Regie: Ulrich Lampen
Dramaturgie: Dagmar Schnürer
Technische Realisierung: Dietmar Rözel, Regine Schneider
Regieassistenz: Mark Ginzler
Mit Michael Rotschopf, Rainer Bock, Bianca Nele Rosetz, Gerd Wameling, Peter Fricke, Gisela Trowe, Dieter Mann, Hans-Peter Hallwachs, Robert Hungerbühler, Felix Klare, Ronald Spiess, Florian von Manteuffel, Bernd Gnann, Timo Tank, Reinhold Weiser, Stefan Roschy
Beim vermögenden Miller treffen sich regelmäßig die "Habitués", eine Gruppe gut situierter Persönlichkeiten mit gesellschaftlichem Renommee. Sie verbindet eine kritische Haltung gegenüber dem zeitgenössischen politischen System. Seit Jahren schon diskutiert man mit ganzem Einsatz die Fehler der Demokratie und sucht nach alternativen Lösungen. Eines Abends folgt der junge Henry der Einladung zu einer Versammlung der Habitués. Henry ist nicht nur Erbe eines gigantischen Vermögens, sondern verfügt auch über ein heißblütiges Temperament und eine schlagkräftige Söldnertruppe. Von ihm erhofft man sich den entscheidenden Anstoß für die träge gewordene Gruppe - es soll endlich vom Wort zur Tat geschritten werden. Aber der fruchtlose Kampf um ein gemeinsames Manifest treibt Henry fast in den Wahnsinn. Er wird gezwungen, sich auf ganz neue Weise mit seinen eigenen politischen Auffassungen und seinem Bild des Menschen als politisches Wesen auseinander zu setzen. Henry muss lernen, dass der Wunsch des Menschen nach Veränderung gewaltig ist - aber nicht so gewaltig wie die Widerstände, die jede Einzelanstrengung zum Bewirken einer solchen Veränderung unmöglich machen.
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