus.... das Lied "Smoking was not made for me" fand ich immer nen Heuler.

    Die Ameise, die mit einer Fahne winkte - schöne alte Sci-Fi mit wenig Handlung und eher philosophischen Betrachtungen, einer Zukunfts-Menschheit, die sich einer Eiszeit gegenüber sieht und mittels PSI-Kräften auf der Suche nach Gott ist, an Weizen forscht, der nur 7 Wochen zur Reife braucht (da nur noch zwei Monate im Jahr warm genug sind zum Anbau), und ähnliches. Ich mag sowas ja sehr.