Beiträge von PedSchi

    Ich habe "Spur ins Nichts" jetzt zwei mal gehört und weiß noch nicht so recht, wohin mit dieser Folge. Nach den hier geschürten Erwartungen hatte ich mir irgendwie mehr erhofft oder erwartet.
    Die Story ist so gesehen nicht neu, eine ganz ähnliche Episode gab's z.B. auch bei "Star Trek TNG" und wirklich spannend ist die Folge ja nun irgendwie auch nicht.
    Aber: Das Hin- und Herspringen zwischen den Schauplätzen macht es ganz abwechslungsreich, die Morseaktion im Keller hat mal wieder was vom klassischen Detektivspiel, die Apfelsinen werfende Möchtegern-Diva erinnert mal wieder an die schrulligen Figuren vergangener Tage und die Musik kommt ohne die früheren "Versatzstücke" aus (wenn ich sie auch auf Dauer etwas nervig finde).
    Fazit: Tränen der Rührung habe ich bei "Spur ins Nichts" keine geweint, aber solider Durchschnitt ist die Folge allemal.

    Vielen Dank, Stephie, für das Interview. Ich glaube, ich hätte vor lauter Aufregung keine einzige Frage rausgekriegt! :-) Und nachdem das Jahr noch jung ist, hoffe ich mal für dich, dass es noch nicht dein Highlight 2008 gewesen sein wird!

    Zitat

    Original von Captain Blitz
    Wolfgang Kubach wird auch in Folge 125 wieder mit von der Partie sein, das kann ich wohl schon mal verraten. ;)


    Aber doch wohl als Hugenay und nicht als irisches Brüderpaar, oder?
    Ich freue mich durchaus, aber den Hugenay kann auch Hans Irle "verlustfrei" übernehmen, finde ich.

    Zitat

    Original von Captain Blitz


    Kubach fühlt sich nicht zu alt, keine Sorge. Das ist wohl einfach nur auf Marx´ Mist gewachsen die rauszuschreiben.


    Schön blöd. Werde ich generell nie verstehen, warum Autoren sich auf diese Weise selbst in ihren Möglichkeiten beschneiden. Es ist ja nicht so, dass man Kenneth und Patrick in *jeder* Folge irgendwie krampfhaft dabei haben muss, ob's nun passt oder nicht und die Figuren mithin für den Autor eine Belastung waren. Man hätte sie doch einfach ohne große Erklärung unter den Tisch fallen lassen können. Dann hätte man immerhin noch die Möglichkeit gehabt, die Charaktere immer mal wieder bei Bedarf zu reaktivieren.

    Vielleicht fühlt sich Kubach inzwischen schlicht zu alt - obwohl, den Hugenay hat er ja in Folge 103 auch noch gesprochen. Ich hab's jedenfalls auch nie verstanden, warum man die aus der Serie rausgeschrieben hat. Patrick und Kenneth gehören mit zu meinen Lieblingsfiguren, die haben so eine Gemütsruhe ausgestrahlt.

    Moin! Ich hätte da mal eine Frage zum "Fluch des Rubins" in der Hörspielfassung. Dort erweckt Mr. Randur ja durch das Blut an der Klinge in seinem Spazierstock zumindest den Eindruck, als habe er "Schwarzbart" erstochen und die drei Detektive diskutieren darüber, dass sie den Mord melden müssten bzw. dazu erst einmal die Leiche gefunden werden müsste.
    Danach verläuft sich diese Geschichte aber im Sande, und Gus spricht sogar noch mal davon, "Schwarzbart mit Sonnenbrille" getroffen zu haben. Gegen Ende sagt Justus dann: "Wollt ihr die Schwarzbärte oder gar den Inder herbeibrüllen?"
    Es scheint also ganz so, als sei Schwarzbart doch nicht erstochen worden. Und falls Mr. Randur ihn doch erstochen hat, würde das bedeuten, die Drei ??? verkasufen den Edelstein am Ende einem Mörder und lassen diesen ziehen.
    Vermute ich richtig, dass dieser Umstand in der Buchfassung eine Aufklärung erfährt?

    Ich sehe das wie Ms. Melody: Die Jugend der Drei ??? gehört zum Konzept der Serie. Das Besondere an den Drei ??? ist doch, dass es Kinder und Jugendliche sind. Was sollte das Besondere an drei erwachsenen Detektiven sein? - Ein sportbegeisterter Automechaniker-Lehrling, ein Zeitungspraktikant und ein BWL-Student gehen in ihrer Freizeit auf Verbrecherjagd?
    Man muss die Drei ??? in dieser Hinsicht so sehen wie die "Simpsons". Bart ist seit 18 Jahren zehn, Lisa ist seit 18 Jahren acht und Homer ist seit 18 Jahren 39. Die werden auch nicht älter.
    Man kann nicht in einer einzigen Serie alles haben. Captain Blitz würde sagen, es ist ein Overkill, ich würde es anders ausdrücken und sagen, man würde sich hoffnungslos verzetteln - meinen tun wir im Prinzip das selbe. Diesen Spagat zwischen "harten Fällen" und einer gewissen jugendlichen Unbekümmertheit kann man einfach nicht hinbekommen. Abgesehen davon geht es bei den Drei ??? ja schon hoch her. Da wird Peter mal über den Balkon ins Schwimmbecken befördert, Bob von einem Auto abgedrängt, Justus entführt, und, und, und. Vielleicht nimmt man es nicht so wahr, aber es gibt viele Szenen, in denen die Drei ??? in Lebensgefahr schweben.
    Und ich sehe es auch nicht so, dass allein durch "ältere" Detektive automatisch die Fälle besser würden. Wieso denn auch? Klar, es böten sich neue Möglichkeiten, aber dadurch blieben wieder andere Möglichkeiten verschlossen.
    Der Rechtsstreit zwischen Europa und Kosmos hat doch gerade erst gezeigt, dass man Bewährtes nicht unnötig verändern sollte. Von Serienablegern halte ich entsprechend wenig. Masse verwässert immer die Qualität, das kann man an vielen Beispielen sehen: Eine CSI-Serie super, zwei weitere CSI-Serien Schrott. Einmal Harald Schmidt pro Woche super, fünf mal Harald Schmidt pro Woche Schrott. Einmal Stefan Raab pro Woche ...
    Und wenn Du Dir zum Beispiel mal einen viel kritisierten Fall wie "Todesflug" ansiehst, ist das doch genau so eine Folge, die aus der Reihe tanzt und nicht funktioniert. "Drei ??? treffen James Bond", das geht nicht.

    Bezieht ihr euch nur auf Hörspiele? - Ich habe nämlich momentan verstärkt den Eindruck, dass im Fernsehen immer die selben Stimmen zu hören sind, das nervt mich schon kolossal. Kann aber auch sein, dass ich einfach "zu sehr" darauf achte. Ich habe neulich in einem Film William Petersen nicht auf Anhieb erkannt, weil er von Volker Brandt synchronisiert wurde statt von Hubertus Bengsch.
    David Nathan habe ich inzwischen über, Dascha Lehmann habe ich über, Dietmar Wunder habe ich über und selbst Benjamin Völz habe ich über. Ein Freund aus England sagte mal: "Ich wette, in Deutschland hat selbst Mary Poppins die selbe Synchronstimme wie John Wayne!"
    Irgendwie scheint's mir in letzter Zeit, als könne er da Recht gehant haben ... :-S

    Ich stimme DRY zu: Interessant könnte das schon sein, aber es würde nicht funktionieren. Wenn Justus mal Brittany küsst, okay, oder wenn Bob mal eine Folge lang auf der Couch liegt und von seinem Liebesdilemma berichtet, auch gut. Auf mehr Veränderungen reagiert die DDF-Gemeine erfahrungsgemäß allergisch. Man stelle sich nur mal vor, Peter hätte Kelly geküsst. Das wäre dem Untergang der abendländischen Kultur gleich gekommen. ;-)
    Nein, das DDF-Universum ist relativ starr und verträgt nur ganz behutsame Veränderungen. Letztlich ist das auch mit das Erfolgsgeheimnis der Serie. Die DDF-Welt ist überschaubar und man findet sich grundsätzlich leicht und schnell in ihr zurecht. Dadurch kommt dieses Gefühl der Vertrautheit auf, und etwas zu ändern kann da ganz schnell schief gehen.
    In einem Punkt bin ich aber dann wieder deiner Meinung: Nämlich in dem, dass man unbedingt davon wegkommen sollte, die drei nur auf jeweils eine Haupteigenschaft festzulegen. Ja, die Figuren sind vom Grundkonzept eigentlich sehr einfach gehalten und haben nicht unbedingt viel Tiefe, aber gerade deshalb darf man sie aus meiner Sicht nicht noch weiter reduzieren.

    Pöh, mit den Hörspielskripts als PDF kann das ja jeder! ;)
    Okay, mea culpa, mea maxima culpa, ich werde mir nächstes Mal was eindeutigeres aussuchen.
    "Sprechender Totenkopf" ist jedenpfalz richtitsch.
    Geht ungefähr so:


    Justus: "Ein Totenschädel?"
    Peter: "Sprechen?"
    Bob: "Wieso denn?"

    Zitat

    Original von lord gösel
    :rolleyes:


    Wie wäre es zumindest mit einem Tipp? Sonst nehme ich mal als nächstes Zitat :"Justus Jonas von den drei Detektiven" :P


    Vom Bauchgefühl tendieere ich zu FLUCH DES RUBINS


    Knapp daneben, was dein Bauchgefühl betrifft, werter Lord - und das ist wörtlich zu nehmen. ;-) Und im Gegensatz zu "Justus Jonas von den drei Detektiven" ist das von mir angegebene Zitat tatsächlich einmalig. Also, zerbrecht Euch ruhig noch ein wenig den Schädel ...