Man merkt auch definitiv, dass sie immer weniger auf die Folgen an sich eingehen, als mehr um das drumherum. Dann gibts wenigstens weniger Anlass zu meckern. ![]()
Ich hab mir die ersten drei Folgen von Der römische Traum - eine Anno-Story angehört. Der Aufhänger, zwei junge Männer verkaufen sich als Sklaven, um im in der Hierarchie des römischen Reichs aufzusteigen, hat viel Potenzial. Bisher ist das erzählerisch auch alles ok, aber auch recht platt. Musiklaisch gibt es eine erwartbaren Orchesterteppich - vielleicht kommt der Soundtrack ja direkt aus dem Computerspiel Ann117, in dessen Welt die Produktion spielt?
Sprachlichgibt man sich betont jugendlich. Klar, es wäre müßig in Latein zu kommunizieren und den Geist der Zeit fängt man eh nicht ein. So hat man sich hier entschieden, weniger schwülstig anzusetzen, vielleicht mit Blick auf die Zielgruppe? Das finde ich ok, stören tut es mich aber in Momenten, in denen der Protagonist Simeon mit "Sim" gerufen wird. Das ist mir dann schon wieder zu flapsig. Ist das nachvollziehbar? Und wie so oft die Frage, ob das kulturell alles so passt? Wie frei konnten Frauen sich entfalten? Passt das zur Historie? I dont know.