Der abenteuerliche Simplicissimus (Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen) SWR 2000

  • Regie: Hans Gerd Krogmann

    Technische Realisierung: : Klaus Höness, Renate Tiffert

    Regieassistenz: Nana Ouss


    Mit

    Grimmelshausen : Rolf Boysen

    Simplicissimus / Adieu Welt : Jens Wawrczeck

    Simplicius : Felix von Manteuffel

    Der Knan : Walter Renneisen

    Der Einsiedel : Hans Diehl

    Der Pfarrer : Günter Mack

    Der Gubernator : Reinhart Firchow

    Secretarius / Kaiserlicher Soldat : Hermann Lause

    Adelhold / Stadtpfarrer / General-Auditor : Peter Fricke

    Feldweibel : Heinrich Giskes

    Monsieur Canard : Jürg Löw

    Hofmeister : Dieter Wien

    Herzbruder : Werner Wölbern

    Jupiter : Gerd Baltus

    Regiments-Schultheiß / Schwiegervater : Matthias Ponnier

    Kommandant von Lippstadt / Priester : Mathias Lange

    Olivier : Friedrich-Karl Praetorius

    Fähnrich / Kornett : Mark Oliver Bögel

    Adelige Dame : Christa Berndl

    Wahrsagerin : Heidemarie Rohweder

    Besessener : Hüseyin Cirpici

    Fürst der Silfys : Hans-Peter Korff

    Fürst vom Mummelsee : Berthold Toetzke

    Russischer Herr : Michael Rieback

    sowie: Boris Burgstaller, Meike Finck, Rainer Furch, Rudolf Guckelsberger, Achim Hall, Susanne Heydenreich, Andreas Klaue, Elmar Roloff, Christine Schönfeld, Peter Schurr, Sara Sommerfeldt, Klaus Barner, Melanie Fouché, Marcus Maria Grube, Wolfgang Hinze, Klaus Weiss, Sven Brormann, Marcus Calvin, Martin Eschenbach, Andrea Hörnke-Trieß, Zlatko Maltar, Renate Jett, Gerd Andresen, Kai Brecklinghaus, Christian Brey, Gottfried Breitfuß, Stefan Feddersen-Clausen, Bernd Gnann, Waldemar Kobus, Ernst Konarek, Hedi Kriegeskotte, Marius Marx, Sebastian Schwab, Charles Wirths



    1668 erschien "Der Abentheuerliche Simplicissimus Teutsch" - der erste deutsche Prosaroman von Weltrang. Ein grandioses Zeitpanorama des Dreißigjährigen Krieges, der Mitteleuropa zwischen 1618 und 1648 verwüstet hatte. Hinter dem Autorenpseudonym German Schleifheim verbarg sich ein Schwarzwälder Dorfschultheiß, der aus Hessen stammte und in jungen Jahren durch die Kriegsereignisse mitgerissen worden war. Dörfer hatte er brennen, Städte hatte er schleifen sehen und sich einen widerspenstigen Blick auf das eitle Treiben und das Simulantentum der Nachkriegsgesellschaft bewahrt, in der die "neuen Nobilisten" den modischen Ton angaben. Ihnen setzte er die Lebensgeschichte seines Simplicius entgegen, der im Knabenalter durch das Feuer des Krieges entwurzelt wird und die vielen Weltgegenden, in die er getrieben wird, auf seine Weise zu erfahren lernt. "Ich wurde durchs Feuer wie Phoenix geborn. / Ich flog durch die Lüfte! wurd doch nit verlorn, / Ich wandert durchs Wasser, Ich reist über Land, / In solchem Umschwärmen macht ich mich bekannt, / Was mich oft betrübt und selten ergetzt, / Was war das? Ich habs in dies Buche gesetzt, / Damit sich der Leser gleich wie itzt tue, / Entferne der Torheit und lebe in Ruhe." So lautet das Titelgedicht der Erstausgabe des Romans, den Hans Gerd Krogmann nach Maßgabe der genannten klassischen vier Elemente in vier Teilen mit barocker und zeitgenössischer Musik für den Funk bearbeitet hat.


    Teil 1 - Element Feuer

    https://www.ardsounds.de/episo…episode:dd78ba88a2b91c80/

    Teil 2 - Element Luft

    https://www.ardsounds.de/episo…episode:b56cb2df0b09983c/


    Teil 3 - Element Erde

    https://www.ardsounds.de/episo…episode:beaf3571aca14270/


    Teil 4 - Element Wasser

    https://www.ardsounds.de/episo…episode:3b4ef6a6ff752f56/