Beiträge von teekay

    @ J.B. Da hast du recht und ich nicht, ganz klar. Vorallem, weil Psychomoon fast noch schwaecher Dunkle Vergangenheit ist. Also ueberlassen wir Sonnleitner das verfassen von schwachen 'normalen' Folgen, denn damit hat er ja schon genug zu tun ;)!

    Da ja nun die CD-Box am Start ist wollte ich die Gelegenheit nutzen, um die 12 Mini-Faelle einmal in der Detailansicht anzuschauen. Mit Ausnahme der extrem schlechten Sonnleitner-Vorlagen (das duerfte kaum jemanden ueberraschen...) gibt es keine Totalausfaelle, aber oft bewegen sich die Faelle eher im unteren Mittelmass. Bei den besseren wuenscht man sich ein paar Extra-Minuten, aber bei der ueberwiegenden Mehrheit bleibt man nach ca. 15 Minuten leicht schulterzuckend zurueck. Sicherlich 'mal was anderes', aber keine Pflichtfolge die man unbedingt in der Sammlung haben muss.


    Die Geisterlampe
    Im Prinzip ist die 'Geisterlampe' ein kurzes Remix des 'Sprechenden Totenkopfs'. Ein Filmschauspieler ersteigert eine orientalische Lampe aus der ploetzlich ein Geist zu ihm spricht und ihm Wuensche erfuellt. Ploetzlich sind Geist und Lampe verschwunden und die drei Detektive machen sich auf die Spur...Die Folge geht in Ordnung, aber gut 17 Minuten Spielzeit erlauben jetzt weder aufwaendige Ermittlungen noch ein fintenreiches Katz-und-Maus-Spiel mit Verdaechtigen. Ruck-Zuck wird linear in die richtige Richtung ermittelt und die mysterioese Geisterlampe fuegt sich ein in ein kleines Hollywood-Intrigenspiel. Ansonsten klingt die Folge wie eine 'normale' Folge. Statt wie des oefteren in der juengsten Vergangenheit zu lang ist die Geisterlampe eher ein bisschen zu kurz, aber ein solider Auftakt fuer das Special. 3 Sterne.


    Dunkle Vergangenheit
    Warum Marco Sonnleitner immer noch/immer wieder Buecher schreiben darf bleibt wohl ein Raetsel das auch die drei Titelhelden nicht loesen koennen...Selbst gut 10 Minuten sind noch zu lang fuer diesen hanebuechenden Unsinn. 'Zurueck in die Zukunft' fuer ganz arme und ziemlich unlustig...Zeitreise? Wild-West Verwandter von Justus?? Ich glaube es hackt! Ganz fett den Daumen runter-Sonnleiter enttaeuscht einmal mehr die Fans :((.


    Entführt
    Das beste an dieser Folge ist der ueberraschende Schluss-Gag der mir gut gefallen hat. Hat Skinny Norris tatsaechlich Peter's Kelly entfuehrt und gibt sie nur zurueck, wenn die drei Helden ein paar Raetsel am Computer loesen? Leider sind die Raetsel jetzt nicht besonders einfallsreich und der Einsatz des PCs wirkt nach wie vor etwas verkrampft, so dass die Folge bis auf die letzten zwei Minuten vor sich hin plaetschert-aber wenigstens keine Zeitreise ins Jahr 1865 ;)...2,5 Sterne.


    Verschwörung auf der Eagle Ranch
    Die Idee, die Folge von Bob retrospektivisch fuer Inspector Cotta auf Band zu sprechen fande ich in den ersten Minuten ganz unterhaltsam. Den augenzwinkernden Seitenhieb auf das Medium Kassette finde ich recht witzig und sehr passend fuer das Serienuniversum. Aber als komplettes quasi-Hoerbuch ueberzeugt der Fall dann doch nicht. Natuerlich kann Andreas Froehlich auch Hoerbuch und hat Spass an der Sache, aber man kann sicherlich diskutieren, ob z.B. die Versprecher die Sache authentischer machen oder Bloedsinn sind. Insgesamt laesst das den Fall um die offenbar auslaenderfeindlichen Attacken auf den spanischen (!) Wirt der Eagle Ranch nicht spannender werden zumal man sich schon fragt, warum Cotta sich eine Kassette mit Bob's Protokoll anhoeren soll...netter Versuch einer inszenierten Lesung der mir aber nicht so zusagt. 2 Sterne.


    SOS
    Im Vergleich zu den vorherigen Kurzgeschichten-Umsetzungen ist Folge 5 gar nicht mal schlecht. 11 Minuten sind natuerlich wieder sehr kurz, aber es wird doch ein Thema einigermassen umgesetzt, das im guten Sinne an die Europa-Fruehphase und Enid Blyton-Vertonungen erinnert-so richtig mit Butler, Kidnapping und Kindern, die den Erwachsenen das Fuerchten lehren. (Zu) kurze, harmlose Unterhaltung, aber 3,5 Sterne von mir.


    Der graue Dämon
    Hoerbuch zweiter Versuch. Diesmal ist Peter an der Reihe. Er berichtet ueber sein Zusammentreffen mit dem 'grauen Daemon', der mich irgendwie an die Roboter aus TKKG's Ufos in Bad Finkenstein erinnert mit einer kleinen Zugabe von Freddy Krueger in harmlos...Peter's Situation ist im eigentlichen Sinne kein 'Fall', 8,5 Minuten sind sehr kurz und das Hoerbuch-Konzept sagt mir immer noch nicht zu. 2 Sterne.


    Das Lehrstück
    Och ja, von den bisherigen Kurzgeschichten ist diese hier ganz gut gelungen. Ein Raetsel, dass auf dem Klavier abgespielt werden muss und Peter's bislang ungenutzte Kindheitstalente nutzt ist gar nicht schlecht. Mit Gabi Libbach, Peter Fritsch als Erzaehler und ein paar Musikstuecken kommt sogar fuer einen Moment 'echtes' Hoerspielflair auf. Auch wenn 12 Minuten nicht lang sind wird hier eine gute Kurzgeschichte abgeliefert. 3,5 Sterne.


    Das Rätsel der schwarzen Nadel
    Die Folge ist leichte Kost, denn die erste Haelfte besteht aus vetrauter, eigentlich immer wieder gern gehoerter Schrottplatzatmosphaere bei der Tanta Mathilda die Jungs aus dem 'muffigen Wohnwagen' holt und zum Abladen einspannt, Bob macht dabei voll auf Schwiegersohn-aber fuer Limo und Kirschkuchen kann man ruhig mal die Muskeln benutzen, sogar Blacky wird mit einer humoristischen Antwort auf seine Forderung nach einer Buddel Rum, 'nix da-kein Alkohol vor 15 Uhr', bedacht. So bleiben nur wenige Minuten fuer den eigentlichen Fall ueber der sich anhoert wie der Schlussdialog einer 'normalen Folge'; es wird viel und schnell kombiniert, aber es fehlt irgendwie der Kontext. Amerikaner haben uebrigens immer noch keine Ausweise oder Papiere mit einer Meldeaddresse. Plaetscherfolge. 2,5 Sterne.


    Der verschwundene Superstar
    Diesmal spielt Papagei Blacky die Hauptrolle-bzw. auch wieder nicht ;)...der Fall um den verschwundenen bzw. ausgetauschten Blacky funktioniert ganz gut in knapp 17 Minuten. Die Ermittlungen gehen klassisch von statten, sogar klassische Zwischenmusiken kommen zum Einsatz. Man kann tatsaechlich etwas 'mitfiebern', obwohl die Aufloesung jetzt kein Highlight ist-aber mit Sascha Draeger gibt es sogar noch einen Kurzauftritt eines bekannten Sprechers. 3,5 Sterne fuer einen ganz gelungenen Fall.


    Manches verlernt man nie
    So, nun bekommt auch Oliver Rohrbeck sein Kurz-Hoerbuch. Bei den Kurzgeschichten durften ja einige Serien-Gesetze gebrochen werden, was bisher allerdings eher mysthischen Unfug zur Folge hatte. Aber ein alter Justus Jonas, der zusammen mit seinen Kumpels eine Auszeichnung fuer 60 Jahre Ermittlungslebenswerk bekommt ist eine schoene Idee. Und natuerlich geht bei der Preisverleihung prompt was schief-aber manche Dinge verlernt man eben nie ;). Die nette Idee wird durch den Hoerbuch-Charakter allerdings geschmaelert, denn Oliver Rohrbeck muss sich hoerbar eine Viertelstunde 'auf alt' stellen, was man durch den Einsatz anderer 'alter' Charakter sicher besser umsetzen koennte. So hatte ich trotz der Kuerze ein bisschen das Gefuehl, dass es sehr gemaechlich zugeht mit dem Renter-Trio...Nette Idee, 3 Punkte.


    Psychomoon
    Man kann ja Marco Sonnleitner vieles vorwerfen, aber Konstanz ist eine seiner Staerken: Seine Vorlagen sind konstant schwach bis schlecht. So faellt auch Psychomoon, eine lahme Hommage an/Persiflage auf (?) Hitchcock's 'Psycho' wieder negativ auf, da weitestgehend sinnbefreit. Kelly's amateurhafter Auftritt rundet das schlechte Gesamtbild leider ab. 11 Minuten Lebenszeit die mir niemand wieder gibt...1 Stern.


    Jagd auf den Weihnachtsmann
    Der Abschluss der Geisterlampe geht in Ordnung. Vielen wird Tony! Tone! Toni's! R'n'B-Hit 'It never rains in Southern California' eingefallen sein, als man zum ersten Mal das typische Hoerspiel-Schneeknirsch-Geraeusch in Rocky Beach hoert: Ja, es ist Weihnachtszeit und ein ploetzlicher Wintereinbruch spielt den drei Detektiven einen neuen Fall in die Arme. Dieser wird in Anbetracht der Kuerze der Zeit (15 Minuten) recht plausibel und in leicht kitschiger Weihnachts-Manier geloest, was aber nicht weiter stoert. Leider klingen die Ganoven wie Sprecher aus schwachen TKKG-Folgen jenseits der Hundert, aber das ist nur ein kleiner Schoenheitsfehler. 4 Sterne-ist halt Weihnachten ;)! Fazit zur Geisterlampe: Es ueberwiegen kurze Faelle die man sich getrost haette sparen koennen. Die Ideen zuenden oft nicht und in wenigen Ausnahmefaellen wuenscht man sich dann lieber eine Umsetzung in normaler Laenge.

    @MMB16: Sicherlich koennten wir den Ausdruck 'an den Haaren herbeiziehen' noch ausdiskutieren, aber dass Skinny und seine Kumpane ZWEI sehr pfiffige und detalierte Szenarien entwickeln um die ??? vom Schrottplatz wegzulocken i(Einbrueche und Diebstaehle beim Altwarenhandel hat es ja schon oefters gegeben) st sicherlich nicht ganz so realistisch wie ein Diebstahl, Bankueberall oder aehnlich handfestes Verbrechen. Die Folge macht ja vieles richtig (kleiner Erzaehleranteil, ein paar klassische Musikstuecke im Hintergrund, solide Gastsprecher, motivierte Hauptsprecher), aber basiert eben auf der 'Verbrechen zum Ablenken begehen' Annahme die ich auch schon vor 30 Jahren bei TKKG und anderen Serien nicht so gelungen fand. Ich werde die Folge auch noch in der Zukunft hoeren, weil sie zu den besseren der letzten 10-15 gehoert, aber die 75 Minuten Spielzeit mindert meinen Enthusiasmus deutlich...

    Nun ja, Bananenbrot, die naechste Folge wird erstmal wieder eine Sonnleitner-Vertonung sein und die Chancen auf einen Griff ins Klo stehen bei den Rezensionen der Buchvorlage ziemlich gut...
    Aber zurueck zu dieser Folge [Spoilerwarnung]. Mit haben auch viele Aspekte besser gefallen als bei eine Reihe der Vorgaengerfolge, aber die Tatsache, dass die 2 Faelle alleine der Ablenkung von Justus (und indirekt den anderen beiden ??) dienen sollen faellt schon negativ ins Gewicht. Ausserdem geht es am Ende wieder mal um ein Gemaelde und selbst dabei wird das Motiv eher an den Haaren herbeigezogen. Mit fast 75 Minuten ist die Folge auch wieder mal zu lang. Sicherlich hat man die bessere Buchna-Vorlage ganz nett umgesetzt, aber insgesamt ist der 'Fall' sehr konstruiert und basiert natuerlich an einigen Stellen auf hellseherischen Faehigkeiten, wer wann an welchem Fenster lauscht...Nicht schlecht, aber weder ein Wendepunkt noch ein Highlight in meinen Augen.

    Lady Bedfort 56-Margot Rothweiler muss sich noch in die Rolle reinfinden und klingt an ein paar Stellen so, als wollte sie Waltraut Habicht imitieren. Aber mit der neuen Lady kann ich gut leben. Leider war der Fall eher Durchschnitt: Das ganze Geldtransporter-Ueberfall-Gedoens wirkte etwas altbacken und die Sprecher der Nebenrollen klangen zum Teil etwas aehnlich. Serienfolge fuer Fans.

    Aktueller Radio-Tatort 'Tödliche Kunst' aus Stuttgart. Die Inszenierung geht soweit in Ordnung, wenn auch ein bisschen behaebig ermittelt wird und die 'Dritte Reich' Thematik fand ich jetzt nicht so inspirierend.

    TKKG 179 (Abzocke im Online-Chat). Nicht so schlimm, wie der Titel vermuten laesst, aber letztendlich eine 'copy & paste' Aneinandereihung von Szenen die man in den letzten 3-4 Jahren schon einige Male gehoert hat. Lust- und Belanglosigkeit wie man es von Europa mittlerweile gewohnt ist. Es wird kein Nachfolger fuer Edgar Bessen praesentiert (Papi Glockner ist in London), sondern ein unscheinbarer Polizeianwaerter praesentiert. Das kann's ja nicht gewesen sein...3 Sterne, aber kein Pflichtkauf

    Humor in einer Hoerspiel-SERIE umzusetzen ist sehr schwer, vorallem, weil in Deutschland die 'Vorlagen' fehlen. Der Comedy-Bereich wird weitestgehend durch Solo-Comedians abgedeckt die sicherlich auch erfolgreich Audio-Produkte verkaufen, aber es ja praktisch keine ausgepraegte deutsche Sit-Com Tradition auf der eine Serie aufbauen koennte (Ausnahme vielleicht 'The Office'-Stromberg-Heff Der Chef). Gute Comedy ist viel Arbeit (=teuer) und erfordert ein professionelles Team (=teuer). Die Veroeffentlichungen von Fernseh-Tonspuren (ALF) war ein Kompromiss, aber selbst dafuer sieht man keinen Markt (mehr).
    Mir gefallen z.B. Genre-Auflockerungen wie die Hamm-Radiotatorte, die ich recht gelungen finde-aber ich brauche jetzt nicht gleich eine 'Comedy-Tatort' Reihe. Die Ferienbande ist ja auch nur fuer 'Insider' und man merkt, dass das Konzept nach den bisherigen Folgen an seine Grenzen stoesst. Ich glaube, dass Comedy verhaeltnismaessig teuer zu produzieren ist und im aktuellen Wettbewerb mit Hoerbuechern/Live-Mitschnitten fast immer den kKerzeren ziehen wuerde.

    Vielleicht habe ich mich unklar ausgedrueckt. Es scheint doch so, dass die 61 und 62 im Zuge der ersten 60 Folgen produziert wurden und dann waehrend Maritim's 'Schweigen' auf Halde lagen. Nun ist Maritim wieder 'da' und die Folgen werden angeboten. Oder war man fuer 61 und 62 extra neu im Studio und dann hat man beim Bier beschlossen 'Ach, lassen wir besser bleiben, lass' doch Groeger und Rohde zu einem anderen Label gehen, damit die neue Faelle neu aufziehen koennen'?

    Heisst das dann im Umkehrschluss, dass die beiden von Maritim angekuendigten neuen Faelle 61 und 62 noch Restbestaende sind, die nun an den Kunden gebracht werden? Na, da macht Maritim's 'spektakulaerer' Neustart gleich viel mehr her...die 'echten' neue Faelle lesen sich erstmal prima in der .Papierform'.

    Drei Fragezeichen 156: Marco Sonnleitner, Internet, 'Spieleerfinder'-mehr braucht's eigentlich um zu erahnen, dass man hier richtig tief ins Klo greift. Die Produktion ist zwar bestenfalls durchschnittlich, aber aus einer derartig schlechten Vorlage kann man auch nicht viel mehr machen. Gerade wenn mal wieder ein bisschen Hoffnung aufkeimte mit der Serie weiss Sonnleitner diese bestens zu zerstoeren :(

    Bei der Weltbild-Pater Brown Box war ja auch Volker Brandt dabei aber einige der Produktionen waren verdammt nah an der Amateurproduktion dran. Natuerlich darf man immer hoffen, aber die nicht vorhandene Informationspolitik und die schlechten Rutherfurt-, Brown- und Scotland Yard-Produkte lassen mich stark zweifeln, ob Maritim wirklich noch Qualitaetsprodukte abliefern kann bzw. will oder ob man nicht einfach auf einen schnellen Euro setzt, weil viele Fans Maritim auch noch eine 27. 'zweite Chance' einraeumen. Maritim hat mich oft nett unterhalten-aber eben auch oft 08/15 Hoerspiele abgeliefert und mit spin-offs von spin-offs versucht noch mehr Geld aus dem Kreuz zu leiern. Mein Bauchgefuehl sagt mir, dass die neuen Holmes-Folgen wahrscheinlich enttaeuschen werden und dann bei vielen so getan wird als ob man das nicht haette erahnen koennen...

    'Leserstimmen' meint wohl 'Feedback von Kaeufern' ('Derzeit sind leider noch keine Leserstimmen zum Hörbuch “Meister der Angst - Der seltsame Fall von Dr. Jekyll und Mr. Hyde” vorhanden').

    Also bei Jack The Ripper werden unter 'Leserstimmen' (warum auch immer) Frank Glaubrecht, Helmut Krauss, Gordon Piedesack, Katja Brügger, Kerstin Draeger, Annelie Krügel genannt. Bei Jekyll & Hyde sind es Andreas Fröhlich, Frank Glaubrecht, Peter Weis, Wolf Frass, Klaus Dittmann, Patrick Bach (unter 'Vita'). Klingt doch erstmal nicht schlecht.

    Der aktuelle Radio-Tatort 'Baginsky' mit der Taskforce Hamm. Mir bereiten die Sprecher/Charaktere nach wie vor grosse Freude, selbst wenn klassisches kriminalistisches Ermitteln fast ein bisschen zur Randerscheinung wird. Aber lieber einmal mehr schmunzeln als sich ueber die Realitaetsnaehe eines weiteren Mordfalls auslassen zu muessen. Hamm ist eben ein starkes Stueck Ruhrgebiet :). Und im letzten Drittel wird verstaerkt ermittelt und die Taskforce Hamm darf sich sogar 'echte Profis' nennen, was bei dieser Truppe ja wahrlich ein grosses Kompliment ist ;)!

    Gerade den aktuellen Radio-Tatort 'Baginsky' mit dem Team aus Hamm runtergeladen und angefangen...das wird wohl wieder ein richtig gelunges Ruhrpott-Heimspiel werden!

    Da ich eher 'wirklich wissenschaftlich' arbeite, saehe ich auch erst mal kein Problem etwas zu den Drei Fragezeichen zu publizieren. Aber gerade wissenschaftlich, z.B. musikwissenschaftlich, zu dem Komplex zu arbeiten wird schwierig solange es keine belastbaren empirischen Daten gibt. Kurzum: Solange Europa niemanden im Archiv wuehlen laesst, detaillierte Zahlen offenlegt oder z.B. Beuermann oder Koenig in langen, kritischen Interviews sich zu dem Themenkomplex aeussern wird das Ganze spekulativ und damit eben gerade nicht wissenschaftlich. Die Diplomarbeiten, so interessant sie auch sein moegen, stossen schnell an die Grenze wo irgendein Rechteinhaber 'Betriebsgeheimnis!" sagt und dann war's das mit dem wissenschaftlichen Arbeiten. Es 'darf' ja keine kritische Forschung insbesondere zu Europa geben-egal ob nun juristisch, musik- oder sozialwissenschaftlich oder historisch. Ich halte es aber fuer durchaus machbar, dass PedSchi ein, sagen wie mal ebook. zu dem Thema schreiben und veroeffentlichen kann-ohne Logos, Abbildungen etc. und dem disclaimer das die Arbeit nicht von Europa/Kosmos autorisiert ist. Solange da keine juristisch anfechtbaren Behauptungen drinstehen ('Verfaelschungen' klingt nach Werturteil, 'Veranderungen' doch sehr harmlos') sollten die Anwaelte eher nicht von der Leine gelassen werden. Letztlich kommt es auf Deine 'Daten' und 'Beweise' an und da kann man herlich drueber wissenschaftlich argumentieren...

    Auch wenn die Arbeiten die in der Regel zu den Drei Fragezeichen verfasst wurden (http://www.rocky-beach.com/misc/forschung/institut.html) auf Deine Frage nicht wirklich eingehen ist ein Blick z.B. in die Arbeit 'Die Kinderhörspielserie "Die drei ???" als integrativer Bestandteil des Medienalltags junger Erwachsener. Eine qualitative Untersuchung' oder 'Das Label EUROPA. Zur literarischen Substanz von kommerziellen Kinderhörspielserien in den 80er Jahren' sicher ganz interessant. Konkrete Zahlen, vor allem eine historische Entwicklung der Verkaufszahlen, sucht man hier aber auch vergeblich. Ode gibt es mehr Details irgendwo anders?

    Lady Bedfort 55 (Und der verlorene Tag). Nachdem 2012 bisher eher eine Durststrecke der Serie war endlich mal wieder eine sehr solide Folge bei der ein ordentlicher Kriminalfall mit guten Einblicken in das 'Private' verbunden wird. Im Prinzip habe ich ja nichts gegen die 'Kluckert-Festspiele', aber sowohl Tobias als auch Fabian waren jetzt nicht so die Bringer-Fans koennen auf jeden Fall zulangen.