Die drei ??? (19) und der Teufelsberg

  • Ich habe 'Die drei ??? (19) und der Teufelsberg' gehört und finde es... 12

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    3. ausreichend (0) 0%
    4. befriedigend (2) 17%
    5. gut (4) 33%
    6. sehr gut (6) 50%

    Story
    Die drei Detektive machen Ferien auf einer Ranch an der Atlantikküste und sehen sich kurzerhand mit einem seltsamen Tal konfrontiert, in dem merkwürdige Klagelaute zu vernehmen sind. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf die Sage von El Diablo, einem totgeglaubtem Banditen. Doch als Justus eine Entdeckung in einer der Höhlen macht, wird klar, dass noch viel mehr hinter der Sache steckt.
    In diesem Hörspiel präsentiert man eine tolle Kriminalgeschichte, gepaart mit jeder Menge unheimlicher Momente und unerklärbaren Phänomenen. Es macht absolut Spaß den drei Jungdetektive bei ihren Ermittlungen zu lauschen, denn das Abenteuer präsentiert sich abwechslungsreich und an keiner Stelle langweilig. Schritt für Schritt versuchen die drei hinter das Geheimnis zu kommen und auch dem Hörer bietet sich die Möglichkeit mitzuraten. Der Plot gehört meines Erachtens nach mit zum Besten, was die drei ???-Reihe zu bieten hat.


    Sprecher
    Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich leisten hervorragende Arbeit und sind mit sehr viel Spaß dabei. Eindrucksvoll und in der ersten Höhlenszene geradzu beängstigend (gut) spricht Günther Flesch den alten Ben Jackson. Bei den Sprecherleistungen lässt man in dieser Produktion wirklich nichts anbrennen.


    Musik und Effekte
    Genauso hervorragend ist die Musikuntermalung der Neuauflage. Mal unheilvoll und beklemmend, wenn es in die Höhlen geht, mal heiter und fröhlich, wenn sich Bob und Peter in Santa Clara aufhalten und dann wieder spannungsgeladen, als die beiden nur knapp einem Anschlag entgehen. Beim Einsatz passender Effekte, hier natürlich vor allem in Form von unheimlichem "Geheul", macht man Europa wohl kaum etwas vor.


    Fazit
    Der Hörer darf sich auf eine vielschichtige und abwechslungsreiche Geschichte freuen. Dieses Hörspiel gehört mit zum Besten, was man von den ??? kennt, und welches man als Fan einfach gehört haben muss. Eben kein nullachtfünzehn Plot, sondern eine wirklich gelungene Kriminalgeschichte, die gerade in der Umsetzung so richtig glänzen kann.


    (5/5 Sternen oder Note 1)

  • Absolute Zustimmung meinerseits - Teufelsberg ist eine meiner absoluten Lieblingsfolgen und eine der ersten die ich damals gehört hab. Das unheimliche Heulen machte mir damals richtig gehend Angst ebenso Ben Jackson. Heute immer wieder eine tolle Einschlaffolge mit extrem hohen Chill-Faktor. Muss ich heut Abend gleich mal wieder hören .......

  • Wunderbare Atmo!
    Bin ja ein Fan, der alten Auflage. Ich werde mir aber heuet abend (wenn ich es noch schaffe) spätestens morgen die neue Abmischung mal geben in dementsprechend besserer CD-Quality. Ich freue mich über und auf das hervorragende TOP-Hörspiel!

  • Mir ist die Auflage wurscht, solange nicht Terror-Temple-Dome 2031 das Hörspiel begleitet. Zwar gibt es nicht gerade wenige Stellen, in denen Bohns Mucke besser kommen würde, aber mir gefällt die Neuauflage auf CD auch super.


    Das Hörspiel an sich bzw. der Unterhaltungsfaktor ist mir wichtiger und der stimmt bei den Klassikern sowieso.

  • Nun ja, bei diesem Hörspiel ist zwar eine gute MUsikuntermalung schön, aber eher nebensächlich. Dieses Hörspiel ist von der Story, Umsetzung & Sden Sprechern so gut, dass auch keine oder die Musi von Bohlen (na ja, die wohl nicht gerade) keine Auswirkung aufs Gesamte haben würde. :)

  • Ich kann DRYs Beurteilung in diesem Fall in vielen Punkten gar nicht zustimmen. Joachim Rake (Prof. Walsh) und Ulrich Benthin (Wreston) finde ich zum Beispiel total steif und die Vergeräuschung lässt für meine Begriffe sehr zu wünschen übrig, vor allem, was das "Heulen" aus der Höhle angeht: Es ist schlicht kein Heulen, das mit menschlichen Schmerzlauten auch nur entfernteste Ähnlichkeit hat, sondern ein Dröhnen. Manchmal fehlen auch Schrittgeräusche. Und heißt der Vorarbeiter nun "Luke" oder "Duke"? Mal klingt es so, mal so. In der Steinschlagszene mit dem verunglückten Cardigo ertönte ursprünglich der Schrei vom "Grünen Geist", was in der Neufassung konsequent, aber holprig herausgeschnitten wurde, und der Hilferuf des Verunfallten klingt erst ganz weit entfernt, dann aber sind die ??? im Nullkommanichts bei ihm. Auch die Inszenierung lässt für meine Begriffe zu wünschen übrig. Von der kalifornischen Folklore/Geschichte kommt wenig herüber, und das Auftauchen des Mannes mit der Augenklappe und Narbe in der Stadt samt anschließendem "Verfolgen" in die Bücherei ist völlig lahm umgesetzt.

  • Der Teufelsberg war und ist auch eine meiner Lieblingsfolgen, natürlich am besten mit der Original-Musik. Warum sie mir so gut gefällt kann ich gar nicht so genau sagen, vermutlich liegt es an der Story mit ihrem leicht mysteriösen Touch.

    "Glaub nicht, ich sei verrückt, Eliot – viele haben merkwürdigere Abneigungen als diese."

  • Wie eigentlich alle alten Folgen einfach kultig geil! Note 1


    Das ist aber keine sehr fundierte Aussage, wie ich finde.


    Geil, weil geil, Note 0!!!!!!! :lolz:


    Also da darf es schon gerne etwas mehr sein, deutlich mehr, wenn es geht. ;) Damit geht man nicht mal ansatzweise auf PedSchi ein, der sich richtig Mühe gegeben hat, um seine Meinung darzulegen. :(

  • Ich kann DRYs Beurteilung in diesem Fall in vielen Punkten gar nicht zustimmen. Joachim Rake (Prof. Walsh) und Ulrich Benthin (Wreston) finde ich zum Beispiel total steif und die Vergeräuschung lässt für meine Begriffe sehr zu wünschen übrig, vor allem, was das "Heulen" aus der Höhle angeht: Es ist schlicht kein Heulen, das mit menschlichen Schmerzlauten auch nur entfernteste Ähnlichkeit hat, sondern ein Dröhnen. Manchmal fehlen auch Schrittgeräusche. Und heißt der Vorarbeiter nun "Luke" oder "Duke"? Mal klingt es so, mal so. In der Steinschlagszene mit dem verunglückten Cardigo ertönte ursprünglich der Schrei vom "Grünen Geist", was in der Neufassung konsequent, aber holprig herausgeschnitten wurde, und der Hilferuf des Verunfallten klingt erst ganz weit entfernt, dann aber sind die ??? im Nullkommanichts bei ihm. Auch die Inszenierung lässt für meine Begriffe zu wünschen übrig. Von der kalifornischen Folklore/Geschichte kommt wenig herüber, und das Auftauchen des Mannes mit der Augenklappe und Narbe in der Stadt samt anschließendem "Verfolgen" in die Bücherei ist völlig lahm umgesetzt.


    Unter deinen Kritikpunkten muss ich die Folge definitiv nochmal hören. Bei mir ist der Nostalgiefaktor entstanden als ich Hörspiele noch nicht auseinander genommen habe. Die Ranch und die einsame Gegend um den Berg kommt bei mir richtig gut rüber und ich liebe diese Folge.


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  • Es muss zwar jeder für sich selbst entscheiden, aber für mich fallen diese strengen Analysen unter die Rubrik:
    Wer ein Haar in der Suppe finden will, der wird auch eins finden.
    Auf diese Art betrachtet, könnte ich eigentlich die Hälfte( wenn nicht mehr) von meiner Hörspielsammlung wegwerfen.
    Für mich war und ist der Teufelsberg eine der geilsten Geschichten in der Serie.
    Als Kind gehört, mit der Bohnmusik, und heute immer wieder gerne. Sie hat einfach auch diesen Nostalgiebonus.
    Allein die Szene, wenn die drei den Höhleneingang entdecken. Untermalt mit der geilen Bohnmusik.
    Für mich absolut ein muss, nicht nur diese Folge, sondern generell alle Folgen in der alten Version zu hören.
    Sie enthält außerdem den heute so schmerzlich vermißten Gruselfaktor.
    Die Atmosphäre in der Höhle und dann die Begegnung mit Ben Jackson. Das ist heute noch abrufbare Gänsehaut.
    Man könnte mir jetzt natürlich das gegenteil von dem Vorwerfen, was ich den strengen Kritikern vorwerfe.
    Ja, sicher habe ich im Bezug auf die Hörspiele aus Kindheitstagen eine rosarote Brille auf.
    Aber es hat mich damals bestens unterhalten und es unterhält mich auch heute noch auf höchsten Neveau.
    Und warum sollte ich mir den Spaß verderben und am alten Lack rumkratzen?
    Ich will eine gute Zeit wenn ich ein Hörspiel höre, keine Suche nach Logiklöchern oder schlechter Umsetzung.

  • Wie ich schon schrieb, kann jeder machen wie er möchte.
    Aber von welchen Gegensätzen redest du denn?


    Wenn jemand aus der "Masse" ausschert und zu einem anderen Urteil kommt. Ich habe die Folge heute gehört und empfinde es nicht als schlecht umgesetzt. War wie immer eine äußerst schöne Folge. Einzig der Schrei aus dem Geist hätte ein anderer Sein können, aber das ist verschmerzbar.

  • Toll!
    Du hast herausgefunden, das du eigentlich alles gut fandest, außer dem Schrei.
    Der dich vermutlich nie gestört hat, bis zu dem Zeitpunkt als du PedSchi's Rezension gelesen hast.
    Was sagt das jetzt aus?
    Du warst zufrieden, bis dich einer auf die Stelle... hingewiesen hat.
    Und nun, welche großartige Meinungsänderung oder gegenteilige Anziehung ergab das?
    In welchem Licht siehst du nun, das Hörspiel von 1980?
    Werde mal bitte genauer...

  • Also dass der Schrei der des Geistes war hörte ich schon immer, aber vergaß es direkt nach der Szene wieder. Und ja mich interessiert es einfach wenn Leute was genau sezieren und nicht nur "einfach" hören. Würde es mich krass stören wären mir seine Kritikpunkte selbst aufgefallen.
    Verstehe ehrlich gesagt nicht warum du dich da so "aufregst". Es war ein Anstoß diese tolle Folge Mal wieder zu hören.