Regie: Stefan Schweigert
Technische Realisierung: Philipp Pettauer
Mit
Lukas Haas, Dominik Ivancic, Priska Seidl, Philipp Pettauer, Lydia Naomi Knöbl
„Ich bin der erste im Freundeskreis, der keinen fixen Schlafplatz mehr hat.“ Die Miete wurde erhöht, die Teilzeitstelle nicht verlängert – es folgte die Zwangsräumung. Gibt es ein Recht auf Wohnen?
Mit den Eltern hat sich der junge Wiener Erzähler zerstritten, mit der Freundin inzwischen auch. Er versucht, bei Freunden einen Schlafplatz für heute Nacht zu finden. Um besser nachdenken zu können, fährt er mit der Straßenbahn durch die Stadt. Ist alles wirklich nur seine Schuld? Was ist mit knappem Wohnraum, ständigen Mieterhöhungen und Immobilienspekulation?
Während der Fahrt beginnt er, über die Entwicklung des Wiener Wohnungsmarkts nachzudenken – die historische und die aktuelle. Gilt Wien nicht als Vorreiter des sozialen Wohnungsbaus? Und wie kann das Menschenrecht auf Wohnen umgesetzt werden? Ein Wechselspiel aus visionären Wohnutopien und Anklagen gegen ein scheiterndes System.
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