Beiträge von PedSchi

    Zuletzt habe ich den "Bobcast" zu den "Gefährlichen Fässern" gehört. Darin geht es jedoch mehr um Aiga Rasch als um die eigentliche Hörspielfolge. Interessant ist der Podcast trotzdem (oder gerade deswegen).

    Gestern gehört: "Conan - Ymirs Tochter" - Meinung dazu siehe entsprechender Thread.


    Danach dann noch den aktuellen Bobcast zum "Giftigen Gockel". Das war mal wieder so eine Folge, bei der man danach richtig Lust hatte, die entsprechende Episode noch mal zu hören.

    blackmail82 : Eben, weil du hier geschrieben hattest, dass du das Buch erst kürzlich gelesen hast, habe ich mir das Hörspiel gestern mal angehört. Und ohne den Machern jetzt irgendwie zu nahe treten zu wollen: Es passiert arg wenig in diesen etwas über 40 Minuten Hörspiel. Conan tötet - wie kann er auch anders heißen? -Heimdal, Conan läuft geifernd dem pubertären Männertraum einer Frau nach, Conan bestraft die Frau dafür, dass sie ein pubertärer Männertraum und allzu selbstbewusst ist, Frau weint, Mann triumphiert, Ende.

    Gestern habe ich den Bobcast zum "schrulligen Millionär" gehört. Für moch passt in dieser Folge allerdings sehr viel mehr nicht, als von Fröhlich und Schwind im Podcast thematisiert wurde. Aber immerhin, so ein paar nicht wegzudiskutierende Bolzen haben sie benannt und auch erklärt.


    Im Anschluss habe ich "Tatort Geschichte" über die Bartholomäusnacht gehört - und war, gelinde gesagt, enttäuscht. Ich habe bis jetzt zwei Podcasts aus der Reihe gehört, fand die Moderatoren beide Male ziemlich dröge, die Inhalte nicht stringent vorgetragen und recht oberflächlich behandelt und beide Moderatoren abseits von Geschichte irgendwie befremdlich ungebildet. "Ich glaube, Alexandre Dumas hat auch 'Die drei Musketiere' geschrieben." Echt jetzt? Ich meine, wenn man's schon tatsächlich nicht weiß, den Schriftsteller aber im Zuge eines Podcasts erwähnen will, dann kann man das doch im Vorfeld abklären (lassen). Genauso kann man doch einfach mal die Aussprache französischer Namen üben.


    Letzten Endes kündigt der Poscast vollmundig alles Mögliche an: "Wir klären, wer dahinter steckte!" - "Wir erklären, welchen Einfluss die Bartholomäusnacht bis heute auf die französische Gesellschaft hat!" - Und, quasi als Krönung des Clickbaitings: "Bei uns erfahrt ihr, was das Ganze mit 'Game of Thrones' zu tun hat!"


    Okay, das kann man abkürzen. Antwort zu Frage 1: Es lässt sich aus heutiger Sicht nicht mehr eindeutig belegen, wer an der Bartholomäusnacht alles beteilgt war bzw. sie befohlen hat. Antwort zu Frage 2: Einen großen. Und Antwort zu Frage 3: Nichts. George R. R. Martin hat sich bei "Das Lied von Eis und Feuer" nämlich eher an den Rosenkriegen Englands orientiert. Und hoffentlich machen sie bei "Tatort Geschichte" daraus nicht auch noch einen Podcast.


    Nach 50 Minuten über die Bartholomäusnacht bei "Tatort Geschichte" weiß man im Prinzip auch nicht mehr als das, woran man sich aus der Schulzeit noch erinnert, nämlich: Ganz viele Katholiken haben ganz viele Protestanten umgebracht. Vom Informationsgehalt her kann man den Podcast auf maximal 15 Minuten eindampfen und wenn man sich den betreffenden Wikipedia-Artikel durchliest, erfährt man deutlich mehr. Ja, wahrscheinlich gibt es Youtube-Videos von Laien, die informativer sind.

    Die Neuromancer-Trilogie (!) fand ich in der Tat auch sehr eigen. Ich muss zugeben, dass ich wahrscheinlich auch einiges gar nicht erfasst bzw. verstanden habe.


    Ich habe gestern den neuen Bobcast zu "Das Gold der Wikinger" gehört. Kurzweilig, aber mit eher wenig Infos über das Hörspiel an sich und wieder recht viel "Onkel Andreas erzählt vom Kriech".

    Gerade habe ich ebenfalls Folge 227, "Melodie der Rache", von den drei ??? gehört. Das muss ja wohl dann die Folge sein, mit der sich Dittert, sagen wir mal, bei seinem Hotelbetreiber "beliebt gemacht" hat. Tatsächlich finde ich sie gar nicht mal so konstruiert, auch wenn es haufenweise Versatzstücke älterer Geschichten gibt. Das größte Manko ist für mich: Es gibt im Prinzip keinen Fall. Am Ende ist alles, was vorher ermittelt wurde, vollkommen überflüssig, weil die beiden Täter ja nun von sich aus in die Hotelanlage zurückkommen, dort gestellt werden und sich alles aufklärt.

    Jörg Hengstler, seines Zeichens etwa Synchronsprecher von Adrian Paul in "Highlander: Die Serie" oder Avery Brooks als Captain Sisko in "Star Trek: Deep Space Nine", ist am 3. Mai verstorben.

    Nachklapp zu "Eisernes Schweigen": Möglicherweise ist das rein subjektiv, aber mir kommt es auf sprachlicher Ebene so vor, als hätten die Podcasts des ÖR alle einen zumindest auffallend ähnlichen Duktus - der Satzbau, die Spechweise, die Fragen ("Erinnert ihr euch noch?").

    Ich habe gestern in der ARD-Audiothek den Podcast "Eiserne Zeit" gehört - und zwar gleich alle acht Folgen am Stück. Wie erwartet hallt das nach, zumal ich mit einer rein privaten Geschichte gerechnet habe und nicht mit einem Stück Zeitgeschichte.

    Angesichts des Themas verbietet es sich zu sagen, der Podcast war "spannend" oder dergleichen. Mich hat er "emotionalisiert", wie das in letzter Zeit so (un)schön heißt - und ob das gut ist, weiß ich nicht. In jedem Fall finde ich es beklemmend, die Kontinuität des Rechtsextremismus und auch der Erklärmuster (Einzeltäter, Wirrköpfe etc.) einmal mehr vor Augen geführt zu bekommen.

    Für mich sind nach dem Hören auch noch einige Fragen offen geblieben, wobei ich einsehe, dass einige davon zu persönlich wären und in diesem Podcast nichts zu suchen haben. Aber ich musste gerade erst mal bei Wikipedia nachlesen, wer Traudl Bünger überhaupt ist und was sie beruflich macht. Das hätte ich persönlich in dem Podcast zum Beispiel erwähnt, zumal das auch erklärt, wie ihr die arbeitsintensive Recherche überhaupt möglich war.

    Ich bin noch nicht dazu gekommen. Tagsüber fehlt mir die Zeit, und abends will ich es nicht hören, weil es mich vermutlich um den Schlaf brächte.

    Gestern und heute habe ich übrigens die Champions-League-Spiele von Dortmund und Bayern in der ARD-Audiothek gehört. Vielleicht könntet ihr euren Reportern ja mal sagen, sie soll4en aufhören, sich zu battlen, wer bei einem Tor für eine deutsche Mannschaft am meisten und am lautesten aus dem Sattel geht. Das war schon albern.

    Die Frage, ob der CD-Markt in Deutschland komplett zusammengebrochen ist, kann doch realistisch niemand von uns beantworten. Und wenn - was wäre bei Licht besehen so schlimm daran? Der Vertrieb von Musik und Hörspielen rein als Download dürfte viel kostengünstiger und umweltfreundlicher sein als das Pressen abertausender CDs.

    Ich persönlich habe ein ganz anderes Problem. Ich würde mir gern eine ganze Reihe Hörspiele anhören ("Die drei Senioren", "Der Vampir"), aber für CDs fehlt mir allmählich erstens der Platz und zweitens lohnt sich die Anschaffung für ein eventuelles nur einmaliges Hören nicht, und Streamingportale wie Spotify, Amazon und Deezer will ich wegen ihrer Marktmacht und der dahinterstehenden Ausbeutung der Künstler nicht unterstützen. Es fehlt also der niedrigschwellige Direktzugang zu Hörspielen ohne "Melde dich an und gib mir all deine Daten!".

    "Teufelsberg" hat für mich noch nie richtig funktioniert. Schon als Kind fand ich es komisch, dass da ständig von "Klagelauten" und Ähnlichem die Rede war und alles, was man hört, ist so eine Art Nebelhorn, das so überhaupt nicht gruselig ist.

    Gestern habe ich die beiden aktuellen Folgen des "Bobcasts" gehört, wobei ich inzwischen mehr und mehr das Gefühl habe, wenn die jeweils formal zu besprechenden ???-Episoden nichts hergeben, verlegen sich Schwind und Fröhlich darauf, über einzelne Sprecher:innen zu referieren.