Beiträge von PedSchi

    Mich hat Blacky nie genervt. Im Gegenteil: Wenn man Blacky hört, weiß man, man ist in der Zentrale.
    Ein typisches Geräusch ist für mich auch das Klappern der Bodenluke in der Zentrale. Und natürlich das Telefon. Unvorstellbar, dass es irgendwann mal einen modernen Rufton hätte! :)

    Ich sehe das ganz schmerzfrei: Wäre Fritsch als erster der Erzähler gewesen und wir hätten heute Pasetti, dann würden wir sagen 'Nee, watt hat der Pasetti für 'ne komische Betonung!' ;)
    So aber war Pasetti der erste und deshalb ist er heute Kult.
    Man muss ja nicht gleich an den Märchenonkel denken, wenn man Fritsch hört. Ebenso könnte man an Jeremy Irons oder an Russell Crowe denken. Dann hätte man vielleicht einen ganz anderes Bild.
    Meines Erachtens muss die Rolle des Mentors nicht mit der Rolle des Erzählers zusammenfallen. Hitfield könnte auch auftreten und Fritsch weiter den Erzähler geben. So ist es ja letztlich beim "Narbengesicht" oder beim "Leeren Grab" (mit Pasetti/Fuchs) auch.
    Wenn ich's nicht auf einer meiner Stöbertouren mal irgendwo gelesen hätte, wüsste ich bis heute nicht, dass die Rolle des Hitfield als Mentor der drei Detektive und mithin Nachfolger von Hitchcock gedacht war. Wenn man wie ich nur die Hörspiele kennt, wird das nicht unbedingt deutlich, finde ich. Aber es spricht ja nichts dagegen, Hitfield (wieder) verstärkt in dieser Funktion in die Serie einzubauen. Und die Hörer direkt ansprechen ("Wie steht's denn mit Euch?") kann Fritsch letztlich auch - vielleicht gerade wegen seiner "onkelhaften" Art. Das ist Sache der Autoren.
    Was nichts daran ändert, dass ich Rolf Schult sehr gern mochte. Aber der ist nun mal jenseits der 80 und im wohlverdienten Ruhestand. Ernst Meincke, Schults Nachfolger bei "Star Trek - TNG", gehört auch zu meinen Lieblingssprechern.

    Inhalt: Michael Cross macht mit seinen Eltern Urlaub in Rocky Beach. Er findet das Städtchen gähnend langweilig. Daran kann auch ein Besuch in der Villa Markels nichts ändern, einem Haus, in dem es Safes, Gemälde, einen Sarg und einige unersetzlich wertvolle Kunstexponate gibt.Während der Führung durch die Villa bemerkt Michael jedoch einen rotbärtigen Mann, der in auffallender Weise alles in dem Haus fotografiert, und auch Touristenführerin Margie scheint Dreck am Stecken zu haben. Was liegt also näher, als die berühmten Drei Fragezeichen aufzusuchen und ihnen von diesen Beobachtungen zu erzählen?


    Die Story: Es gibt letzten Endes keine. "Der weinende Sarg" hat eine Handlung, wie ein 08/15-Computerspiel, in dem man seine Figur durch ein Haus lotst und nach und nach alle Personen befragt, die einem darin über den Weg laufen. Und so pendeln die Drei ??? praktisch nur zwischen Schrottplatz und Villa Markels hin und her und reden mal mit diesem, mal mit jenem, werden mal ertappt und mal rausgeschmissen, müssen mal fliehen und bleiben mal unentdeckt, und am Ende klärt sich alles auf und der vermeintliche Bösewicht ist mal wieder keiner.Die SprecherAls ich mir die Sprecherliste für diese Rezension mal genauer angesehen habe, war ich überrascht, denn die Besetzung ist eigentlich hochkarätig. Neben den Stammsprechern Pasetti, Rohrbeck, Wawrczeck und Fröhlich geben sich Steffens, Kehlau, Baltus, Dies und Thormann ein Stelldichein – eigentlich also alles Routiniers, wenn nicht gar Meister ihres Fachs.Aber sie bleiben meines Erachtens durch die Bank weit unter ihren Möglichkeiten. Marianne Kehlau ist in ihrer stereotypen Mutterrolle vielleicht noch professionell, ebenso der gewohnt barsche Steffens, und Jürgen Thormann versucht aus seinem Kurzauftritt als Journalist Sawyer, schauspielerisch wenigstens noch ein bisschen was rauszukitzeln, aber alle anderen wirken doch sehr lustlos. Vielleicht gehört "Der weinende Sarg" je jenen Folgen aus der Zeit, in der Oliver, Jens und Andreas ihre Rollen in den Drei ??? (nach eigenem Bekunden) eher peinlich fanden, jedenfalls bekleckern auch sie sich nicht gerade mit Ruhm. Alles ist krampfhaft cool oder krampfhaft lustig und wirkt sehr uninspiriert – schon allein der deutsch und nicht englisch ausgesprochene Name Michael wirkt einfach deplaziert; Schrei und Auftritt der (angeblich oder tatsächlich) bestohlenen Besucherin in der Villa verdienen das Prädikat dilettantisch.
    Musik und Effekte: Da geht so gut wie nichts zusammen. Nur ein Beispiel: da werden die Drei ??? und Michael von einem Mann mit Messer überrascht, der sie angeblich "umbringen" will, und müssen in Panik aus dem Fenster fliehen – und zur Untermalung gibt es ein höchst undramatisches Keyboard mit nachgerade fröhlichen, hohen Tönen – fast erwartet man, dass noch jemand "Schni-Schna-Schnappi" singt ...


    Fazit: Grundsätzlich ist "Der weinende Sarg" vom Konzept her sicher nicht besser und nicht schlechter als viele andere ???-Folgen. Es gibt die gewohnten Zutaten zweier Handlungsstränge (Diebstahl und verschollenes Testament), einen Finsterling, der am Ende gar nicht so finster ist, ein bisschen nebenher aufgeklärte Kleinkriminalität (Margie) zur Ablenkung und eine durchaus plausible Aufklärung für die Diebstähle in der Villa. (Mehr möchte ich nicht sagen, falls jemand die Folge noch nicht kennt.) Bloß ist das Ganze für mein Dafürhalten fürchterlich lieblos und lustlos umgesetzt und die Sprecher wirken so gelangweilt, dass sie von den üblichen Ungereimtheiten der Story nicht ablenken, und so fällt eben um so stärker auf, dass in einer alten Villa mit ganz enorm wertvollen Kunstgegenständen darin immer irgendwie ein Fenster aufsteht, durch das die Jungs einsteigen können, dass dabei nie die Alarmanlage los geht, dass das Klavier von Grady Markels irgendwie sehr elektrisch klingt, dass Grady Markels sich nicht im geringsten wundert, wenn plötzlich vier ihm völlig fremde Jungen in seiner Wohnung stehen (deren Haustür offenbar einfach so geöffnet werden kann) und so weiter, und so fort. Hinzu kommt dann noch das überstürzte Ende, als erst Peter den versteckten Tresor mit dem gesuchten Testament durch Zufall findet und der anschließende Showdown aus Zeitmangel zum Rohrkrepierer wird. Trägt für meinen Geschmack ihren Titel absolut zu Recht: Die Episode ist zum Weinen und gehört eigentlich irgendwo verbuddelt. Gehört für mich eindeutig in die Rubrik "Folgen, die die Welt nicht braucht".

    Inhalt: Michael Cross macht mit seinen Eltern Urlaub in Rocky Beach. Er findet das Städtchen gähnend langweilig. Daran kann auch ein Besuch in der Villa Markels nichts ändern, einem Haus, in dem es Safes, Gemälde, einen Sarg und einige unersetzlich wertvolle Kunstexponate gibt.Während der Führung durch die Villa bemerkt Michael jedoch einen rotbärtigen Mann, der in auffallender Weise alles in dem Haus fotografiert, und auch Touristenführerin Margie scheint Dreck am Stecken zu haben. Was liegt also näher, als die berühmten Drei Fragezeichen aufzusuchen und ihnen von diesen Beobachtungen zu erzählen?


    Die Story: Es gibt letzten Endes keine. "Der weinende Sarg" hat eine Handlung, wie ein 08/15-Computerspiel, in dem man seine Figur durch ein Haus lotst und nach und nach alle Personen befragt, die einem darin über den Weg laufen. Und so pendeln die Drei ??? praktisch nur zwischen Schrottplatz und Villa Markels hin und her und reden mal mit diesem, mal mit jenem, werden mal ertappt und mal rausgeschmissen, müssen mal fliehen und bleiben mal unentdeckt, und am Ende klärt sich alles auf und der vermeintliche Bösewicht ist mal wieder keiner.Die SprecherAls ich mir die Sprecherliste für diese Rezension mal genauer angesehen habe, war ich überrascht, denn die Besetzung ist eigentlich hochkarätig. Neben den Stammsprechern Pasetti, Rohrbeck, Wawrczeck und Fröhlich geben sich Steffens, Kehlau, Baltus, Dies und Thormann ein Stelldichein – eigentlich also alles Routiniers, wenn nicht gar Meister ihres Fachs.Aber sie bleiben meines Erachtens durch die Bank weit unter ihren Möglichkeiten. Marianne Kehlau ist in ihrer stereotypen Mutterrolle vielleicht noch professionell, ebenso der gewohnt barsche Steffens, und Jürgen Thormann versucht aus seinem Kurzauftritt als Journalist Sawyer, schauspielerisch wenigstens noch ein bisschen was rauszukitzeln, aber alle anderen wirken doch sehr lustlos. Vielleicht gehört "Der weinende Sarg" je jenen Folgen aus der Zeit, in der Oliver, Jens und Andreas ihre Rollen in den Drei ??? (nach eigenem Bekunden) eher peinlich fanden, jedenfalls bekleckern auch sie sich nicht gerade mit Ruhm. Alles ist krampfhaft cool oder krampfhaft lustig und wirkt sehr uninspiriert – schon allein der deutsch und nicht englisch ausgesprochene Name Michael wirkt einfach deplaziert; Schrei und Auftritt der (angeblich oder tatsächlich) bestohlenen Besucherin in der Villa verdienen das Prädikat dilettantisch.
    Musik und Effekte: Da geht so gut wie nichts zusammen. Nur ein Beispiel: da werden die Drei ??? und Michael von einem Mann mit Messer überrascht, der sie angeblich "umbringen" will, und müssen in Panik aus dem Fenster fliehen – und zur Untermalung gibt es ein höchst undramatisches Keyboard mit nachgerade fröhlichen, hohen Tönen – fast erwartet man, dass noch jemand "Schni-Schna-Schnappi" singt ...


    Fazit: Grundsätzlich ist "Der weinende Sarg" vom Konzept her sicher nicht besser und nicht schlechter als viele andere ???-Folgen. Es gibt die gewohnten Zutaten zweier Handlungsstränge (Diebstahl und verschollenes Testament), einen Finsterling, der am Ende gar nicht so finster ist, ein bisschen nebenher aufgeklärte Kleinkriminalität (Margie) zur Ablenkung und eine durchaus plausible Aufklärung für die Diebstähle in der Villa. (Mehr möchte ich nicht sagen, falls jemand die Folge noch nicht kennt.) Bloß ist das Ganze für mein Dafürhalten fürchterlich lieblos und lustlos umgesetzt und die Sprecher wirken so gelangweilt, dass sie von den üblichen Ungereimtheiten der Story nicht ablenken, und so fällt eben um so stärker auf, dass in einer alten Villa mit ganz enorm wertvollen Kunstgegenständen darin immer irgendwie ein Fenster aufsteht, durch das die Jungs einsteigen können, dass dabei nie die Alarmanlage los geht, dass das Klavier von Grady Markels irgendwie sehr elektrisch klingt, dass Grady Markels sich nicht im geringsten wundert, wenn plötzlich vier ihm völlig fremde Jungen in seiner Wohnung stehen (deren Haustür offenbar einfach so geöffnet werden kann) und so weiter, und so fort. Hinzu kommt dann noch das überstürzte Ende, als erst Peter den versteckten Tresor mit dem gesuchten Testament durch Zufall findet und der anschließende Showdown aus Zeitmangel zum Rohrkrepierer wird. Trägt für meinen Geschmack ihren Titel absolut zu Recht: Die Episode ist zum Weinen und gehört eigentlich irgendwo verbuddelt. Gehört für mich eindeutig in die Rubrik "Folgen, die die Welt nicht braucht".

    Inhalt:Ich erlaube mir der Einfachheit halber mal wieder, auf den Klappentext zurückzugreifen. Dort heißt es:"Ein Flug quer über den amerikanischen Kontinent - das ist eine nicht zu verachtende Abwechslung für die drei jungen Detektive Justus, Bob und Peter. Wenn außerdem ein Auftrag dafür herausspringt, um so besser: Sie sollen nämlich klären, wer hinter den Diebstählen und Sabotageakten steckt, die einer Filmgesellschaft auf Skeleton Island zu schaffen machen. Auch sonst gibt es einige merkwürdige Dinge auf dieser Insel. Die Einheimischen sind von einer alten Geistergeschichte beunruhigt, munkeln von einem verschollenen Piratenschatz, der im Meer versenkt worden sein soll und beargwöhnen misstrauisch den jungen Griechen Chris mit seinem Vater. Sollten vielleicht diese Fremden für die Diebstähle bei der Filmgesellschaft verantwortlich sein? Die drei ??? wissen es bald besser - und dieses Wissen bringt sie prompt in Gefahr. Doch jetzt zahlt sich ihr Vertrauen in Chris aus: Er hilft ihnen nicht nur mutig aus der Klemme, sondern trägt auch entscheidend zur Entlarvung der gesuchten Diebe bei, denen in letzter Minute der sagenhafte Piratenschatz entrissen wird."Die Story:Die "Geisterinsel" zeigt: Es muss nicht immer Rocky Beach sein, und es geht auch ohne Zentrale und Schrottplatz. Dabei ist der Ortswechsel allerdings so überflüssig wie ein Kropf und wahrscheinlich eine Konzession an die amerikanischen Leser an der Ostküste. Spielen könnte die Handlung allerdings ohne weiteres auch in Kalifornien.Die Geschichte ist die gewohnte Verknüpfung mehrerer Handlungsstränge (Piratenschatz, Geldraub, Gespenstergeschichte), wie man sie nicht nur von den Drei ???, sondern auch aus amerikanischen Fernsehserien kennt.Für ein Hörspiel war das (damals zumindest, als man nach spätestens 45 Minuten zum Schluss kommen musste) vielleicht etwas zu viel, denn die Story bleibt letztlich eine Menge schuldig: Denn wer für die Sabotageakte verantwortlich ist, wer eigentlich die Objektive gestohlen hat und warum, das wird abschließend eigentlich nicht geklärt. Auch ist es aus meiner Sicht völlig unsinnig, dass die Drei ??? schon entführt und auf einer Insel ausgesetzt werden, bevor sie überhaupt angekommen sind. Vielleicht soll das der Einschüchterung dienen, aber der Sinn der Aktion bleibt schleierhaft.Die Sprecher:Ich kann's ausnahmsweise mal kurz machen: Die Folge ist mit hochkarätigen Sprechern besetzt (Wolff, Chrzescinski, Brandt, Schick, Gerdesmann, Kramer, Pages, Flesh, Werder), und alle sind sie gut. Eigentlich müsste man die Liste noch erweitern, denn auch die Sprecherin der Pensionswirtin macht - trotz nur eines Satzes - einen guten Job.Ich weiß nicht, ob Stephan Chrzescinski als Chris Markos identisch ist mit Stephan Chreszinski aus dem "Fluch des Rubins", vermute aber mal, ja.In jedem Fall macht er seine Sache besonders gut.Musik und Effekte:Mit der Musik konnten sie bei dieser Folge nicht viel falsch machen. Die Story bietet so viel Inhalt, dass es nur wenige Stelle zu überbrücken gilt. Die Geräuscheffekte (Wind, Wellen, Sturm, Tauchen, Motorboot) sind gut und sorgen für Atmosphäre. Und sogar die in der Neufassung nachträglich reingesmischte Jahrmarksmusik kommt gut und erfüllt ihren Zweck. Fazit:Die "Geisterinsel", die übrigens nur im Klappentext "Skeleton Island" genannt wird, ist ein schönes Plädoyer gegen Vorurteile und Ausländerfeindlichkeit. Ansonsten ist es eher eine reine Action-Folge und etwas für Kinder. Motorbootfahrten, Piratenschätze und Tauchgänge in Unterwasserhöhlen sorgen für reichlich Spannung und treiben die Geschichte permanent voran, aber trotz Piratensage und Geistergeschichte geht der Story alles Mystische ab. Nicht umsonst bleibt Justus in dieser Folge weitgehend außen vor. Sein detektivischer Spürsinn ist nicht gefragt.Insgesamt ist die Geschichte leider so mit Handlung überfrachtet, dass die Logik oft auf der Strecke bleibt (siehe oben) und manches Rätsel mit der Holzhammermethode "gelöst" wird. So sagt Justus etwa: "Dr. Wilbur sagte mir übrigens, dass es gar keine Geistererscheinung gegeben hat, sondern dass sich junge Leute das Ganze nur ausgedacht haben, um den einheimischen Fischern einen Schrecken einzujagen."Das ist nicht nur eine arg schnöde Auflösung des "Geheimnisses" (zumal dieser Satz irgendwie völlig unmotiviert fällt), es widerspricht auch dem Ende, als es dann wohl doch wieder die Ballingers gewesen sein sollen ...Alles in allem ist die "Geisterinsel" also mehr Schatzsucher- und Abenteuergeschichte als Detektivfall. Handwerklich solide gemacht, gut besetzt und gesprochen und nett anzuhören, aber zu einem richtigen ???-Fall fehlt dann doch noch Etliches.Deswegen gibt's von mir eine 3.

    Inhalt:Ich erlaube mir der Einfachheit halber mal wieder, auf den Klappentext zurückzugreifen. Dort heißt es:"Ein Flug quer über den amerikanischen Kontinent - das ist eine nicht zu verachtende Abwechslung für die drei jungen Detektive Justus, Bob und Peter. Wenn außerdem ein Auftrag dafür herausspringt, um so besser: Sie sollen nämlich klären, wer hinter den Diebstählen und Sabotageakten steckt, die einer Filmgesellschaft auf Skeleton Island zu schaffen machen. Auch sonst gibt es einige merkwürdige Dinge auf dieser Insel. Die Einheimischen sind von einer alten Geistergeschichte beunruhigt, munkeln von einem verschollenen Piratenschatz, der im Meer versenkt worden sein soll und beargwöhnen misstrauisch den jungen Griechen Chris mit seinem Vater. Sollten vielleicht diese Fremden für die Diebstähle bei der Filmgesellschaft verantwortlich sein? Die drei ??? wissen es bald besser - und dieses Wissen bringt sie prompt in Gefahr. Doch jetzt zahlt sich ihr Vertrauen in Chris aus: Er hilft ihnen nicht nur mutig aus der Klemme, sondern trägt auch entscheidend zur Entlarvung der gesuchten Diebe bei, denen in letzter Minute der sagenhafte Piratenschatz entrissen wird."Die Story:Die "Geisterinsel" zeigt: Es muss nicht immer Rocky Beach sein, und es geht auch ohne Zentrale und Schrottplatz. Dabei ist der Ortswechsel allerdings so überflüssig wie ein Kropf und wahrscheinlich eine Konzession an die amerikanischen Leser an der Ostküste. Spielen könnte die Handlung allerdings ohne weiteres auch in Kalifornien.Die Geschichte ist die gewohnte Verknüpfung mehrerer Handlungsstränge (Piratenschatz, Geldraub, Gespenstergeschichte), wie man sie nicht nur von den Drei ???, sondern auch aus amerikanischen Fernsehserien kennt.Für ein Hörspiel war das (damals zumindest, als man nach spätestens 45 Minuten zum Schluss kommen musste) vielleicht etwas zu viel, denn die Story bleibt letztlich eine Menge schuldig: Denn wer für die Sabotageakte verantwortlich ist, wer eigentlich die Objektive gestohlen hat und warum, das wird abschließend eigentlich nicht geklärt. Auch ist es aus meiner Sicht völlig unsinnig, dass die Drei ??? schon entführt und auf einer Insel ausgesetzt werden, bevor sie überhaupt angekommen sind. Vielleicht soll das der Einschüchterung dienen, aber der Sinn der Aktion bleibt schleierhaft.Die Sprecher:Ich kann's ausnahmsweise mal kurz machen: Die Folge ist mit hochkarätigen Sprechern besetzt (Wolff, Chrzescinski, Brandt, Schick, Gerdesmann, Kramer, Pages, Flesh, Werder), und alle sind sie gut. Eigentlich müsste man die Liste noch erweitern, denn auch die Sprecherin der Pensionswirtin macht - trotz nur eines Satzes - einen guten Job.Ich weiß nicht, ob Stephan Chrzescinski als Chris Markos identisch ist mit Stephan Chreszinski aus dem "Fluch des Rubins", vermute aber mal, ja.In jedem Fall macht er seine Sache besonders gut.Musik und Effekte:Mit der Musik konnten sie bei dieser Folge nicht viel falsch machen. Die Story bietet so viel Inhalt, dass es nur wenige Stelle zu überbrücken gilt. Die Geräuscheffekte (Wind, Wellen, Sturm, Tauchen, Motorboot) sind gut und sorgen für Atmosphäre. Und sogar die in der Neufassung nachträglich reingesmischte Jahrmarksmusik kommt gut und erfüllt ihren Zweck. Fazit:Die "Geisterinsel", die übrigens nur im Klappentext "Skeleton Island" genannt wird, ist ein schönes Plädoyer gegen Vorurteile und Ausländerfeindlichkeit. Ansonsten ist es eher eine reine Action-Folge und etwas für Kinder. Motorbootfahrten, Piratenschätze und Tauchgänge in Unterwasserhöhlen sorgen für reichlich Spannung und treiben die Geschichte permanent voran, aber trotz Piratensage und Geistergeschichte geht der Story alles Mystische ab. Nicht umsonst bleibt Justus in dieser Folge weitgehend außen vor. Sein detektivischer Spürsinn ist nicht gefragt.Insgesamt ist die Geschichte leider so mit Handlung überfrachtet, dass die Logik oft auf der Strecke bleibt (siehe oben) und manches Rätsel mit der Holzhammermethode "gelöst" wird. So sagt Justus etwa: "Dr. Wilbur sagte mir übrigens, dass es gar keine Geistererscheinung gegeben hat, sondern dass sich junge Leute das Ganze nur ausgedacht haben, um den einheimischen Fischern einen Schrecken einzujagen."Das ist nicht nur eine arg schnöde Auflösung des "Geheimnisses" (zumal dieser Satz irgendwie völlig unmotiviert fällt), es widerspricht auch dem Ende, als es dann wohl doch wieder die Ballingers gewesen sein sollen ...Alles in allem ist die "Geisterinsel" also mehr Schatzsucher- und Abenteuergeschichte als Detektivfall. Handwerklich solide gemacht, gut besetzt und gesprochen und nett anzuhören, aber zu einem richtigen ???-Fall fehlt dann doch noch Etliches.Deswegen gibt's von mir eine 3.

    Zitat

    Original von ErsterDetektiv
    Stress bei ??? geht voll in Ordnung, genauso fluchen - das wirkt wohldosiert durchaus authentisch. Den eingebundenen Erzähler vermisse ich auch.
    Mir würde es zudem gefallen, wenn das spleenige der Charaktere wieder mehr zum Vorschein käme: Just das Genie, Peter der Schisser und Bob der Bücherwurm :) .


    Nein, genau das bitte nicht - oder zumindest nicht nur! Ich weiß zwar, was Du meinst, Erster, aber gerade zuletzt gab es meiner Meinung nach viel zu viele Folgen, in denen die drei zu sehr auf diese drei Haupteigenschaften festgelegt wurden. Und das Gewimmer und Gestammel bei Peter war ja teilweise nicht mehr zum Aushalten.
    Justus hat mehr zu bieten als "nur" seine Genialität - seine Leibesfülle, seine Vergangenheit als Kinderstar, seine technischen Basteleien und sein fotografisches Gedächtnis zum Beispiel.
    Peter hat mehr zu bieten, als nur der Hasenfuß zu sein - seine Begeisterung für Sport und schnelle Autos, seine Kenntnisse im Umgang mit wilden Tieren und einen Vater im Filmbiz zum Beispiel.
    Und Bob wäre als reiner Bücherwurm direkter Konkurrent von Justus, gegen den er aber nie und nimmer anstinken könnte. Er hat aber noch seinen Job bei der Musikagentur und ist der große Charmeur unter den dreien.
    Die Figuren bieten ohnehin nicht den ganz großen Spielraum, was Eigenschaften angeht, da sollte man sie nicht noch unnötig weiter reduzieren.
    Stress zwischen den "Drei ???" hat es auch in den ganz frühen Folgen schon gegeben, stimmt, aber irgendwann hat das Überhand genommen, ebenso die Schimpfwörter und Flüche. "Pisser", "knochiger Arsch" ("Codename: Cobra) und dergleichen - das gehört einfach nicht zu den "Drei ???". Da bin ich konservativ! ;)


    Zitat

    Ortswechsel können übrigens auch im Kleinen, z. B. im Rahmen einer größeren (geschlossenen) Anlage, stattfinden, was bei Karpatenhund und Haus der 1000 Rätsel ja der Fall war.


    Genau das sag ich doch auch! :)


    Zitat

    Lieber auch kleine Fälle, aber wenn es so liebevoll wie beim unsichtbaren Gegner arrangiert ist, darf es auch um Tod, Teufel und das FBI gehen ;) .


    Ja, genau das Beipsiel ist mir hinterher dann auch eingefallen, aber beim "Unsichtbaren Gegner" sind die "Drei ???" ja letztlich bloß Informanten des FBI und legen sich nicht - wie bei der "Toteninsel" - mit ihm (bzw. der CIA) an.

    Fritsch kennen wir doch nun auch als Sychronsprecher vieler bekannter Schauspieler aus Filmen und Serien, und da macht er (auch) einen guten Job. Sicher gibt es noch viele gute anderer Sprecher, aber warum sollte man mitten im Strom die Pferde wechseln?
    Ich finde allerdings auch, dass man heute öfter mal längere Passagen vom Erzähler sprechen lässt, die man früher von den handelnden Personen hätte beschreiben lassen. Das macht's bisweilen etwas langatmig.
    Was nun Hitchcock, das Logo und Pasetti angeht: Die Lizenz mit Hitchcock war nun mal ausgelaufen. Natürlich ist der Serie damit ein Charakteristikum verloren gegangen, aber immerhin gäbe es ja noch Hitfield, den man in den USA als Nachfolger/Ersatz für Hitchcock in die Serie eingebaut hat. Wenn's denn einen Mentor für die "Drei ???" bräuchte, hätte man da ja noch einen.

    Nachklapp: Bei den "Drei ???" darf nicht geflucht werden und derbere Schimpfwörter als "Fettsack" sind tabu! Außerdem müssen sie ihre Gegner auch dann noch höflich mit "Sir" oder "Madam" anreden, wenn sie gerade mit Honig beschmiert, in eine Grube mit Treibsand geworfen und von Termiten abgenagt werden! :D

    Zitat

    Original von Johnny
    Was meinst du mit Streichfolgen ?
    121 und so gibt es ab dem 4.4 . Das ist bekannt.


    Ach, sag bloß? ;)
    Selbstverständlich meine ich nicht Folge 121 und 122, sondern "Tatort Zirkus", "Schatz im Bergsee", "Geisterstadt", "Spuk im Hotel" usw. Die waren zwar auch fast die ganze Zeit über bei Amazon gelistet (und wohl auch zu haben), aber eben für Preise zwischen 19 und 250 Euronen.
    Sollte in der Pressemitteilung schon ausdrücklich drinne stehen, dass am 4. April auch diese bisherigen "Streichfolgen" wieder zu haben sind, entschuldige ich mich. Dann ist es wirklich keine Neuigkeit.

    Frage 14:


    Eine Frage, die mich als Übersetzer - gerade auch vor dem Hintergrund der Namen Jupiter Jones/Justus Jonas bzw. Pete(r) (Cren-)Shaw - besonders interessiert: Welchen Einfluss hatte Leonore Puschert auf die Serie?


    Für diese Frage bin ich nicht die richtige Ansprech-Partnerin. Da müssten Sie vielleicht doch Corinna Wodrich, die Product-Managerin, fragen.

    Vielleicht wird "mein" Thema "Wir basteln uns eine Folge" ja noch mal irgendwie vom "alten" Board rübergeholt, da hatten wir das schon mal und es kamen einige interessante Sachen dabei raus.


    Also:


    Ich mag nicht, wenn sich die drei so fetzen, dass man sich fragt, warum sie eigentlich noch Freunde sind bzw. wie sie überhaupt Freunde werden konnten.


    Ich mag nicht, wenn Peter dauernd nachfragt, damit Justus auch einfachste Dinge erklären kann.


    Ich würde mich freuen, wenn die drei mal wieder bei einem Fall richtig zusammenarbeiten würden und jeder der drei Detektive in der Folge seinen Beitrag leistet und auch "seinen großen Auftritt" hat. Justus kann seinen großen Moment dabei meinetwegen gern wie gehabt am Ende haben, wenn er die Lösung präsentiert. Das nervt zwar manchmal, gehört aber irgendwie dazu. Bloß so lang wie beim "Düsteren Vermächtnis" darf es auf keinen Fall noch mal werden!


    Es braucht die "Sidekicks" Tante Mathilda, Onkel Titus, Skinny und Morton.


    Ich *liebe* Jelena.


    Mir sind Folgen *in Amerika* lieber als die anderwo. Merkwürdigerweise wirken sie auf mich authentischer, auch wenn sie von einem deutschen Team geschrieben wurden. Es muss nicht Rocky Beach sein; "Geisterinsel" u.a. haben auch an anderen Orten in den USA funktioniert.


    Ortswechsel müssen nicht unbedingt zur Dynamik beitragen. Es kann auch ganz schnell sein, dass die Story dadurch langatmig wird, und beim "Karpatenhund" und beim "Haus der 1000 Rätsel" hat es hervorragend mit im Prinzip nur einem Ort geklappt.


    Nicht zu viele Sprecher und dafür lieber gute. (Bitte keine Kinder mit bayerischem Dialekt! ;) )


    Der Fall darf keine zu großen Dimensionen annehmen. "Drei ???" in Konkurrenz zu FBI und CIA, das passt nicht.


    Sport sollte im der Folge nur insofern vorkommen als Peter joggt oder surfen geht. ;)


    Computer sollten in der Folge nur vorkommen, wenn Bob sie bedient.


    Der Auftraggeber sollte eine schillernde Persönlichkeit sein, skurril und kauzig.


    Kleine Ausflüge in die Geschichte Kaliforniens oder Justus' Vergangenheit als Filmstar waren immer mal wieder witzig und ein guter Aufhänger ...


    So, sicher fällt mir noch mehr ein, aber der Tag war lang und nervenaufreibend ...

    Also, bei Ebay hat der große Run aif die Folgen von "Die Dr3i" anscheinend noch nicht eingesetzt. Aber vielleicht haben die Leute auch was gelernt und sind vorsichtig geworden. Ich will nicht wissen, wie viele ein Heidengeld für die Streichfolgen der Drei ??? ausgegeben haben und sich jetzt in den A...rm beißen. :P

    Frage 11:


    Meine Frage(n): Bleibt uns die durchaus gelungene Musik aus der Serie "Die Dr3i" oder wenigstens das Komponistenduo erhalten? Und wieso taucht im "Jahrhundertstein" plötzlich Taro Togati auf, nachdem man vorher Anspielungen auf die alte ???-Serie gemieden hatte "wie der Teufel das Weihwasser"?
    Werden die Inhalte der bisherigen Folgen von "Die Dr3i" einfach komplett verschwinden oder besteht Aussicht auf eine "Neuauflage" im Rahmen der nun wiedergekehrten Originalserie?


    Zu der Musik kann ich leider noch gar nichts sagen. Wie schon erwähnt werden wir erst im nächsten Monat differenzierte Gespräche führen, um zu sehen, wie es genau weitergeht. Ich weiß auch nicht sicher, was jetzt für Pläne bestehen hinsichtlich "Die DrEi". Das ist ein Bestandteil des Vertrages zwischen Kosmos und SONYBMG, den ich erst genau erfahren werde. Aber gewiss ist, dass die Folgen vorläufig noch auf dem Markt bleiben.


    Nachtrag:


    hier noch ein paar genauer Angaben zu DIE D3ei, bei folgenden Fragen:


    Was wird jetzt aus „Die Dr3i“?


    EUROPA freut sich, dass den Fans auch in Zeiten der ???-Pause spannende Detektiv-geschichten angeboten werden konnten. An dieser Stelle dient ein besonderer Dank dem gesamten Team, besonders den Autoren, mit denen EUROPA hervorragend zusammen gearbeitet hat und die mit sehr viel Liebe und Leidenschaft an Die Dr3i gegangen sind.


    Nun, da es mit den „Drei ???“ weiter geht, geht EUROPA natürlich mit Vollgas an die Fortsetzung. Die Fans, denen die eine oder andere Folge von Die Dr3i noch fehlt, können ihre Sammlung aber auch noch bis zum Ende des Jahres vervollständigen.


    Werden auch die Die Dr3i-Autoren in Zukunft für Kosmos schreiben oder einige Drei ???-Hörspiele schreiben?


    Ob der eine oder andere der Autoren nun auch für die Buchreihe schreiben wird, muss die Zukunft zeigen. Für die Auswahl der Buchautoren ist jedenfalls das Kosmos – Lektorat zuständig. Daher kann EUROPA diesbezüglich keine Aussagen treffen.