...zuletzt gehört

  • Die drei Fragezeichen und der rote Büffel fing für micch vielversprechend an, wird dann zu einem Kommissar-Zufall Phänomen, kriegt die Kurve, erklärt sich in langer Aufdröselungssequenz und findet auch irgendwie ein Ende. Dabei finde ich die Story glaube ich ganz gut, aber sie hakt im Setzen von Höhepunkten. Denn die spannede Schlüsselszene (Stichwort Flut) oder spannende Plottwists (Stichwort Batmobil) werden zwar erklärt, aber verpuffen danach durch langatmige weitere Handlung. Für meinen Geschmack hätte man hier die Abläufe anders chronologisch strukturieren könne, um in einem große Finale alles zu Ende zu hören. Ist nicht geschehen.

    Ansonsten macht Tobias Meister nen guten Hugenay, Stefan Krause nen glaubhaften Rubbish George und Kai Schwindt einen passenden Kayne (wie auch immer man den schreibt).

    Grande ABER: was ist denn mit der Abmischung los? Ist mir auch vorher schon beim Barrakuda aufgefallen... ich höre beinahe immer mit Kopfhörern und muss sehroft die Lautstärke anpassen. Flüsterpassagen zu leise, Musik zu laut.... und ich bin da eigentlich eher unempfindlich, aber hier ist es mir störend aufgefallen, wie viele Schwankungen da passieren.

  • Ghostsitter: Dada & Welf - Kommando Katze Folge 5 & 6 - Feuerflieg Folge 31 - Ghostsitter 26


    Die Spin-offs sind halt kurzweilig und nice to have. Ghostsitter 26 klang eher nach einer Übergangsfolge. Neue Dinge rund um das Team geschehen und das ganze wird dann mit einem kleinen Abenteuer garniert. Auch nice to have, es hätte auch gerne noch etwas mehr sein dürfen.

  • Weiter gehts mit den drei Senioren im Teenager-Gewand. 238 Falsche Schuld gebinnt (wie so oft) vielversprechend, mit einer nächtlichen Einbruchsaktion...kann man mal machen. Dann kommt der Verdächtige aber schon durch Mathilda wie aus dem Hut gezaubert und wir haben schnell wieder ein krudes Setting um eine Kultgemeinschaf - wie bei der Vorgängerfogle. Dann geht es auf eine einsame Insel und auch dieses Kontrukt bietet schöne Möglichkeiten. Zwei verfeindete Parteien, Ermittlungen in Echtzeit... bis zu zwei Dritteln der Folge war ich angenehm unterhalten, wenn man mal die üblichen Schrulligkeiten der Serie außer Acht lässt. Und dann habe ich eben eine 10-minütige Endsequenz gehört mit den wieder mal üblichen aneinandergereiter Erklärungen zu den ganzen aufgebauten Kuriositäten. Ich will das nicht mehr....

  • Und mit der 239 Das Geheimnis der sieben Palmen bekommen wir dann deutsche Literatur geliefert. Es geht um Thomas Mann und verschollene Manuskripte. Muss ich noch mal hören denn auf den ersten Eindruck war das doch ermittlungstechnisch war alles schön strukturiert und man bekommt viel Info-Dump. Aber so richtig spannend war das nicht und um ehrlich zu sein, mich packt das Thema nicht. Klar, kann man mal machen, aber sowas urdeutsches wi Thomas Mann bei den Jungdetektiven in Kalifornien hatte ich so nicht auf dem Schirm und hätte ich in der Form auch nicht gebraucht. Ersteindruck: man bekommt einen Wissenspodcast in Form einer DDF-Folge aufbereitet.


    Interessanter dagegen fand ich das moralisch Fragen stellende Stück Selbst ist der Mord aus dem Radio mit Wolfgang Condrus und einem fragwürdigen Angebot. Tipp!

  • Nach den Lobhuddeleien aus dem Ohrcast, habe ich mir gestern Fänggen gegönnt. Holla, ist das dicht und atmosphärisch. Sehr stark gespielt. Ich tippe mal mit.


    Bei den drei ??? machte bei mir den Abschluss die Schwarze Rose und hey, für mich war das ein Lichtblick. Nicht überbordend, dafür strukturiert, kein Weltuntergangsszenario... das klingt jetzt sehr deutsch, aber hier passts: "ich fand die gar nicht so schlecht."


    Der mdr hat sich der Nibelungen-Sage gewidmet und hier habe ich mal zwei Folgen gehört... mal sehen, ob mich das noch weiter fesselt, der Stoff ist halt schon drüsch und oll.

  • Ellbogen heißt ein zweiteiliges Stück aus dem SRF. Teil 1 als MIlieu-Coming-of-Age Geschichte einer Türkin in der Großstadt, Teil 2 mit der selben Person bei ihrem Facebook-Freund in Istanbul, nachdem sie am Ende von Teil 1 Hals über Kopf aus Deutschland geflohen ist. Teil 1 fand ich grandios, Teil 2 hinkt hinten raus ein bisschen. Und der Ich-Erzähler-Teil wirkt auf mich zu 80% extrem glaubhaft nd gut gesprochen, zu 20% an Poetry-Slam-Sprech. Kriegt insgesatm ein "gut" von mir.

  • Zu Ellbogen habe ich den Roman gelesen, der zweite Roman der Autorin dschinns ist sehr zu empfehlen, gibt es auch als Hörspiel in der ARD Sounds. Zu Ellbogen gibt es auch eine Verfilmung, hab ich aber noch nicht gesehen. Ich höre gerade die A-Team Europa Serie, Nostalgie!