Beiträge von PedSchi

    "Der Herr der Ringe" (WDR, 1991). Irgendwie kein richtiges Hörspiel, mehr eine Art inszenierte Lesung mit Geräuschuntermalung. Fängt aber für meine Begriffe deutlich mehr von Tolkiens ganzem Hintergrund für die Geschichte ein, hat eine oft subtil bedrohliche Atmosphäre und vermittelt gut das Gefühl, verfolgt zu werden.

    Sherlock Holmes - Der Hund der Baskervilles als Produktion des Schweizer Rundfunks aus dem Jahr 1966. Aus heutiger Sicht sehr betulich und gediegen, mit einem ausgesprochen fröhlichen Sherlock Holmes, der fast nur eine Nebenrolle hat.


    Die drei ??? und die Teufelsklippe: Fängt gut an und lässt dann umso stärker nach. Viel Gerede, wenig Spiel, viel Zufall. Ein Rückfall in schlechteste ???-Zeiten.

    Zuletzt gehört: Den Haschimitenfürst-Bobcast zur Geisterinsel. Gewohnt kurzweilig, aber tatsächlich mit recht wenig Hintergrundinfos.


    Außerdem: "Forever Club" 2 + 3. Ich werde damit nicht warm. Gesprochen und gespielt ist das gut, aber ich glaube nicht, dass da noch irgendwas rauskommt oder passiert, was ich nicht jetzt schon mindestens ahne. Und ich denke immer, ich sollte mich als introvertierter Mensch mit Behinderung eigentlich mit Mica identifizieren. Stattdessen frage ich mich aber immer nur, warum sie sich nicht wehrt.

    "Timothy Truckle ermittelt": Die erste Folge fand ich richtig gut - schräg und düster und bitterböse und witzig zugleich. Wo sich "Cryptos" irgendwie plakativ "irgendwas mit Klima" auf die Fahnen schreibt, kommt Truckle zunächst als Detektivgeschichte daher, die nebenbei und ganz lakonisch erwähnt, dass die Welt im Arsch ist. Das ganze hat auch noch insofern einen wissenschaftlichen Touch, als es etliche technische und soziale Entwicklungen weiterdenkt.

    Die erste Folge "Forever Club" - hat mich aber nicht so richtig abgeholt, auch wenn ich anerkenne, dass Hauptfigur Mica gut getroffen ist.


    Die ersten drei Folgen "Cryptos": Für mich mehr spannender Cyberpunk-Krimi als Endzeitszenario oder Dystopie, aber wesentlich mehr mein Geschmack als "Forever Club".

    "Guitar-Lea" hat mich gleich neugierig gemacht und so habe ich mal danach gesucht. Die Homepage ist ziemlich grottig. Oder ist das eine bewusste Zeitreise ins Jahr 1995? ;)

    "Frankenstein oder der neuen Prometheus" als WDR-Hörspiel. Zwei von drei Folgen gehört. Atmosphärisch und geräuschetechnisch gut ungesetzt und gut gespielt, aber leider ein wenig arg viel Explizites an modernen Horrorelementen hinzugedichtet.

    Ja, "Erdsee" ist sicher etwas sperrig. das Buch ließ sich für mich nicht unbedingt leicht lesen. Trotzdem (oder gerade deswegen) werde ich mir das Hörspiel auf jeden Fall anhören.


    Ich bin gerade auch noch bei "Miami Punk" und finde es in all seinen verschiedenen Ebenen, Verwebungen und Brüchen wirklich grandios. Und bei alldem ist es obendrein auch noch ein recht "stilles" Hörspiel ohne allzu laute Vergeräuschung und Musik.

    Gestern gehört: "Schmetterling mit Hakenkreuzen", ein Hörspiel aus dem Jahr 1981 nach dem Roman "Das Orakel vom Berge" von Philip K. Dick. Zu finden auf Youtube. Bei der Besetzung (Hoffmann, Sachtleben, Leipnitz, Bahr und Rühaak) schlackert man mit den Ohren.

    Ja, dann ist der Artikel meinetwegen bescheuert. Ich kann ihn nicht lesen, weil er hinter der Bezahlschranke ist. Kannst du ihn lesen? Vollständig? Falls nein, endet die Diskussion so oder so hier.

    Es geht nicht darum, ob du den Artikel gut findest oder nicht. Es geht darum, dass hier ein Troll mit bewusst reißerisch-irreführenden Umfragen Stimmung machen will. Und du, pardon, bist so blöd und machst mit. Die Frage "TKKG und drei ??? vor der Cancelung?" ist jedenfalls beantwortet: Nein. Artikel zwei Jahre alt, beide Serien laufen noch, nichts wurde gecancelt. Ende der Debatte.

    Leute, lasst euch doch nicht von diesem Troll triggern!

    Wie schon angemerkt: Von "heute" kann schon mal keine Rede sein; der Artikel ist zwei Jahre alt. Außerdem hat der werte Verfasser des Beitrags seinen Post wohl auch in anderen einschlägigen Hörspiel-Foren gepostet, verfolgt also ganz klar die Agenda der Stimmungsmache, zumal man außer tendenziösen Umfragen hier von ihm noch nichts gelesen hat. Und nachdem er für seinen ersten derartigen Beitrag hier vor einiger Zeit schon Gegenwind bekommen hat, weil seine Behauptungen in den verlinkten Artikeln überhaupt kein Thema waren, ist er nun so schlau und verweist auf einen Artikel hinter Bezahlschranke.

    Also, ich habe gerade erst das Buch gelesen und es ist daher noch sehr präsent. Und im Vergleich dazu fand ich das Hörspiel dann schon deutlich entschärft und sehr das Denken abnehmend. Man muss sich nichts erschließen; es wird alles erklärt. Aber das machte es natürlich auch unterhaltsam. Und ich habe mal wieder gestaunt, wie anders Arne Elsholtz doch klingen kann, wenn er mal nicht so chargiert wie beim Synchron. Auch Wachtveitl klang für mich ganz anders als im Fernsehen.

    Anne Bonny - die Piratin: Daraus eine Geschichte über das Empowerment von Frauen machen zu wollen, ist meiner Meinung nach kühn, aber es ist ein unterhaltsames Hörspiel um eine sympathische Protagonistin.