...zuletzt gehört

  • "Timothy Truckle ermittelt": Die erste Folge fand ich richtig gut - schräg und düster und bitterböse und witzig zugleich. Wo sich "Cryptos" irgendwie plakativ "irgendwas mit Klima" auf die Fahnen schreibt, kommt Truckle zunächst als Detektivgeschichte daher, die nebenbei und ganz lakonisch erwähnt, dass die Welt im Arsch ist. Das ganze hat auch noch insofern einen wissenschaftlichen Touch, als es etliche technische und soziale Entwicklungen weiterdenkt.

  • Habe mich auch mal den neuen ARD-Mediathek Produktionen gewidmet:

    Forever Club - glaubwürdig geschrieben, gut gespielt, relativ viel Ich-Erzähler. Zu wenig um das schon weiter zu beurteilen, aber fürs Erste bin ich nicht abgeschreckt.


    Cryptos: nennt sich "Climate-Fiction-Podcast", um die zerstörte Erde geht es aber nur am Rande. Ansatz wie Otherland, Ready Player One usw... Menschen verbringen die meiste Zeit des Tages in virtuellen Welten. Eine der Programmiererinnen einer solchen Welt entdeckt Zwischenfälle, begibt sich selbst ins Virtuelle und muss dieses Hacker-Rätsel lösen. In den erste drei Teilen geht es weniger um Climate-Fiction, mehr um virtuelle Parallelwelten. Gefällt mir gut, sehr schnell und kurzweilig. (6 Folgen, alle um die 20 Minuten)

    Timothy Truckle: Romanvorlage aus den 70er, frisch verhörspielt mit Matthias Matschke als Noir-Detektiv in dystopischer Zukunft mit Computer Napoleon, gespielt von Jens Wawrczeck. Muss sich den Vergleich zu Jonas, der letzte Detekitv stellen. Ist dagegen lockerer, weniger überdreht und etwas fröhlicher, wenn auch die Welt in der die cleveren Fälle erzählt werden, vergleichbar düster ist. Gefällt mir!

  • Aus der Kein Mucks Reihe hat mir Big Ben schlug Zwölf gut gefallen... in einem Mordprozess wird der vermeintliche Mörder kurz vorm Vollstrecken des Todesurteils geständig und rollt den Fall von hinten auf.


    Dumala war nicht meine Baustelle. Schmonzette aus der Romantik. Von der Machart würde ich - wenn ich Ahnung davon hätte - dem Ding bescheinigen, dass es gut gemacht ist.


    Vom Erdboden bietet in vier 20-minütigen Teilen eine modernen Hau-Drauf-Thriller, junge Charaktere, neues rechtsradikales Millieu, ich hatte aber beim Hören immer eine gewisse Distanz. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür mittlerweile. :D

  • Der Ring des Soth - Das Radiohörspiel vom hr aus dem Jahr 1961 heute erstmals angehört. Die Vorlage schrieb Sir Arthur Canon Doyle, es handelt sich nicht um eine Sherlock Holmes Story. Die Geschichte gehört zum Genre Phantastik. Die Inszenierung war zähflüssig und daher weder spannend noch gruselig. Das Sprecher-Ensemble ist gut, eine Legende war meiner Meinung nach nicht dabei. Mir hat das Hörspiel nur wenig gefallen.


    Forever Club - Folge 1 - Scheiß aufs Alibi - Die erste Folge der neuen Radiohörspielserie (die als Podcast vermarktet wird) vom WDR hat mir gut gefallen. Der WDR spricht von "HBO für die Ohren": Diesen Eindruck habe ich nach der 1. Folge noch nicht. Da bin ich nun auf weitere Folgen gespannt. Scheinbar erscheint eine Folge pro Woche.

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  • Forever Club - Folge 2 - Die Begegnung - Heute veröffentlicht worden und gleich mal angehört. Die zweite Folge fand ich etwas besser als die erste Episode, die ich gut fand. Da bin ich gespannt, wie es weiter gehen wird.

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  • Vom Erdboden - Folgen 1 und 2 - Heute habe ich die ersten 2 Folgen des neuen vierteiligen Radiohörspiels vom WDR angehört. Der Bruder der Hauptprotagonistin verschwindet spurlos. Die Suche beginnt. Das Sprecherensemble ist hervorragend. Die beiden Episoden fand ich sehr gut.

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  • Holy Klassiker - Der Glöckner von Notre Dame

    Die Abenteuer der letzten Helden - Unter Räubern

    Haben mir beide gefallen, der Glöckner bietet wieder ein schönes Hörspiel mit vielen bekannten Sprechern und das Abenteuer der letzten Helden ist einfallsreich, kurzweilig und ironisch.

  • Vom Erdboden - Folgen 3 und 4 - Vorhin habe ich die letzten 2 Folgen des neuen vierteiligen Radiohörspiels vom WDR angehört. Auch diese Episoden waren sehr gut. Das Sprecherensemble ist - wie bereits erwähnt - hervorragend.

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  • Die ??? und die Teufelsklippe


    - Spannender Einstieg. Man traut sich mal was. Auch der knallharte Dialog zwischen Peter und der Ermittlerin hat mir gut gefallen. Hinten raus wird es arg dialoglastig. Nichts passiert, es wird in einer sich wie Kaugummi ziehenden Szene erzählt und berichtet. Fazit: Die Folge war ok. Geht.

  • Habe ebenfalls die Teufelsklippe gehört. Mir gefiel der Einstieg sehr gut, auch die Ermittlungen von Justus und Bob fand ich sehr gut. Nachfollziehbar, evtl. etwas behäbig, aber schlüssig. Für geübte Hörer evtl. etwas zu vorhersehbar... also das Rätsel um den Klippensturz. Der Rest ist dann arg erklärungsbedürftig, sehr weit gefasst und muss überkompliziert erklärt werden. Leider wieder nur Mittelmaß.


    Ganz anders Die Phantome des Hutmachers nach George Simenon. Richtig, richtig gute Darstellung eines Psycho-Thrillers/-Dramas. Top!

  • Zuletzt gehört: Den Haschimitenfürst-Bobcast zur Geisterinsel. Gewohnt kurzweilig, aber tatsächlich mit recht wenig Hintergrundinfos.


    Außerdem: "Forever Club" 2 + 3. Ich werde damit nicht warm. Gesprochen und gespielt ist das gut, aber ich glaube nicht, dass da noch irgendwas rauskommt oder passiert, was ich nicht jetzt schon mindestens ahne. Und ich denke immer, ich sollte mich als introvertierter Mensch mit Behinderung eigentlich mit Mica identifizieren. Stattdessen frage ich mich aber immer nur, warum sie sich nicht wehrt.

  • Rattenhack - Das Radiohörspiel vom WDR aus dem Jahr 1996 gestern Abend erstmals angehört. Das Hörspiel ist eine Mischung aus Drama und Krimi. Die Geschichte hat mir gut gefallen. Die Sprecherriege bietet einen ungewöhnlichen Namen: Hans-Jürgen Schatz. Heutzutage kennt man ihn vor allem aus der TV-Serie "Der Fahnder". Im Hörspielbereich hat er sehr wenig gemacht. In weiteren Rollen Nina Hoger, Basti Jensen u. a.

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  • Eine Weihnachtsgeschichte - Das neue Hörspiel von Maritim nach der berühmten Vorlage von Charles Dickens gestern Abend erstmals angehört (spotify). Mit Jürgen Kluckert als Ebenezer Scrooge, Jürgen Thormann als Jacob Marley, Udo Schenk als Mr. Bumble, Bernd Vollbrecht als Mr. Bee, in weiteren Rollen: Bodo Wolf, Sascha Rotermund, Peter Fleischmann, Marion von Stengel u. a. Das Hörspiel hat mir sehr gut gefallen. Im direkten Vergleich fand ich die Version von Holysoft ein bisschen besser.

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