Andreas Eschbach hat ein drei ??? Special geschrieben: "Die Auferstehung"

  • Der bekannte deutsche Bestseller Autor Andreas Eschbach hat ein Buch über die drei ??? als Erwachsene geschrieben: "Die Auferstehung".


    Heute ist der offizielle Veröffentlichungstag.

    ------ Nennen Sie mich einen Verschwörungstheoretiker, aber ich behaupte, dass Louis Armstrong nie auf dem Mond war!




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  • Der Roman hat nichts mit den Graphik Novels zu tun. Es ist seine Version wie es sein könnte, wenn die drei ??? erwachsen sind.

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  • Schon seltsam oder, dass man da parallel mehrere Visionen zu zukünftigen drei ??? entwickelt? Für eine Marke ist das nicht besonders glücklich, da hätte man sich absprechen müssen, damit nicht noch weitere Paralleluniversen entstehen. Reizt mich dann ehrlich gesagt weniger.

  • Es ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt, ob es Absprachen zwischen den Autoren gab.


    Ich glaube, es gab keine. Möglicher Grund: Die beiden Graphic Novels (Interpretation) fanden angeblich viele Altfans schlecht.

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  • Ich habs gelesen und möchte meinen Senf ins Borad schmieren (Spoiler!)

    Die erste Hälfte habe ich verschlungen. Die Einführung der Charaktere, der Schreibstil, alles sehr bildhaft und nachvollziehabr. Klar, man bekommt hier EINE mögliche Version, was aus den Charakteren hätte werden können und diese ist, zumindest für mich, in weiten Teilen plausibel. Auch wie der Fall und die damit einhergehenden Ermittlungen parallel starten, da die Drei nichts mehr miteinander zu tun haben, bzw. nur sporadisch in Kontakt stehen, ist noch spannend und flott geschrieben. Jeder macht Fortschritte in seinem Kosmos und Puzzlestücke fügen sich zusammen. Wie gesagt, die ertsten 200 Seiten waren wie im Flug gelesen.

    Und dann kommt die Zusammenführung und eine Logik in den Fall, die den Rest der Ermittlungen wie abgespult wirken lässt. Die Weichen, die zu Beginn des Bandes gestellt werden, werden später nicht mehr angerührt und die Geschichte verläuft exakt so, wie ich es ewartet hätte (bis auf minimalste Abweichungen). Dabei kommt es auch zu Störfaktoren, wie zB die plötzlich eintretendende Brutalität des Täters, die mir nicht in den Kosmos (haha!) passen will. Der Shwodown im Gerichtssaal ist dann leider schon klimaktisch auf dem absteigenden Ast, da man kurz vorher die extremsten Ereignisse in einer Favela bearbeitet und der Haupttäter wenig Struktur bekommt. Er ist einfach der böse Böse, Motivation immer nur im beschreibenden Halbsatz (der war mir immer schon unsympathisch). Am Ende gibt es noch viel Fanservice mit einer E-Mail-Lawine und auf den letzten 20 Seiten quetscht man Skinny Norris noch als Rechtsanwalt in die Story. Austauschbar. Das Honigkuchen Happy-End mit Aussicht auf weitere Fälle lässt mich dann tatsächlich ziemlich kalt, denn die spannenden persönlichen Konflikte unter den Dreien wurden eigentlich alle gelöst.

    Von mir gibt es eine solide drei+ für eine äußerst gelungene und auch für Fans nachvollziehbare Kontrusktion der Lebensabschnitte der drei Detekitve und einen wirklich angenehm zu lesenden Stil. Danach sakt der Spannungsbogen ein und kann die Messlatte nicht oben halten.