Regie: Christa Kowalski
Technische Realisierung: Peter Kainz
Mit
Kommissar Klaus Liebermann: Gerd Wameling
Bert Wohlfahrt: Hans-Uwe Bauer
Volker Kastenbach: Jens-Uwe Bogadtke
Wachtmeister Rogalle: Udo Kroschwald
Postmann: Carl Heinz Choynski
Irene: Simone Grunert
Cloe Binder: Heidemarie Schneider
Axel Braumann: Reinhard Scheunemann
Rainer, Helmuth: Martin Seifert
Gundula Köster
An- und Absage: Torsten Bednarz
Kommissar Liebermann fühlt sich erschöpft und ausgebrannt. Da ist es ein Glück, dass die neue Kollegin Karla Noll frischen Wind in die Mordkommission bringt. Sie hat gerade die neuesten Erkenntnisse über Täter-Profiling und die Psychologie von Serienmördern an der FBI-Schule in Quantico studiert. Karla erhält sofort Gelegenheit, ihr Wissen anzuwenden, denn mit ihrem Eintreffen beginnt eine Mordserie. Die Opfer sind Besitzer von Kampfhunden, und der Täter, ein Rilke-Fan, geht mit chirurgischer Präzision und Gefühlskälte zu Werk.
Zusätzlich haben die beiden Ermittler mit eigenen Problemen zu kämpfen: Kommissar Liebermann nennt sich 'eine alte feige Ostschwuchtel', Karla ist seit einem Unfall durch Brandnarben entstellt und lebt in einer abgeschotteten Welt der Erinnerung an eine verlorene Liebe. Psychologische Schlussfolgerungen, Rollenspiele und gezielte Desinformation über die Medien sind nur einige der Mittel, mit denen Karla und Kommissar Liebermann ungeduldig versuchen, Licht ins Dunkel bringen.
Holger Siemann, geb. 1962 in Leipzig, aufgewachsen in Jena, lebt in Berlin. Seit 2001 freiberuflicher Autor. Prosa, Theaterstücke, Drehbücher, Hörspiele, u. v. a. 'Der Spinat kommt' (ORB 1992), 'Ich bin das Volk' (MDR 1994), 'Mordspiel' (RBB 2004).
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