Beiträge von Martin Seebeck

    An dieser Stelle zur Beantwortung aller, die noch *überlegen*, die gleiche oder eine ähnliche Frage zu stellen:


    Nein, bei unserem neuen Serienprojekt handelt es sich nicht um eine Zombie- oder Horrorstory.


    Mehr dann zu gegebener Zeit.

    Die Serie ist ja seit 2015 abgeschlossen; trotzdem fällt auf, dass gerade die späteren Folgen noch ein paar Besprechungen jeder Art vertragen könnten. Deswegen bieten wir Websitebesitzern, Bloggern und postingfreundlichen Hörern im Allgemeinen an, bis zum 4. Advent sich in folgendem Formular um ein REZI-PAKET von uns zu bewerben. Wir schicken gegen Rückporto mindestens drei CDs (solange Vorrat im Hause reicht) der späteren Folgen zum Verbleib zu und bitten dafür um eine ehrliche Besprechung der Folgen auf einem Portal oder Website.


    Näheres dazu hier:
    https://www.surveymonkey.de/r/6VFBHSR


    Die ausgewählten Teilnehmer -- ausgewählt wird zuerst nach gültigen Fragebögen, dann nach Eingang der Bewerbung (virtueller Poststempel quasi) und zuletzt nach Größe des Vorrats -- bekommen von uns eine Mail mit dem OK und bald darauf die CDs!

    Am 9. Juni 2012 fand anlässlich der “Hörspiel-Arena” in Köln die bisher einzige Live-Hörspiel-Aufführung zu MARK BRANDIS statt. Etwa 45 Minuten folgten die Zuschauer einer Episode, die sozusagen “hinter den Kulissen” der Folge “Aufstand der Roboter” spielte. Im speziell für diese Gelegenheit geschriebenen und produzierten Live-Hörspiel waren von den Originalsprechern vor Ort und auf der Bühne dabei:

    • Michael Lott als MARK BRANDIS
    • Dorothea Lott als RUTH O’HARA
    • Gerhart Hinze als JOHN HARRIS
    • Holger Umbreit als ROB MONNIER

    Ergänzt wurde dieser Cast durch Regisseur Balthasar als Inquisitorgestalt HELFER auf der Bühne und Jochim Redeker auf dem Rang, der die Soundeinspieler am Mischpult überwachte. Eine geplante Videoaufzeichnung des Events sollte (zum Glück?) nie das Licht der Welt erblicken (die Tapes sind wohl nach wie vor irgendwo in einem Archiv in Wien), aber interessierte Fans und Historiker können sich ein Bild von der Sache machen, indem sie das Manuskript durchlesen.


    Zum Manuskript

    Ich begann die Serie sehr motiviert Ende 2014, aber 10 Folgen in 3,5 Jahren sind halt echt nicht die Welt.


    Das ist der Preis, den man als nebenberuflicher Produzent zahlt ... und dass die Hauptsprecher auch gut anderweitig gebucht sind ...


    Der VÖ für die #10 steht jetzt fest: zum 74. Jahrestag des Stauffenberg-Attentats.


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    Nachdem hier weitere siebzehn Monate Stille war und das letzte Posting sich um Folge 7 drehte ...



    Nach dem Sieg auf NOVA ist alles in der Schwebe. Die Rebellen konnten einen Sieg für sich verbuchen, der jedoch durch die Machenschaften der I.S.P. gedämpft wird. Admiral Santana Pendergast versucht die Geiseln in den Gefangenenlagern und unterirdischen Asylstollen auf Pearl zu befreien. Unterstützung erhält sie dabei von Irina Petrova. Eine Vertraute aus dem engsten Zirkel um den neuen „Imperator“ Sjöberg gewinnt wertvolle Informationen, und es ist an der HYPERION, die Geheimnisträgerin und ihre Erkenntnisse dem Zugriff Sjöbergs zu entziehen.


    Mit Christian Senger, Andrea Aust, Wanja Gerick, Otto Strecker, Tanya Kahana, Katrin Decker, Thomas Schmuckert, Tobias Kluckert, Christin Marquitan, Manja Doering, Franziska Arnold, Dorothea Lott, Martin Keßler, Sascha Oliver Bauer, Romanus Fuhrmann, Ulrike Sophie Kapfer, Constance Kappler, Oliver Seidler, Anke Reitzenstein u.a.


    Den genauen VÖ (voraussichtlich Juni) wird Greenlight Press in den nächsten Tagen bekanntgeben.


    Nachdem hier zehn Monate Stille war und das letzte Posting sich um Folge 4 drehte ...

    Mit dem Raumkadett kann, aber muss es nicht weitergehen; es wird noch verhandelt. Auch wenn es jetzt fast ein Jahr her ist, seit Folge 12 veröffentlicht wurde -- die Lage ist nicht verändert und wir haben schon gar keine "Kündigung" bekommen. Wenn die Bedingungen eine Fortsetzung nicht erlauben sollten, könnten wir mit der Folge 12 als Serienfinale gut leben, denn auch daraufhin wurde sie entwickelt. Wir geben Bescheid, wenn das Pendel in eine Richtung ausgeschlagen ist.

    Auch SF-Hörspiele sind nur zur Unterhaltung da. Oder?

    • März 2011: Die Katastrophe von Fukushima. Die Aufnahmen zum Hörspiel "Operation Sonnenfracht" (VÖ Juli 2011), das ein vergleichbare Katastrophe zum Thema hat, waren da schon abgeschlossen.
    • April 2013 und April 2017: esa meldet, das Weltraummüllproblem sei nun bedrohlich für das Überleben der Menschheit. Im Juli 2013 erscheint das Hörspiel zum Buch "Raumposition Oberon" (das im Buch interessanterweise nichts mit Weltraummüll zu tun hat).
    • Sommer 2015: die Flüchtlingskrise bringt Szenen aus "Alarm für die Erde" (leider nur den Fans der Serie) in Erinnerung.
    • April 2016: die Raumkadett-Folge "Mondschatten" erscheint, in der der Großteil der Handlung in einem großen sublunaren Tunnelsystem spielt, das Menschen vor Raumstrahlung Schutz bietet. Im Oktober 2017 wird ein solches Tunnelsystem tatsächlich auf dem Mond entdeckt.
    • Februar 2017: die kurz darauf neu gemessene Stärke des Jupitermagnetfeldes entspricht seltsamerweise einer kühnen Behauptung aus dem Booklet der Raumkadettfolge "Das Jupiter-Risiko".

    Macht Euch sowas Spaß oder stört es eher beim Genuss?

    Freut mich, jetzt zu sehen, dass mein "Kaltes Herz" von den Klassikern bei yt mit 115K derzeit das Meistgehörte der frei veröffentlichten Hörspiele ist (ich hätte mal eine "ein Cent pro Abruf"-Klausel in den Manuskriptvertrag reinnehmen lassen sollen).

    Dass man einen Bandübernahmevertrag (das ist was anderes als ein Produktionsvertrag) hat, heisst nicht, dass man kostenmäßig abgesichert ist. Das erste Hörspiel haben wir komplett auf eigenes Risiko produziert, der Betrag war immerhin fünfstellig (wir waren noch nicht so geschickt im Verhandeln), und das aus eigener Tasche. Erst nach dieser Vorleistung hatten wir Glück, ein Label zu finden, das uns dann aus den Gewinnen bezahlt hat. Hätten sie keine Gewinne gehabt, hätten wir Pech gehabt.


    Jedenfalls haben wir eigenes Geld ausgegeben und mit der Wahl des Stoffes nicht auf Nummer Sicher gesetzt.
    Fader und Captain Blitz : Ob man das Mut nennt oder nicht, ist dem Einzelnen überlassen.

    Das Label seid doch ihr selbst und wenn man fest genug an etwas glaubt, zieht man es dann nicht alleine durch?


    Nein, Brandis war nie im Selbstverlag. Das Label war zuerst steinbach sprechende bücher und dann UMGI. Bei Heliosphere sind es auch nicht wir.


    Ob Mark Brandis den Markt aufgerüttelt hat...kommt wiederum drauf an, was man darunter versteht.


    Das Wort "aufgerüttelt" würde ich auch nicht gebrauchen. Aber auf jeden Fall waren die Unkenrufe,

    • dass das nicht funktionieren würde, weil Helden mit moralischem Rückgrat out seien, Kids wollen Ironie und Brechung,
    • dass es sich nicht verkaufen würde, weil SF und deutsche Hauptfigur und Buchserie seit 20 Jahren nicht mehr im Druck
    • dass ein deutscher Titelheld doch automatisch bedeutet, dass die Serie früher oder später Naziterritorien berührt (so wegen Nationalstolz und so)

    irgendwann verstummt. Ab dann hieß es, Brandis sei die Ausnahme, die aber die Regel bestätigt.