Der Anfang... John Sinclair ist ein normaler Inspektor beim Scotland Yard, glaubt nur an logische Erklärungen und Geister, Untote oder Vampire kommen in seinem Leben nicht vor. Dies ändert sich mit seinem neuen Fall ziemlich schnell...
Die Story startet mit vollem Tempo, innerhalb weniger Minuten saß ich mit offenen Mund vor dem Abspielgerät...
Mary Winston wurde ermordet. Ihre Eltern sind untröstlich und überlegen mit ihren beiden jüngeren Kindern eine Weile zu verreisen. Caroline Winston glaubt, auch in der Ferne könne sie nicht über den Tod ihrer Tochter hinweg kommen und entzieht sich ihrem Mann, der seine kleine Familie wieder aufbauen will. Hätte sie das bloß nicht getan, denn als Caroline das Haus verlässt, wartet draußen schon der Tod auf sie, der mit großartigen Geräuschen unterlegt, sehr real rüber kommt...
Als ihr Ehemann ihr nachgeht, findet er seine tote, schrecklich zugerichtete Frau. Und die Mörderin ist niemand anderes als seine vor kurzem ermordete Tochter Mary, die nun auch ihren Vater und ihre Geschwister angreift! Mr. Winston setzt sich zur Wehr und plötzlich zerfällt Mary zu Staub. Wie kann das sein? Wer oder was war dieses Wesen? In atemloser Spannung erwartet man den Fortgang der Geschichte...
Die Polizei glaubt Winston natürlich kein Wort seiner Geschichte und verhaftet ihn als mutmaßlichen Mörder seiner Frau. Seine Kinder sprechen seit dem Vorfall nicht mehr, können ihn also nicht entlasten. Doch als der ermittelnde Beamte feststellt, dass Marys Leiche tatsächlich aus dem Leichenschauhaus verschwunden ist, sucht er Hilfe bei John Sinclair.
Der attraktive Inspektor (ich finde, der Sprecher Frank Glaubrecht klingt auch wahnsinnig attraktiv...
) reist in das kleine Dorf und hat auch schon jemanden im Verdacht: Prof. Ivan Orgow, der schon in der Vergangenheit wegen Leichenfledderei auffiel, wohnt ganz in der Nähe des Dorfes in einem unheimlichen Schloss.
Motiviert beginnt Sinclair zu ermitteln, doch schon bald muss er erkennen, dass seine bisherigen Erfahrungen ihm hier nicht weiterhelfen...
Nach dem gelungen Beginn flaut der Gruselfaktor etwas ab, ist aber immer noch sehr hoch und die Story spannend. Es gibt wie bei "Der Pfähler" schön fiese Splattergeräuschem, während die Geschichte allerdings wesentlich unheimlicher ist.
Nebenbei wird noch ein riesiges Zugunglück eingebaut und den Zombies vom nahen Friedhof scheint nun der Weg offen zu stehen.
Kann John Sinclair die Menschen retten? Und wieso scheint Orgow ihn schon zu erwarten?
Man merkt es wohl an der Länge des Textes, ich bin begeistert.
Spätestens nach dieser Folge ist klar, dass ich alle JS-Hörspiele haben muss.
"Der Anfang" ist wirklich gut gelungen und Jason Dark himself hat hier sogar eine kleine Rolle übernommen, die "zufälligerweise" ebenfalls "Jason" heißt. Sowas finde ich immer ganz nett.
Ansonsten sind die bekannten Sprecher und diverse Größen dabei, die allesamt wunderbare Gruselstimmung verbreiten, von Horror will ich hier auch nicht reden.
Wann kamen noch die neuen Boxen auf den Markt? 
Besonders aufgefallen ist mir auch der gute Titelsong "The light of the son is the son of the light" von Blackmail. Passt hervoragend und macht Lust auf mehr... 