Beiträge von Mr. Claudius

    Hendrik Buchna :
    Nun ja, ich dachte speziell auch an die weißen Papierfigürchen in den Bäumen bei Blair Witch.
    Krabat gehört leider zu den Büchern, die ich nie gelesen habe, obwohl ich es mir oft vorgenommen hatte. Irgendwie habe ich es immer versäumt, das Buch zu kaufen - Entweder ich hatte gerade kein Geld, oder es gab etwas Anderes, was mich im Moment eher ansprach... Den Film habe ich dann auch nie gesehen, da ich Filme normalerweise nicht schaue, bevor ich das Buch kenne, es sei denn, es handelt sich um Filme, deren Buchvorlagen ich sowieso nie lesen werde, weil sie mich nicht im Geringsten ansprechen (Wie zum Beispiel bei Harry Potter. Davon hatte ich den ersten Band auf Englisch gelesen und fand ihn, gelinde gesagt, grauenvoll.)


    Aber jetzt bin ich mir sicher, dass ich Krabat unbedingt einmal kaufen oder immerhin ausleihen muss. Im Rahmen eines Hörspielprojekts mit unserem Musiklehrer (und Hörspielproduzenten beim SWR) durfte ich einmal als Erzähler eines Krabat-Kapitels fungieren und fand den (leider sehr zusammenhangslosen) Einblick in die Geschichte schon damals faszinierend. Danke, dass du mich an dieses Buch erinnert hast :D

    Ivar Leon Menger :
    Im Gegenteil muss ich mich bedanken, dass du dich überhaupt für die Meinungen der Leute in diesem Forum interessierst und sie durchliest. Das gibt es zwar im Hörspielbereich öfter, ist aber trotzdem nicht selbstverständlich.
    Hat sich bereits etwas bezüglich des Problems Thalia-Belieferung getan? Ich fände es schon schade, wenn gerade diese doch sehr große Kette den Titel nicht im Angebot hätte.


    Folge 7 - Die verbotene Lichtung:
    Diese Folge ist eindeutig meine Lieblingsfolge bis dato. David Nathan als Sprecher ist einfach der komplette Überhammer (Ich musste dieses Wort jetzt einfach mal benutzen). Weder Betonungsfehler, noch Verhaspeler oder Sonstiges konnte ich hören, dazu hat David sehr passende Emotionen von einer Überzeugungskraft, die der Mond auf das Meer haben muss, in diese Geschichte gelegt. Und Hendrik Buchna hat sein Ziel komplett erreicht, wenn er "Lay-Tohan die Funktion eines Begleiters erfüllen" lassen wollte, "der die Hörer immer tiefer in die Wälder zum Ursprung der mysteriösen Geschehnisse führt".
    Tatsächlich fühlt man sich von Beginn an als Teil der kleinen Reisegruppe und fühlt mit ihnen bei allem, was sie erleben mit. Der Wald verschlingt einen immer mehr, die Atmosphäre lässt einen nicht los, die Welt um einen herum verstirbt, bis man schließlich aus dem Traum erwacht. War es ein Traum? War es keiner? Auf jeden Fall wirkt die Geschichte immer wie einer - durchzogen von Mystik, Symbolik und (alb)traumhafter Surrealität brennt sie sich in Form von Bildern und Gefühlen ins Hirn ein, um für immer zu bleiben.
    Wenn dazu auch noch ein Sturm genau in dem Moment einsetzt, in dem dasselbe im Hörbuch passiert, wie es bei mir der Fall war, dann wird die Geschichte vollends zum Erlebnis, zu einem Erlebnis, das man nie vergessen wird.
    Ok, das klingt jetzt schwärmerisch und übertrieben, aber ich kann es besser nicht beschreiben. Die Geschichte hatte exakt die genannte Wirkung auf mich. Eine Wirkung von einer Intensität, die bisher keine Geschichte, die ich kenne, an den Tag legen konnte. Irgendwie scheint aber hier Blair Witch Project Pate gestanden zu haben, oder :D ?


    Folge 8 - Porterville Steaks:
    Ein Thriller durch und durch. Douglas Benchley macht sich auf den Weg nach Porterville, um seinen Freund Tom Lennox zu suchen, der mit seiner Freundin Sarah Freeman nach Porterville gezogen war. Das Letzte, was er von den Beiden gehört hatte, war ein verzweifelter Anruf Sarahs, in dem sie erklärte, dass Tom verschwunden sei. Schnell merkt er, dass Porterville nicht das beschauliche, wohlgeordnete Städtchen ist, das sich rühmt geschlachtete Schweine als Spezialität anzubieten, sondern viel mehr ein geheimnisumwobenes, wohlbewachtes Gefängnis, bei dessen Spezialität es sich um geschlachtete Seelen handelt.
    Ich mag es, wie in ganz DSP immer wieder am Freeman-Lennox-Handlungsstrang festgehalten und aufgebaut wird. Das schafft die notwendige Kontinuität. Anfangs war ich da sehr skeptisch ("(Fast) Jede Folge wird von einem anderen Bewohner erzählt und von einem anderen Autor geschrieben? Na, wenn das mal kei heilloses Durcheinander gibt..."), doch auf diese Weise funktioniert es tatsächlich - sogar sehr gut. Nur hat es mich wahnsinnig gemacht, dass man in dieser Folge nicht erfährt, was Jerry in der Rutsche widerfahren ist. Irgendwie hatte ich geglaubt, dass in diesem Moment der Zeitpunkt für eine weitere große Aufdeckung gekommen wäre, doch daraus wurde nichts. Auch insgesamt war mir die Geschichte ein klein wenig zu abgedreht (Steak essen; "Welcher Jerry?"; etc.), aber offensichtlich soll die Geschichte ja genau diese Wirkung erzielen, sie soll zeigen, was ein Opfer Portervilles durchmacht.
    Simon Jäger spricht gut (kurz und gut).


    Folge 9 - Das kalte Licht:
    Auch hier wieder eine sehr passende Stimme, die ihre Rolle gut spricht - keine Beanstandungen zu verzeichnen ;) .
    Langsam lüftet sich das Geheimnis um den gefrorenen König immer mehr, dieses mal nimmt sich der Kühlschrankverkäufer und ehemalige Kleingauner Chip Preston seiner an, trifft dabei auf eine für den Hörer alte Bekannte und nimmt sich auch ihrer an. Bald lernt er jedoch, dass in Porterville nichts ist, wie es scheint und dass selbst er einen anderen Namen trägt - nein, zwei andere Namen... Und einer davon ist Watson.
    Auch wenn die Lösung des einen Geheminisses nun langsam näher kommt, trifft man auch schon auf das Nächste: Was ist ein Watson?
    Die Geschichte ist spannend erzählt, angenehm klar im Kontrast zu den beiden vorherigen Folgen. Chip ist ein sympathischer kleiner Junge im Körper eines Erwachsenen, der mich mehr als einmal an einen Freund erinnern musste und mit dem es wirklich Spaß macht, auf Kühlschranklieferung zu gehen, kleinere Rätsel zu lösen und schließlich einer erschreckenden Wahrheit ins Gesicht zu blicken.


    Folge 10 - Lauter nette Damen:
    Im Ernst, wer hätte mit dieser Art von Folge gerechnet? Ich bestimmt nicht. Und so lächerlich die Idee auch klingt, einer alten Dame bei ihren Kaffeekränzchen und ihrer Suche nach einem passenden Geburtstagsgeschenk für ihre Freundin beizuwohnen, umso genialer ist sie doch. Pure Gänsehaut brachte die Szene mit den Tauben, in der einem Einiges über den Charakter der guten Frau klar wurde. Dennoch fühlt man sich über die gesamte Geschichte zu ihr hingezogen, wie zu seiner eigenen Oma, was nicht zuletzt auch an der Stimme Luise Lunows liegt, die man einfach lieben muss.
    Insgesamt eine sehr schön ruhige, aber keineswegs langweilige Folge. Alle die sie noch nicht gehört haben, dürfen sich auf eine nette Zeit in der scheinbar heilen Welt einer alten Frau freuen, die so heil leider doch nicht ist, denn schließlich sind wir immer noch in Porterville. Ich finde es auch gut, wie die Moral der Bewohner Portervilles in Bezug auf die Watsons gezeigt wird, auch wenn immer noch nicht komplett geklärt wird, was ein Watson ist.


    Folge 11 - Der Gesang der Ratten Teil 2:
    Im Grunde lässt sich dasselbe sagen, wie zum ersten Teil auch schon: Leicht trashig, aber dennoch spannend, auch wenn es gegen Ende unlogisch wird, nämlich insofern, dass Sarah ihre Geschichte weiter in der Vergangenheit erzählt, auf bereits Geschehenes anspielt und wir als die Hörer sie offenbar verstehen können, wo sie doch ///Spoiler/// laut ihren eigenen Ausführungen den Verstand, die Fähigkeit zu reden und den Zugang zu ihren Erinnerungen verloren ///Spoiler/// hat. Vielleicht bekommt sie diese drei Dinge ja in einer der nächsten Folgen wieder? Wäre ratsam, denn sonst fände ich die Erzählweise der Geschichte doch recht seltsam (Zugegeben, 20 Minuten lang nur hohles Gebrabbel wäre auch keine bessere Alternative gewesen :D ).


    Folge 12 - Jenseits des Rubikons:
    Das Gesamtbild der Vorgänge in Porterville, welches bereits in den vorherigen Folgen immer weiter gefestigt wurde, wird nun schlussendlich als richtig erklärt - und zwar von Reginald Broadus, offenbar dem Einzigen, der es geschafft hat, Portervilles Geheimnisse bis zu einem gewissen Punkt zu lüften und dennoch zu überleben. Nun ist es an Martin Prey, von diesem Wissen zu profitieren und die verbleibenden 6 Folgen zu nutzen, auch die letzten Fragen zu klären. ///Spoiler/// Denn von Reginald Broadus können wir wohl keine Hilfe mehr erwarten ///Spolier///.
    Diese Folge ist ebenfalls einer meiner DSP-Favoriten. Der alte Reginald, der durch Jürgen Kluckerts Stimme etwas sehr Starkes von einem alten Seebären hat, der soviel erlebt und doch so viel so lange verschwiegen hat, nur um zu überleben, der in der kleinen Kneipe als Aushilfskraft arbeitet und seinen Vorgesetzten mit seiner ruhigen Art in den Wahnsinn treibt und der sich letzten Endes dann doch für eine Zusammenarbeit mit Martin Prey einlässt und sich dabei ///Spoiler/// wohl für ihn opfert - für ihn und die Wahrheit ///Spoiler///, ist einfach ein liebenswerter Kerl, von dem man gut und gerne noch eine Folge mehr vertrugen hätte.
    Jürgen Kluckert ist sowieso eine meiner Lieblingsstimmen im gesamten Synchron-/Hörspielbereich. Wer mag es nicht, wenn er mit seiner tiefen, rauen und kräftigen Stimme loskluckert, Verzeihung, -gluckert? Und dass er wie die Faust aufs Auge zu der Rolle in diesem Hörbuch passt, ist ja wohl sonnenklar.


    Insgesamt einen dickes Dankeschön an alle, die an DSP bisher mitgearbeitet haben, falls sie das hier jemals lesen sollten. Die Serie ist alles in allem wirklich herrausragend!
    Und wenn es auf dem bisherigen durchschnittlichen Niveau einer DSP-Folge bleibt, kann auch die dritte Staffel nur genial werden, denn obwohl viele Rätsel sich nun langsam lösen, bleibt die Spannung in jeder Folge immer noch vorhanden. Am Meisten freue ich mich ja spätestens seit der verbotenen Lichtung auf die vierte Buchna-Story, die waren schon bei den Dr3ien klasse.

    Snow :
    Genau dasselbe Problem hatte ich auch. Du warst nicht zufällig bei Thalia? Die Verkäufer dort sagten mir, dass ihre Großhändler den Artikel nicht führen würden. Welche das genau waren, weiß ich leider nicht mehr. Lübbe Audio und Libri waren jedenfalls dabei. Auf der Webseite von Lübbe kann man auch tatsächlich nur die alte Box bestellen.

    Am Samstag sind bei mir nun ebenfalls DSP Staffel 1 & 2 - zusammen mit Plan B - angekommen.
    Natürlich habe ich mich sofort voller Eifer in die "Arbeit" gestürzt und alle 13 CDs bis zum Sonntag Abend gehört. Obwohl ich die ersten 5 DSP-Folgen schon kannte und obwohl ich mich eigentlich um eine Englischarbeit hätte kümmern müssen... Nun gut :D


    Hier nun meine Meinung zu den einzelnen Folgen:


    Aufmachung:
    In Form einer soliden Pappbox mit tollem Design (Dieser Holzlook sieht super aus) und genialen Fotomotiven ist die DSP-Staffel ein Schmuckstück im CD-Regal. Ein Booklet mit Extrainformationen wäre sicher auch nett gewesen, aber das wurde mit den Steckbriefen, Widmungen und kurzen Texten der einzelnen Autoren auf den Rückseiten der CD-Hüllen recht gut gelöst. Die kleine Begrüßung des Bürgermeisters (?) zu Beginn jeder Folge stellt eine gute Einleitung der Geschichten und einen angemessenen Ersatz für das musikalische Intro (Auch wenn ich es vermisse) dar.
    Was mir auch noch irgendwie fehlt, ist die Leuchtschrift auf dem Cover. Alles in Allem also eine gute, aber andere Aufmachung, als die der Lauscherlounge-Veröffentlichung


    Folge 1 - Interview mit Ed:
    Auch wenn diese Folge etwas lange braucht, um in Fahrt zu kommen, ist sie doch eine hervorragende Einführung in die Welt und die Geheimnisse von Porterville. Sie lockt den Hörer Schritt für Schritt in die gesamte Affaire hinein und lässt ihn schließlich genau in dem Moment auf weiter Flur stehen, in dem klar ist, dass es kein Zurück mehr gibt und man das Geheimnis um den Darkside Park, den Hudson Tower und die seltsamen Tarotkarten unbedingt gelöst sehen muss.
    In typischer Ivar-Leon-Menger-Manier dreht sich die Perspektive des Hörers auf die Ausgangssituation der Geschichte gegen Ende völlig und man ist im ersten Moment gewohnt perplex ob des unerwarteten, vollkommen anderen Bildes, das sich nun ergibt. Dabei ist es interessant, wie wenig es doch braucht um dem Zuhörer etwas vollkommen anderes vorzugaukeln, als tatsächlich geschieht. Keine komplizierte und verstrickte Handlung ist notwendig, sondern lediglich das Vorhandensein einer einzigen Person in Verbindung mit einem fehlenden ersten Sinn (dem Sehen) und der logischen Folgerung aus der Betitelung "Hörbuch" - dass mehrere Personen von einem Sprecher gesprochen werden.
    Es stört mich jedoch, dass Edward ///Spoiler/// offensichtlich keine große Rolle mehr im DSP-Universum spielen wird. Er hat soviel entdeckt, aber nichts davon gelöst. Nun, ich denke, dass man als heiße Kartoffel in Porterville einfach mehr Glück haben muss, um nicht fallen gelassen zu werden ^^///Spoiler///
    Ansonsten muss ich sagen, dass mir Till Hagen hier nicht ganz so gut gefällt. Vielleicht ist es Absicht, aber oft wirken mir die Pausen zwischen den einzelnen Sätzen die er spricht etwas zu lang und gekünstelt, als hätte er sich nicht richtig konzentriert ("Finden Sie? ... ... ... Jaäh, JAaberDIESEkataloge??? ... ... ... Auf allen Bildern die gleiche Frau! ... ... ... Wie sie in ihrer Küche sitzt")


    Folge 2 - Das böse Zimmer Teil 1:
    Hendrik Buchna und Eckart Dux. Diese Kombination hat bei den Dr3ien schon funktioniert (Haus der 1.000 Rätsel) und sie tut es auch hier. Hin und wieder sind mir Betonungsfehler aufgefallen, die ich jetzt leider nicht aus dem Stehgreif benennen kann, ansonsten eine tolle Sprecherleistung von einem tollen Sprecher.
    Buchnas Geschichte ist spannend erzählt, vom ersten Moment an fiebert man mit dem älteren Psychotherapeuten mit. Man fühlt sich stellenweise, als würde man mit ihm auf Entdeckungsreise gehen und das Geheimnis um den Darkside Park Stück für Stück an seiner Seite lüften - obwohl es sich ja um eine Tonbandaufnahme handelt. Eine tolle Idee übrigens, so kommt Hörspielfeeling auf, trotz Hörbuch.
    Definitiv einer meiner Favoriten aus DSP, jedesmal aufs Neue.


    Folge 3 - Der Gesang der Ratten Teil 1:
    Hier zieht es die Geschichte dann erstmal ein wenig ins Lächerliche. Student verschwindet in stillgelegter Irrenanstalt und wird zu Obdachlosenhundsmensch... Der Trashalarm schlägt an! Glücklicherweise bleibt es dennoch spannend und der leichte Hauch von Schwachsinn tut auch irgendwie gut. Sarah Freemans Streifzug durch Porterville auf der Suche nach Hinweisen gestaltet sich als äußerst interessant, insbesondere das Zusammentreffen mit Martin Prey. Der meiner Meinung nach wichtigste Aspekt dieser Folge ist ganz klar die stetige Tour quer durch die Stadt - so wird man mit Porterville vertraut und kann sich ein viel besseres Bild dieser Stadt machen - langsam baut sie sich im Kopf auf und wird zu mehr als nur einem Namen. Natürlich erscheinen einem auch hier wieder viel Hinweise und Seitenhiebe auf die Geschehnisse früherer oder kommender Folgen.
    Zu Nana Spier lässt sich nur eines sagen: Sie liest einfach hervorragend - und schön auch, dass man hin und wieder auch Frauenstimmen zu hören bekomt.


    Folge 4 - Das böse Zimmer Teil 2:
    Es spitzt sich zu, Msytik entfaltet sich, die ersten Fäden laufen zusammen - Was zur Hölle geht vor in dieser Stadt? Genial schaurige Szene mit dem bleichen Mann in der Uhr übrigens.
    Sonst gilt dasselbe, wie für den ersten Teil des bösen Zimmers auch schon.


    Folge 5 - Porterville Times:
    Diese Folge gefällt mir leider nicht so wirklich. Der Anfang beschreibt im Grunde Sarah Freemans und Martin Preys Aufeinandertreffen, nur diesmal aus der Sicht Martins, danach wird alles ein wenig langweilig. Wir erfahren, wer Martin ist, wer Martin war, wo er wohnt und dürfen uns ein wenig in sein Privatleben einmischen, bis seine Nachforschungen über den Darkside Park recht schnell von seiner Schwiegermutter aufgedeckt werden und er sich schließlich eingesperrt auf dem Dachboden derselben wiederfindet.
    Ich weiß ja nicht, wie es Anderen hier erging, doch ich musste eher lachen, als sich ///Spoiler/// Preys Schwiegermutter plötzlich aus ihrem Rollstuhl erhob und durch die Gegend robbte. Der Gedanke kam mir einfach zu absurd und klischeehaft vor (Behinderte alte Frau --> Angst, Unbehagen), als dass ich ihn gruselig fand. ///Spoiler///
    Und das Ende habe ich um ehrlich zu sein auch nicht ganz verstanden - was hat Martin denn nun gesehen, nachdem er seine Perspektive geändert hatte, nachdem er aus dem Restaurantfenster geschaut hatte? Vielleicht sollte ich die Folge nochmal hören, irgendwie habe ich das Gefühl, da etwas überhört zu haben, denn auch in der gesamten 2. Staffel konnte ich jetzt keine Klärung dieser Frage entdecken.
    Die Sprecherleistung ist solide und die Stimme, wie bisher immer, gut gewählt, aber dennoch rettet das die Folge nicht wirklich für mich.


    Folge 6 - In den Jagdgründen:
    Eines vorweg: Tobias Meister ist zwar gut gewählt, aber hier ja wohl irgendwie... ziemlich... schlecht... oder zumindestens gewöhnungsbedürftig. Nach einer halben Stunde konnte ich mich mit seiner Stimme dann doch anfreunden. Warum er mir missfällt? Ganz einfach: Er spricht hier sehr frei von Betonung, hin und wieder fast monoton - ein Stilmittel, um den kühlen Cop glaubwürdig rüberzubringen? Wie auch immer, mir gefällt es nicht. Es macht keinen Spaß zuzuhören. Dazu kommt, dass diverse Dialoge ohne großartige Pause zwischen den Aussagen der einzelnen Personen gesprochen wurden, so dass ich oft überlegen musste, wer jetzt eigentlich gerade was gesagt hat. Achso, von Variation zwischen den einzelnen Stimmen war auch kaum etwas zu hören.
    Etwas schade, da mir die Stimme an sich und die Geschichte gut gefallen. Auch hier wirkt zwar alles ziemlich trashig (Die Killerkühlschränke), fällt aber nicht ins Lachhafte ab (so wie bei Gesang der Ratten 1 auch schon). Außerdem laufen hier viele der Handlungsstränge erstmals wirklich zusammen und viele kleine Puzzlestücke beginnen so lamgsam ins Bild zu passen. Dafür tun sich nun weitere Fragen und tiefere Abgründe auf. Wer steckt hinter dem Frozen King A+? Wenn er der Grund für das Verschwinden der Leute aus Porterville ist, wieso reichen die mysteriösen Vermisstenfälle dann schon viel weiter in die Geschichte zurück? Und was würden Sie tun, wenn Sie morgens am Bahnhof stünden und außer ihnen nur ein...? :P


    Soweit meine Meinungen zu der ersten DSP-Staffel. Die zweite folgt dann morgen oder so ^^
    Ich wollte ja eigentlich zum DSP6-ear:vent hier vorbeischauen, das ging aber leider nicht.

    Bei mir liegt es hauptsächlich daran, dass ich einfach kaum Geld habe, um neben meinen anderen Interessen auch noch alle möglichen Hörspiele zu finanzieren :D .
    Bevor ich mir ein neues Hörspiel kaufe, beschäftige ich mich lange damit, höre mir Trailer an, lese Rezensionen und wenn es mich nach einem halben Jahr immer noch nicht losläasst, dann erst kaufe ich es. Und da gibt es einfach viel zu wenig, was mich wirklich so sehr anspricht, als dass ich es tatsächlich kaufen müsste.
    Dazu kommt, dass man viel zu wenig über neue Hörspiele mitbekommt - meistens entziehen sich mir die Kentnisse über deren Existenz völlig.
    Desweiteren: Wo kann man bitte Hörspiele kaufen? Das ist jetzt mal eine ernst gemeinte Frage. Vielleicht liegt es daran, dass ich in einer Kleinstadt lebe, aber weder in unserem Buchladen, noch in unserem CD-Geschäft gibt es großartig Hörspiele zu finden. Im CD-Laden gibt es nur eine "Kinder"-Abteilung, aus der ich immerhin noch DDF beziehen kann, der Rest dort ist nur Lizenzschmarrn (SpongeBob, Pixarfilme, etc.), im Büchergeschäft eine "Hörbuch"-Abteilung mit... naja Hörbüchern eben...
    Jemand, der sich alle 2 Wochen an die Kasse stellt um zig Hörspiele zu bestellen bin ich ganz sicher nicht, jemand der Downloads kauft überhaupt nicht und jemand, der im Internet bestellt auch nur dann, wenn meine Eltern es zulassen.


    Und wenn man dann mal ernsthaft den Erwerb einer Serie in Erwägung zieht (in meinem Fall DODO), kommt raus, dass offensichtlich viel zu viele genau dieselben Probleme hatten, wie ich und die Fortführung der Reihe deswegen auf der Kippe steht.


    Für Einzelhörspiele (im Klartext, Hörspiele, bei denen klar ist, dass sie zu Ende produziert wurden) bin ich viel eher zu haben, aber sowas wird ja irgendwie kaum noch produziert, so wie ich das mitbekomme.

    Dann hoffe ich ja mal, dass die Rechnung für euch aufgeht ;-) Der 1€-Download ist mir zwar immer noch etwas suspekt (eben weil es die erste Staffel sowieso schon kostenlos zum Anhören gibt), aber eigentlich sollte ich mich als Käufer ja am Wenigsten beschweren...

    Hier muss ich mich anschließen! Richtig verdreht wird's natürlich ab der Stelle mit der Uhr, vor allem, wenn man sich - Spoiler - so richtig in die Geschichte reingedacht hat und vor seinem geistigen Auge die Gestalt am langen Ende des Ganges in der Uhr in der Luft zappeln un zucken sieht... - Spoiler Ende - Ich frage mich ja, wo das noch hinführen wird, wie die Auflösung klingen wird... Noch kann es so viele verschiedene Wege gehen...

    Zuerstmal, ich war bei der Liveshow nicht dabei... und offensichtlich war das eine gute Entscheidung. Manches, was ich jetzt so mitbekomme, ist echt unter aller Kanone.
    Obwohl es vielen hier gefällt, das Karaokeliedchen passt mir so rein gar nicht und wenn ich dann noch über Sachen lese wie Kai Schwinds "sexuelle Anspielungen" oder "Aus-Rutschen-auf-die-Bühne-springende-und-tanzende" Hauptdarsteller muss ich leider sagen: Das brauche ich echt nicht. Zumindest nicht live... Vielleicht werde ich mich für die DVD erweichen lassen.


    Bereits MoC fand ich grässlich, Superpapagei hat mir zwar gut gefallen, aber das hier scheint dem Ganzen dafür dann die Krone aufzusetzen. Kann es sein, dass die drei (und die Showmanager) langsam aber sicher etwas überheblich werden und sich ziemlich viel rausnehmen?
    Ich habe nichts gegen Kai + Sven, die Ferienbande ist genial - aber sie ist eben nur eine Hommage an die drei ??? (und andere Serien) und ihr Humor hat selbst in einer Liveshow zu DDF nichts verloren. Noch einen draufsetzen kann man vielleicht höchstens noch, indem man den Dreien Melonen auf den Kopf setzt und sie dann mit einem schwarzen Gehstock Stepptanz zanzen dürfen... Zwischendrin noch den Hut lüpfen und "Hohoho, wir sind die lustigen drei Fragezeichen" rufen... Ich würds den Organisatoren jedenfalls zutrauen, sowas durchzuziehen - man müsste sie wohl nur auf die Idee bringen :D


    Was ich momentan in den drei ??? sehe, ist leider reiner Kommerz - in dieser Liveshow gepaart mit einem Haufen Klamauk. Und mehr und mehr scheint der Klamauk auch bei den Hörspielen zur Gewohnheit zu werden. So richtig fällt einem das als Kind zwar nicht auf, aber langsam springts mir auch ins Auge - äh - Ohr.
    Langsam frage ich mich, ob die Liveshows generell nicht ein großer Fehler waren... Zuerst springt das Monster BMG (hinter dem Deckmantel Europa ^^) nach dem Erfolg der ersten Shows plötzlich auf die drei ??? und bringt alles durcheinander von wegen "Die DR3I" und behauptet dann auch noch, es wäre im Recht und Kosmos im Unrecht (ich erinnere an diverse offene Briefe aus der Zeit - oft in nahezu unverständlichem Juristenkauderwelsch, zumindest für einen 12-Jährigen). Dann kommt ein Studio Hamburg an und verbricht diese "Verfilmung" der Serie - und geht dann pleite... na, herzlichen Glückwunsch... Und dann folgt der mehr als nur holprige Neueinstieg in die ???-Hörspielreihe (sorry, aber einige der Folgen 121-131 hatten ein lächerlich schlechtes Script im Vergleich zu den Büchern). Dazu kommt diese "Lustig, lustig, trallala"-Mentalität bei den Sprechern. In Outtakes ganz nett, mehr nicht.
    Ich glaube, langsam wird es echt mal Zeit über ein Ende der Serie nachzudenken - so nach der 150. Hörspielfolge vielleicht? Immerhin sind die Herren jetzt auch schon um die 45 - da wird es irgendwann sowieso zur reinen Selbsthommage. Langsam kann ich jedenfalls nur zu gut nachvollziehen, warum der gute André Marx nach der Wiedereinführung der ???-Hörspielreihe so lautlos zu seinem "Wilden Pack" verschwand...


    Tut mir Leid, aber all das musste mal raus. Ich stehe immernoch auf DDF, nur langsam aber sicher rückt der Punkt näher, an dem die Serie nur noch ein Witz ist - zumindest was die Hörspiele angeht. Wenn er nicht scon zum Greifen nah ist.

    Die DR3I 4 - Zug um Zug
    Ich fand die "Dr3i"-Serie immer etwas besser, als die neueren drei ??? (so ca. ab 101), was wohl hauptsächlich daran liegt, dass es sich dort um eigens als Hörspiel geschriebene Storys handelte. Bei DDF hatte ich zu der Zeit gerade angefangen, die Bücher zu lesen und fand sie oft besser als die Hörspiele... Aber auch so hatten die Dr3i oft einfach spannendere und auch authentischere Geschichten (Ich sag nur Panik im Park...).
    Zug um Zug ist nach wie vor ein netter Rätselfall. Und mittlerweile wirds ja auch wieder etwas besser mit den drei ???

    Hm... Ich verstehe die Diskussion... 20€ für eine 6er-Box sind schon ziemlich billig - 1€ für dasselbe nur ohne Verpackung allerdings noch mehr.
    Ich komme bei der Logik nicht ganz mit - man soll also im Internet einen Euro für die komplette erste Staffel bezahlen, im Handel soll man dann 19€ extra für die schmucke Pappverpackung bezahlen. Da wird doch der schlaue Käufer, nachdem er in der Tagesschau etwas von Finanzkrise gehört hat, ruck zuck ins Internet wandern um die Version für einen lumpigen Euro zu ergattern. Wenn er dann ganz schlau ist, bemerkt er vielleicht noch den Link zum kostenlosen Download auf der Seite und kann sich dann aussuchen, ob er heute seinen spendablen Tag hat, oder den Euro doch lieber auf der Bank einzahlen soll, da ja schließlich Finanzkrise ist und sowieso bald alle arm sind (Schließlich hat er nicht im Geringsten verstanden, weshalb Finanzkrise ist und warum bald alle arm sind xD).


    Aber im Ernst jetzt - ich kaufe mir sowieso den Pack im Handel, soviel ist mir das dann schon wert, nur was sind das bitte für Verhältnisse - 1 zu 20?! Und wenn man schon dabei ist, auch gleich kostenlos? Ich verstehe ja, dass es sich hier um eine einmalige Aktion handelt, aber trotzdem finde ich den einen Euro fast schon ein bisschen respektlos dem Produkt, als auch dem Ladenkäufer gegenüber, der dann offensichtlich 19 € bezahlen darf, nur weil er gerne eine Verpackung im Regal stehen haben will...


    EDIT: OK, ich war vielleicht etwas aufbrausend. Klar, ich finde die Aktion auch toll, dass man sich die ersten Folgen kostenlos anhören kann, nur... wird es dem Produkt gerecht? Ist Darkside Park nicht schon etwas mehr wert als eine bzw keine läppische Münze?

    Also, ich sehe keine Probleme in dem Design. Da habe ich schon weitaus schlimmere Umstellungen auf WBB3 erlebt.
    Das Einzige, was vielleicht etwas seltsam aussieht sind die riesigen Header, die die einzelnen Unterforen unter sich vereinen (also HSP-OnTopic, Label:direct, etc.). Etwas schlanker könnten die vielleicht sein.


    Allerdings bemerke ich gerade zwei Fehler die Antwort-Funktion betreffend:

    • Einmal Enter im Editor entspricht zweimal Enter im Quellcode (warum auch immer)
    • Im Editor lassen sich keine Pfeiltatsen benutzen, um im Geschriebenen hin- und herzuwandern


    Ansonsten gibt's echt nichts zu meckern.

    Ich wollte nur noch mal zum vollkommenen Verständnis fragen: Darkside Park erscheint nicht mehr bei Lauscherlounge sondern bei Psychothriller?
    Psychothriller ist reines Label oder auch Aufnahmestudio?
    Anderes kommendes Menger-Material zu bereits angefangenen Serien (Der Prinzessin 2, DODO 5-12) erscheint nach wie vor bei LL? Oder werden die alten Teile dieser Reihen ebenfalls bei Psychothriller neu aufgelegt?


    Danke für die Antworten im Vorraus!
    Ich kann es kaum noch erwarten, bis die nächsten Darkside-Park-Folgen endlich mal in meinem CD-Spieler rattern ^^

    Joa, inhaltlich kein Meisterwerk, das neue Design ist ganz nett, hätte aber auch noch einen letzten Schliff vertragen können (wenn man z.B. schon mit diesen ungeraden Kästen ankommt, hätte man auch gleich die Fotos in solche ungeraden Rahmen legen können), beim Logo wäre eine Überarbeitung des alten Logos auch irgendwie spannender gewesen, statt einem Doppel-L.


    Aber eines finde ich wirklich nur schrecklich und das ist die Produktübersicht... Vielleicht meldet sich hier der Archivar in mir, aber eine alphabetisch oder thematisch geordnete Liste würde mir mehr Spaß machen.
    Wie sieht das erst aus wenn da noch mehr Hörspiele dazukommen? Ich will gar nicht dran denken...
    Und wer sucht bitteschön nach Stichworten? Ich würde nie im Leben auf die Idee kommen, auf der Suche nach einem guten Hörspiel nach "Fantasy" zu suchen... oder "macht Spaß" (wie wärs mit "lustig"?)... oder sogar beidem zusammen.


    Haha ^^ wenn man "einstimmig" und "mehrstimmig" zusammen auswählt bleiben "Drei Märchen" und "Die schlafende Schöne" übrig 8-& Trotz allem, eine nette Spielerei ist diese interaktive Produktübersicht schon... Ich suche jetzt nach "macht Spaß" und "Gänsehaut" ^^


    OT: Gehört das so, dass Großbuchstaben in den Forenbeiträgen klein dargestellt werden?

    Insgesamt gefällt mir die Folge auch mal wieder gut, nachdem ich mir 132 bis zum heutigen Tage nicht ganz angehört habe... entweder bin ich vorher eingeschlafen oder ich hatte einfach keine Lust mehr, was bei mir nur bei wirklich wenigen Hörspielen vorkommt.
    Positiv bewerten möchte ich ebenfalls Geradlinigkeit, Kurzweil, Atmosphäre und Sprecherleistungen. Story, Script, etc. finde ich soweit in Ordnung, bis auf die bleibende Frage, warum genau ein Schimpanse vor der Schmugglerhöhle rumtollt.


    Irgendwo zwischen zwei und drei bewegt sich die Folge aus meiner Sicht, dennoch habe ich nur eine drei gegeben, da ich die 134 ehrlich gesagt noch eine Spur mehr mag.

    Asterix, der Gallier (Europa, nicht Karussell)
    Nettes Hörspiel, vielleicht etwas sehr an den Comic angelehnt, bzw. Satz für Satz übernommen... und Hans Clarin krächzt Asterix teilweise schon sehr Pumuckl-lastig.
    Jetzt hab ich Lust bekommen, mal wieder Pumuckl zu hören ^^

    Die Dame im Nebel (1956, Saarländischer Rundfunk)
    Ist zwar uralt, hat aber, wie ich finde, eine perfekte Regie, gute Sprecher und selbst mit seinen 4 Stunden noch eine angemessene Dauer ^^
    Von Langatmigkeit keine Spur, am Anfang wirkt es sogar eher unnatürlich schnell.

    Auch wieder wahr.
    "Du hast Haare an den Beinen"
    "Stell dir einfach vor, ich wäre Jelena" - "Kann ich nicht, die riecht nicht so..."


    Allerdings bin ich mit diesen unnötigen Rumblödeleien und dem "Overacting" fast schon aufgewachsen ^^ Die erste Drei-Fragezeichen-Folge, die ich je gehört habe, war Hexen-Handy (Von daher finde ich die gar nicht so schlimm xD). Vorher hatte ich irgendwann zwar schonmal Superpapagei gehört, die fand ich aber gar nicht so toll, weshalb ich erst später wieder zu den Drei ??? gekommen bin.


    Von daher kann mich ein "Tante Mathilda hat uns einen köstlichen Salat gemacht! Mit Tomaten, Gurken und... äh... Paprika (ham wer bald alles aufgezählt ^^)" kaum noch schocken.


    Bei "Jo, Bobby, was geeeeht?!" (aus 131) bin ich trotzdem fast aus den Latschen gekippt

    Besonders arg ist mir schlechte Sprecherleistung ehrlich gesagt in Feuermond CD1 aufgefallen.


    Die Szene im Auto ("Oh nein, das kann doch nicht wahr sein... das Signal ist weg... Aaah, da ist es wieder") war total lahm. Wo blieb da die Spannung in Justus' Stimme?
    Und die am Strandhaus mit Hugenay ("Hää? Ja wo will er denn hin? Aha! Er ist aus dem Fenster!") waren die beiden lächerlichsten.
    Jedoch hat mir in der ganzen Folge vor allem Rohrbeck überhaupt nicht gefallen. Was mich um Längen mehr gestört hat, als die bei Europa angeprangerten Lautstärkeschwankungen, die zwar auch ein Kritikpunkt sind, mich aber weniger gejuckt haben.