Die drei Fragezeichen - 133) Fels der Dämonen (Europa)

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    Na, wie hats euch gefallen? In "zuletzt gehört" gab es ja schon ein paar Stimmen.


    Ich fand den ersten Teil des Hörspiels einfach super. Klasse Atmo und Musik, Handlung in Echtzeit erzählt, also alles bestens um gut zu unterhalten.


    Nach dem großen (Handlungs-)Knall flauts leider viel zu stark ab und man nimmt der Geschichte beinahe seine ganze Spannung. Zwar ohne Erklärungsmonolg, dafür aber mit Dialog. Die Auflösung ist sehr brav. Die Geschichte ist wieder mal sehr weit hergeholt...schade.


    Nach Seite 1 der MC hatte ich gute Hoffnung, denn wenn es nur eine eher unwahrscheinliche Geschichte (um nicht zu sagen an den Haaren herbeigezogene welche) gewesen wäre, hätte das Ergebnis tadellos überzeugen können. So ergibt sich leider wieder nur ein hörbarer Eintrag in der Serie, leider nicht mehr.


    Befriedigend

  • Ich würde der Folge ne 3 -, also (noch) befriedigend, geben. Wie schon erwähnt zu dick aufgetragen und kommt mit den ganzen Elementen (Uboot, Geheimgänge, Haiköder) eher wie eine Geheimagentengeschichte rüber. Am Ende sind es dann doch nur trottelige Gangster die Kunstwerke zerdeppern, Fotos verlieren und dressierte Affen um ihr Versteck spielen lassen.

  • Eigentlich wollen die drei Detektive mal so richtig entspannen und faulenzen. Dafür hat man sich eine idyllische und abgelegene Bucht ausgesucht, doch es kommt wieder alles ganz anders, denn ihnen begegnet ein völlig verstörter Junge, der etwas von einem Zwerg berichtet, der sich in der Gegend herumtreibt. Was hat es damit auf sich? Dann überschlagen sich die Ereignisse und die Detektive stoßen auf ein U-Boot und finstere Gesellen, doch was genau veranstalten diese in der Bucht?


    - Meinung -


    Marco Sonnleitner liefert hier eine Story ab, die stellenweise doch etwas arg konstruiert und überzogen daherkommt. Ein dressierter Affe, ein angeblicher Hai, zwielichtige Gestalten mit merkwürdigen Namen und vieles mehr, was meiner Meinung nach dann doch etwas zu viel des Guten ist. Dennoch kann man dieser Mischung einen gewissen Unterhaltungswert nicht streitig machen und wenn man es diese Geschichte aus Sonnleitners Feder unter den Gesichtspunkten der Kurzweiligkeit betrachtet, dann hat der Autor seinen Auftrag erfolgreich abgeschlossen. Langeweile gibt es hier nämlich keine und wenn man mit einer ungewöhnlichen Story leben kann, dann dürfte man sich gut unterhalten fühlen, lediglich die DDF-Puristen dürften es schwer haben.


    An den Darbietungen der Sprecher gibt es meiner Meinung nach nichts auszusetzen, die haben mir durch die Bank weg gut bis sehr gut gefallen. Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck und Oliver Rohrbeck sind mit all ihrer Routine gut unterwegs und Erzähler Thomas Fritsch führt abgeklärt und souverän wie immer durch die Handlung. Dazu wird eine recht namhafte Riege in den Nebenrollen präsentiert und somit brennt auch in der Hinsicht rein gar nichts an. Dietmar Mues, Eberhard Haar, Lukas Sperber, Erik Schäffler, Fabian Harloff, Lutz Harder, Sven Dahlem, Bertram Hiese und Gerhart Hinze, das ist schon eine tolle Truppe und hier enttäuscht absolut niemand!


    Zunächst mal möchte man gar nicht meinen, dass das Aushängeschild dieser Folge die dichte Atmosphäre und die stimmungsvolle Untermalung ist, denn erstmal musste ich kräftig schmunzeln als um die Sekunden 12-14 herum das Titellied erstmal leierte. Wie kann sowas passieren? So eng habe ich es dann doch nicht gesehen, es hat mich eher belustigt. Dafür entschädigt dann die eigentliche Untermalung voll und ganz, denn die fällt sehr stark aus. Mal ein paar ältere Stücke, dann wieder ein paar neuere Klänge, aber insgesamt kann man sehr zufrieden sein.


    Gar nicht so verkehrt, auch wenn mich die durchaus serienuntypische Story und ein erneuter Jonas-Monolog ein wenig gestört haben, aber ansonsten kann man mit der Folge durchaus zufrieden sein. Nach dem "Spuk im Netz" sowieso, aber auch für sich gesehen ist der Ausflug zum "Fels der Dämonen" ein Hörspiel, das ich mir sicherlich noch öfter anhören werde. Für Fans der Serie auf jeden Fall das Geld wert!


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  • Also die Buchvorlage ist - neben der geheimen Treppe - mit das beste Werk von Sonnleitner. Und die Hörspiel-Umsetzung fällt auch ganz solide aus. Sicher, die eine oder andere Szene wurde rausgekürzt, aber das fällt nicht weiter negativ auf. Lediglich den Schlussdiaolog hätte man vielleicht etwas mehr eindampfen können, der fällt etwas arg langatmig aus.
    Unterm Strich sehr unterhaltsam, von der Grundidee her eine Art "Toteninsel light". Wem die 3 Stunden der Jubiläumsfolge 100 zu lange dauern, kann Folge 133 als kompakte Alternative in den Player schieben :thumbsup:

  • Zitat

    Original von Porsche-Hubi
    Sicher, die eine oder andere Szene wurde rausgekürzt, aber das fällt nicht weiter negativ auf.


    Kannst Du mir dann verraten, welchen sittlichen Nährwert der Schimpanse hatte?

  • Zitat

    Original von Jan Carew


    Kannst Du mir dann verraten, welchen sittlichen Nährwert der Schimpanse hatte?


    ? Ich meinte eher die Szene, in der Peter heldenhaft dem U-Boot hinterhertaucht.

  • Also, "Fels der Dämonen" gehört zu den ganz wenigen neuen Folgen, die ich beim ersten Mal in einem Rutsch gehört habe und nicht das Gefühl hatte, irgendwelche Feinheiten verpasst zu haben und die Geschichte noch mal hören zu müssen. Die Episode ist, positiv formuliert, extrem geradlinig, finde ich.

  • Die Folge ist nichts für mch, da kann ich mich nicht mit anfreunden. Es ist einfach zu viel drin, Geheimgänge, U-Boot usw. Klingt sehr nach James Bond und das verbinde ich nicht mit den drei Fragezeichen.
    Atmosphäre und Musik sind gut gelungen, aber inhaltlich war das nichts für mich.

  • Zitat

    Original von DRY


    Ich gehe davon aus, dass du mit den Folgen "und der unheimliche Drache" sowie "und der Teufelsberg" ebenfalls nicht viel anfangen kannst?


    Jein.


    "und der unheimliche Drache" mag ich überhaupt nicht, eine von zwei der Klassikerfolgen, die ich nicht mag.


    "und der Teufelsberg" höre ich sehr gerne. Das klingt nach Abenteuer und Geheiminis, Folge 133 insgesamt zu sehr nach James Bond (Agentenstory) für mich.

  • Zitat

    Original von DRY
    Sehr schwach hört sich sehr dünn an ;)


    oh Danke... ich hatte eher das Gefühl zugenommen zu haben :lolz:


    Naja... ich wollte mich nicht in Wiederholungen ergehen... die Story ist oft einfach nur hahnebüchen und völlig überzogen... phasenweise für mich an der Grenze zur Albernheit... James-Bond fiel ja hier schon öfter...

  • Zitat

    Original von Maltin
    zweimal gehört... findse leider sehr schwach... und die folgende obendrein... sorry... so geht DER Klassiker meiner Meinung nach immer weiter den Weg in die Belanglosigkeit :(


    Mir gehts ähnlich. Ein Zwerg? oh, was mystisches, was sich als vollkommen logisch erweist. aber das schon nach ein paar Minuten? och nö...

  • Zitat

    Original von Maltin
    ... die Story ist oft einfach nur hahnebüchen und völlig überzogen..


    Wenn es danach geht, müssten ausnahmslos alle DDF-Folgen schlecht bewertet werden.