John Sinclair Nr. 55 - Fenris, der Götterwolf (Lübbe Audio)

  • Fenris, der Götterwolf


    Bin ich der Einzige, dem diese Folge vorkommt wie eine "Tonstudio Braun" Neuauflage? ; )


    Ich finde das ist bis jetzt mit meilenweitem Abstand die am schlechtesten produzierte Folge der 2000er Serie! Vom Feeling und Stil komplett anders als die gewohnten Folgen.
    Viele der Stilelemente fehlen ganz und die Sprecher klingen um 20 Jahre gealtert und der Erzähler wirkt als würde er einer Heimatromanvertonung mitwirken.
    Klingt so als wäre da ein neues Produzententeam dran.... oder ein neuer Regisseur.
    Weiss jemand was?

    Ich hatte sex mit Asmodina und war ihre Höllenschlange.
    muhahahahahahahahahahahahahahahaha muhahahahahahaha


  • Das halte ich für total Quatsch, aber das ist nur meine Meinung. TSB hätte nicht mal ansatzweise diese Qualität erreicht, wie denn auch?


    Für mich war das eine der besten Folgen seit lanmger Zeit, gerade von der Stimmung her.


    Und das Team ist das selbe wie immer.

  • Fenris, der Götterwolf


    Bin ich der Einzige, dem diese Folge vorkommt wie eine "Tonstudio Braun" Neuauflage? ; )


    Ich finde das ist bis jetzt mit meilenweitem Abstand die am schlechtesten produzierte Folge der 2000er Serie! Vom Feeling und Stil komplett anders als die gewohnten Folgen.
    Viele der Stilelemente fehlen ganz und die Sprecher klingen um 20 Jahre gealtert und der Erzähler wirkt als würde er einer Heimatromanvertonung mitwirken.
    Klingt so als wäre da ein neues Produzententeam dran.... oder ein neuer Regisseur.
    Weiss jemand was?

    Die Meinung kann ich auch in keiner Weise verstehen. Da muss ich dem Captain zustimmen. Auch für mich war das eine der besten Folgen der jüngeren Vergangenheit. Die Serie entwickelt sich meiner bescheidenen Meinung nach genau in die richtige Richtung, nachdem sich ne Zeit lang bei mir leichte Abnutzungserscheinungen gezeigt haben. Ich hab das Gefühl die Macher versuchen seit einigen Folgen n bisschen mehr Abwechselung in die Produktionen zu bringen. Einen Bruch, wie du ihn beschreibst, sehe ich darin aber nicht. Eher eine konsequente Weiterentwicklung.


    Einziges Manko sind teilweise häufig wiederkehrende Sprecher in verschiedenen Rollen. Da wären einige neue unverbrauchte Stimmen mal ne schöne Idee, was nicht heißen soll, dass die Qualität der Sprecher schlecht wäre.

  • Nadine Berger ist tot und für John Sinclair und Suko (Frank Glaubrecht und Martin May) geht es nun zur Beerdigung in das kleine Dorf Avoca. Es sollte ein ruhiger Tag der Trauer sein, doch dann bricht die Hölle los und Wölfe greifen die Bewohner an. Doch es handelt sich nicht um normale Tiere, diese hier sind dämonischen Ursprungs und ihr Herrscher ist Fenris (David Nathan), der Götterwolf. Können John Sinclair und Suko gegen so einen mächtigen Feind überhaupt bestehen oder ist Avoca verloren?


    - Meinung -


    Es geht weiter, auch wenn die Pause erneut viel zu lang war, doch nun ist endlich wieder Nachschub für alle Sinclair-Jünger da! Hier wird die Handlung rund um Nadine Berger konsequent fortgeführt und gleichzeitig wird mit Fenris eine neue Gefahr geboten, die zudem noch dafür sorgt, dass nordische Mythologie in den Sinclair-Topf geworfen wird. Das sorgt für Abwechslung, außerdem geht es ausnahmsweise mal nicht gegen die Mordliga und zudem werden einige schaurige Momente geboten, hier ist also durchaus mal wieder Grusel drin. Inhaltlich handelt es sich hier also nicht unbedingt um den großen Kracher, es ist und bleibt zwar auch weiterhin Groschenunterhaltung, aber diese fällt sehr kurzweilig aus, hat ein paar gruselige Momente zu bieten und temporeich und spannend geht es auch noch zu. Von daher gibt es in dieser Hinsicht schon mal nichts zu meckern, eine ordentliche Grundlage ist somit vorhanden, jetzt muss die Umsetzung nachziehen.


    Einmal mehr wird hier eine erstklassige und prominente Riege präsentiert, bekannte Stimmen ohne Ende. Doch das ist alles nur zweitrangig, denn er ist wieder da, DER Erzähler der Serie, Joachim Kerzel. Es tut gut, ihn wieder in dieser Rolle zu hören, was aber nicht heißen soll, dass Wolfgang Pampel einen schlecht Job gemacht hat, ganz bestimmt nicht. Kerzel hat aber den Großteil der Serie in der Funktion des Erzählers gemeistert und nun ist er nach seiner Erkrankung wieder da und leistet ganze Arbeit. Die Betonungen sitzen, er reißt die Hörerschaft mit, versetzt sie in die richtige Stimmung und man hat auch nie das Gefühl, als sei er jemals weg gewesen. Der Rest der Stammriege ist auch dabei, Frank Glaubrecht, Franziska Pigulla und Martin May fühlen sich hörbar in ihren Rollen wohl und liefern unter Oliver Dörings Regie sehr ordentliche Leistungen ab. Dazu eine namhafte Truppe in den Gastrollen, so kennt und erwartet man das auch von dieser Serie. David Nathan (stark stimmverzerrt und daduch schon fast eine Verschwendung!), Bernd Rumpf, Tina Haseney, Ingo Albrecht, Dorette Hugo, Simon Jäger, Rainer Fritzsche, Bernd Vollbrecht, Susanna Bonasewicz und viele weitere, bis in die kleinste Rolle werden namhafte Stimmen geboten, mehr geht einfach nicht.


    So eine dichte Atmosphäre gab es bei der Serie schon lange nicht mehr, das muss man mal ganz klar sagen. Vorbei sind die Zeiten, als es nur Konservenklänge und Archivtöne zu hören gab, hier gibt es düstere Musiken zu hören, die für eine packende und bedrohliche Stimmung sorgen. Da bleiben keine Wünsche offen, hier kommt wieder richtige Gruselstimmung auf und dank der gezielten Einsätzen diverser Geräusche gibt es auch immer wieder mal ein paar Schockeffekte. In dieser Hinsicht trumpft die Folge also auch absolut auf!


    John Sinclair wie er leibt, lebt und Dämonen bekämpft! Eine erstklassige Folge, die alle Fans der Serie begeistern dürfte und ich kann sie auch nur wärmstens empfehlen. Eine in allen Bereichen überzeugende Produktion, dazu die Rückkehr von Joachim Kerzel, was will man mehr? So gut klangen die Abenteuer des Geisterjägers schon lange nicht mehr, Pflichtprogramm!


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  • Die Folge 55 ist wirklich gut gelungen. Die Musik und Geräusch Kulisse,wird von Folge zu Folge besser! Nur Herr Kerzel und Frank Glaubrecht klingen wirklich um Jahre gealtert. Besonders Herr Kerzel.

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    "Mit dem Hören von Die drei Fragezeichen oute ich mich nicht als Hörspielfan, sondern als Fan meiner eigenen Kindheit."


    - Günter Merlau -

  • Irgendwann, irgendwo hatte mal jemand geschrieben, Frank Glaubrecht wirkt ziemlich müde...obwohl, wenn ich es mir jetzt überlege, vielleicht war das auch bei Youtube, wo man ja das Special zur 50. Folge sehen kann- dort sah er jedenfalls ziemlich fertig aus (wenn ich das so sagen darf). Seitdem achte ich schon zwanghaft drauf, wie er aktuell klingt und ich muss sagen, in der 55 klingt er müde. Kann ja auch daran liegen- Tragödie, Nadine Berger tot etc. (was ich nicht glaube). Es gibt viele Stellen, wo ihm das schneidende/ leicht rauchige Element in der Stimme fehlt, dass seine Synchronisationen auch für Film etc. immer ausgemacht hat.

  • Das glaube ich aber eher, denn bei Mark Brandis ist er auch dabei und da klingt er gut und frisch.


    Ich denke auch, dass es eher an der Tagesform liegt. Selbst solche renomierten Sprecher sind ja keine Maschinen (ja, ich schmeiße auch 3 Euro ins Phrasenschwein)