Regie: Fritz Zaugg
Mit
Gunz: Ueli Jäggi
Feuz: Ernst Sigrist
Banz: Walter Sigi Arnold
Joss: Hansrudolf Twerenbold
Frau Gunz: Marlise Fischer
Wasservogt / Gefängniswärter: Albert Freuler
Kantonaler Baudirektor: Herbert Leiser
Gemeinderat: Andrej Togni
Gefängnispsychiater: Klaus-Henner Russius
Journalistin: Päivi Stalder
Hauptfigur und chnebliger Stierengrind in Stalders Stück ist Bauer Gunz. Sein Hof, und damit seine Existenz wird von einem Bach vor seinem Haus bedroht. Mit einer nicht zu bremsenden Energie und ohne Bewilligung der Behörden verbaut er den Bach im gebirgigen Gelände, versucht ihn mit allen Mitteln zu zähmen.
Er wirft sein ganzes Leben in den Kampf gegen den Bach und gerät dabei immer tiefer in die Mühlen von Justiz und Behörden. Weder Gerichte noch Gefängnis noch die Psychiatrie können den Bauer von seinem Tun abhalten. Sein Leben kennt nur ein einziges Ziel: Kampf gegen den Bach.
Heinz Stalder hat einen realen Fall, über den in den Medien ausführlich berichtet wurde, aufgegriffen und hat daraus mit einer stilisierten Sprache eine Geschichte gemacht, die sich an der Realität orientiert, aber dennoch reine Fiktion ist.