Die drei ??? - 100) Toteninsel

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    "Jemand wird sterben, wenn ihr das Rätsel der Sphinx nicht löst." Mit dieser Drohung beginnt der nunmehr 100ste Fall der drei ???. Das Rätsel der Sphinx ist aber erst der Anfang. Denn schon bald stoßen die drei Detektive auf einen Zirkel von illegalen Schatzsuchern, die sich im Auftrag eines Industriellen auf die Toteninsel begeben haben. Als schließlich auch noch Peter unfreiwillig auf Makatao, der Toteninsel, zusteuert, sind Justus und Bob zunächst vollkommen ratlos. Zumal die Polizei plötzlich zu ihren schlimmsten Feinden gehört. Doch dann meldet sich ein geheimnisvoller Helfer.
    Die drei ??? im Kampf gegen den gefährlichsten Geheimdienst der Welt. Für viele mag dieses Thema etwas zu überdreht, zu übertrieben sein. Das ändert aber nichts daran, dass André Marx hier eine wahrlich atemberaubend spannende Vorlage abgeliefert hat. Der erste der drei Teile fängt recht klassisch an. Die drei ??? müssen ermitteln, was es mit Sphinx auf sich hat und stoßen dabei nicht nur auf den Industriellen Hadden, sondern auch auf den ein oder anderen alten Bekannten. Im zweiten Teil darf der Hörer zum einem Peter auf dem Schiff Montana begleiten und zum anderem Justus und Bob, die sich ebenfalls auf den Weg zur Toteninsel machen. Dabei ist "Das vergessene Volk" insgesamt gesehen der ruhigste Abschnitt, bleibt aber dennoch spannend. Im dritten Teil wird schließlich das Rätsel rund um die Toteninsel gelöst und es wird schnell klar, dass sich alle Anwesenden auf der Insel in Lebensgefahr befinden. Zur Ruhe dürfte man im letzten Teil nicht so schnell kommen, denn hier passiert wirklich eine ganze Menge, zumal es eine Reihe sehr überraschender Wendungen gibt. Nur das Ende wirkt dann doch ein klein wenig überhastet.


    Die Sprecher der drei Detektive zeigen sich in diesem Abenteuer in Hochform. Alle drei liefern eine tolle Performance ab, die man nicht in jeder neuen Folge so findet. Andreas von der Meden darf passend zum 100. Fall gleich zwei alte Bekannte spielen: den Chauffeur Morton und den Erzfeind Skinny Norris. Beides gelingt ihm in beeindruckend solider Weise. Zumal gerade Skinnys letzter Auftritt schon eine gute Weile zurück liegt. Alexandra Doerk als Jelena taucht zwar nicht ganz so oft auf, macht ihre Sache aber ebenfalls sehr gut. Nicht vergessen darf man natürlich die Crew der Sphinx: Professor Phoenix (Wilfried Glatzeder), Mr. Schwarz (Erik Schäffler), Al (Nico König) und Anne (Corinna Wodrich) um nur einige zu nennen.


    Die Musikeinsätze sind allesamt überlegt und passend eingesetzt. Gerade auf der Toteninsel kommt die tropische Atmosphäre sehr gut herüber. Die Effekte sind wie man es von Europa nicht anders gewohnt ist sehr gut und stimmig. Die Bedrohung gegen Ende der Folge kommt sehr plastisch zum tragen. So darf das gerne öfters sein.


    Fazit: Bei den drei ??? versteht man es die Feste zu feiern, wie sie fallen. Denn mit diesem Dreiteiler hebt man sich deutlich vom bisher da gewesenen ab. Genau das tut auch André Marx, indem er die vielleicht gefährlichste Story der drei ??? überhaupt abliefert. Was für den einen etwas übertrieben sein mag, erweist sich jedoch als extrem spannendes und nicht ganz typisches ???-Abenteuer. So gehört sich das für ein Jubiläum.


    5 Sterne oder Note 1

  • Zitat

    Original von DRYWas für den einen etwas übertrieben sein mag, erweist sich jedoch als extrem spannendes und nicht ganz typisches ???-Abenteuer. So gehört sich das für ein Jubiläum.


    5 Sterne oder Note 1


    1 Stern, Note 5.


    Wieso gehört sich das für ein Jubiläum, dass haarsträubender Blödsinn aufgetischt wird? Das war wie ein Tritt in die Nüsse der drei ???.


    Feuermond beweist doch angeblich, wie es gemacht werden muss, ohne Atomraketen und eine halbe Weltreise.

  • Für mich ist das kein haarsträubender Blödsinn.
    Was ist denn an Atomrakten und einem geheimen Stützpunkt so unrealistisch? Eigentlich nichts. Einzig die Tatsache, dass die drei ??? es diesmal mit dem amerikanischem Militär aufnimmt, ist vielleicht ein wenig übertrieben. Aber das ist auch schon das einzige Manko dieser Folge.


    Eine halbe Weltreise findet man ja schon bei der Geisterinsel. Und Atomrakten halte ich persönlich für realistischer als ein Bergmonster. Das muss aber natürlich nicht jeder so sehen.

  • Zitat

    Original von DRY
    Für mich ist das kein haarsträubender Blödsinn.
    Was ist denn an Atomrakten und einem geheimen Stützpunkt so unrealistisch?


    Nichts, aber dass die ??? sich da rumtreiben ist BULLSHIT.


    Zitat


    Eigentlich nichts. Einzig die Tatsache, dass die drei ??? es diesmal mit dem amerikanischem Militär aufnimmt, ist vielleicht ein wenig übertrieben. Aber das ist auch schon das einzige Manko dieser Folge.


    Das ist DAS Manko der Folge, denn alles arbeitet doch daraufhin und ich kriege bei der Folge einfach die Krise. Das hat nichts bei den ??? zu suchen. Das ist TKKG, sonst aber auch nichts.


    Zitat


    Eine halbe Weltreise findet man ja schon bei der Geisterinsel. Und Atomrakten halte ich persönlich für realistischer als ein Bergmonster. Das muss aber natürlich nicht jeder so sehen.


    Das empfand ich aber nicht als halbe Weltreise, das kam auch nicht so rüber, wie ich finde.


    Sicher ist das Bergmonster kein realistisches Element, aber es ist für die Story an sich auch gar nicht so wichtig, auch wenn es am Ende als "Retter "auftaucht, aber es ist ja trotz des Titels nicht der Aufhänger. Wie dem auch sei, das Bergmonster kann auch eine Mutation oder wirklich nur ein Bär sein, das wird ja einfach nur nicht erklärt.


    Atomraketen sind ja nun mal leider auch sehr realistisch, die gibt es ja, aber wie wahrscheinlich ist es, dass ein drei Bälger in die Nähe solcher kommen? Tendenz = 0!

  • Zitat

    Original von Captain Blitz


    Nichts, aber dass die ??? sich da rumtreiben ist BULLSHIT.


    Das ist Ansichtssache ;)


    Zitat

    Das ist DAS Manko der Folge, denn alles arbeitet doch daraufhin und ich kriege bei der Folge einfach die Krise. Das hat nichts bei den ??? zu suchen. Das ist TKKG, sonst aber auch nichts.


    Ich meinte im wesentlichen die Szenen, in denen Justus schnell einen Plan ausheckt und dann drei Militärhelikopter einsatzunfähig macht. Diese Szene spielt aber nicht DIE entscheidende Rolle.


    Zitat


    Atomraketen sind ja nun mal leider auch sehr realistisch, die gibt es ja, aber wie wahrscheinlich ist es, dass ein drei Bälger in die Nähe solcher kommen? Tendenz = 0!


    Die drei geraten ja eher unbeabsichtigt auf die Insel. Und so wie sich das Geschehen abspielt halte ich es für durchaus glaubhaft und logisch. Mit realen Wahrscheinlichkeiten darf man bei fiktiven Geschichten sowieso nicht rechnen.

  • Zitat

    Original von DRY
    Die drei geraten ja eher unbeabsichtigt auf die Insel. Und so wie sich das Geschehen abspielt halte ich es für durchaus glaubhaft und logisch. Mit realen Wahrscheinlichkeiten darf man bei fiktiven Geschichten sowieso nicht rechnen.


    DIE Ausrede schlechtin, so kann man sich auch jeden Krampf schönreden. :rolleyes:


    Moment, was ist denn dann mit Offenbarung 23? 8o :D

  • Zitat

    Original von Captain Blitz


    DIE Ausrede schlechtin, so kann man sich auch jeden Krampf schönreden. :rolleyes:


    Moment, was ist denn dann mit Offenbarung 23? 8o :D


    Warum Ausrede? Es ist ja was dran. Wichtiger als Wahrscheinlichkeit ist doch auch die Logik in einer Geschichte/Serie. Und da sehe ich persönlich eben einen Unterschied zwischen Toteninsel oder beispielsweise Todesflug.
    Mir persönlich hat "Toteninsel" auf jeden Fall gefallen, da es durchgehend spannend zuging. Dass dabei die ein oder andere Szene etwas an der Grenze war, gebe ich durchaus zu. Aber dennoch war es insgesamt im Rahmen, so dass es nichts an der sehr guten Wertung ändert.
    Und gerade für ein Jubiläum sollte es nicht der alte neu zusammengerührte Brei sein, sondern schon etwas besonderes. Und da ist André Marx meiner Meinung nach eben der Spagat gelungen.


    Wir müssen ja auch nicht derselben Meinung sein. ;)


    Was Offenbarung 23 betrifft so findest du meine Bewertungen auf www.hoerspieleportal.de. Dabei unterscheiden sich unsere Meinungen aber auch ziemlich. Aber dafür machen wir besser einen neuen Thread auf.

  • Habe spontan GUT gevotet.


    Habe die Folge lange nimmer gehört, aber habe sie wirklich gut in Erinnerung. Ich finde es auch durchaus legitim für ein Jubiläum mal etwas dicker aufzutragen.


    Lieber etwas dicker, als so eine vertonte Unverschämtheit wie "Fieser Trick mit Nr. 100" von TKKG. Da ist der Titel nämlich leider Programm :(

  • Für eine Jubiläumsfolge darf man auch mal ein wenig tiefer in die Zaubertasche greifen. Eine unwahrscheinliche, aber glaubwürdige Geschichte. Zudem bietet die Geschichte alles, was rein muss: Abenteuer, Spannung ein wenig Action.


    Eine 5 ist total unterbewertet. aus Feuermond eine Trilogie zu machen? Sorry, aber schon die eine Folge ist ( zwargut) aber eher trocken.


    Note 1: Ganz klar der Spitzenreiter der Hoerspiel Jubiläen (vielleicht).

  • Zitat

    Original von DRY
    Was Offenbarung 23 betrifft so findest du meine Bewertungen auf www.hoerspieleportal.de. Dabei unterscheiden sich unsere Meinungen aber auch ziemlich. Aber dafür machen wir besser einen neuen Thread auf.


    Das ist die zur Farce mutierte Offenbarung 23 nicht wert, aber danke für das Angebot.


    Mir geht das hier aber auch auf den Sack, wie kann man bei der Doofeninsel nur das Wort glaubwürdig im selben Satz bringen. Egal, feiert ihr mal schön die Folge ab.


    Sicher, als Hörspiel an sich top gemacht, filmreif etc. und blabla, aber inhaltlich absolut keine ???-Story.

  • Zitat

    Original von Captain Blitz
    Mir geht das hier aber auch auf den Sack, wie kann man bei der Doofeninsel nur das Wort glaubwürdig im selben Satz bringen. Egal, feiert ihr mal schön die Folge ab.


    Wie gesagt: das ist deine Meinung. Ist auch vollkommen okay. Aber die muss ja nicht unbedingt jeder teilen, oder?

  • Zitat

    Original von Captain Blitz


    Das ist die zur Farce mutierte Offenbarung 23 nicht wert, aber danke für das Angebot.


    Mir geht das hier aber auch auf den Sack, wie kann man bei der Doofeninsel nur das Wort glaubwürdig im selben Satz bringen. Egal, feiert ihr mal schön die Folge ab.


    Wenn man es streng betrachtet, darf man im Zusammenhang mit der ganzen Serie das Wort "glaubwürdig" nicht benutzen, denn wie glaubwürdig ist es, dass eine Gruppe von Jungs, die zu Beginn 12-13 Jahre alt sind 100 Fälle in einem Zeitraum von so etwa 4 Jahren aufklärt? Grade ganz zu Beginn ... wer würde denn bitte ERNSTHAFT ein paar Teenager als Detektive anstellen?


    Für meine Begriffe ist diese Folge daher nicht unbedingt weniger glaubwürdig als der Großteil der anderen Folgen, denn die ARt und Weise WIE die drei in diesen Fall geraten finde ich durchaus nachvollziehbar und logisch erklärt.


    Nun ja ... das ist wohl eines dieser Themen über die man endlos philosophieren könnte.


    Das ganze könnte übrigens auch gut ein Fall der Knickerbocker-Bande sein, denn diese Kinder sind fast immer im Kampf gegen derart mächtige Gegner. Irgendwie erinnert mich Toteninsel nämlich ein wenig an die erste Folge der Ravensburger-Serie "Der Schatz der letzten Drachen". Kennt die jemand?

  • Zitat

    Original von lord gösel
    Für meine Begriffe ist diese Folge daher nicht unbedingt weniger glaubwürdig als der Großteil der anderen Folgen, denn die ARt und Weise WIE die drei in diesen Fall geraten finde ich durchaus nachvollziehbar und logisch erklärt.


    Genauso sehe ich das auch. Und da ist eben immer noch ein Unterschied zu Todesflug.


    Zitat

    Das ganze könnte übrigens auch gut ein Fall der Knickerbocker-Bande sein, denn diese Kinder sind fast immer im Kampf gegen derart mächtige Gegner. Irgendwie erinnert mich Toteninsel nämlich ein wenig an die erste Folge der Ravensburger-Serie "Der Schatz der letzten Drachen". Kennt die jemand?


    Wobei: die Knickerbocker-Bande-Fälle sind dann doch eher mit Todesflug zu vergleichen. Macht aber nix, da es in dieser Serie einfach nicht stört, weil es ja immer in solchen Dimensionen abgeht.
    Besagte Folge habe ich erst gestern gehört :D

  • Wenn man die Doofeninsel nicht glaubwürdig nennen mag, könnte man diese jedoch als authentisch bezeichnen. Immerhin wird der Helikopterpilot mit einem Trick hereingelegt und der Hubschrauber mit Laub kaputt gemacht - das ist 'authentisch', andere Superhelden von Tarzan bis James Bond hätten da viel phantastischere Lösungen gefunden.


    Die Idee einer Trilogie ist doch sehr gut, bloss was will man über den Zeitraum von einen 'konventionellen' Fall erzählen, ohne dass es langweilig wird?

  • Zitat

    Original von Captain Blitz
    Ist Feuermond nicht konventionell?


    Ich würde "Feuermond" persönlich nicht als konventionell bezeichnen.
    Für einen Dreiteiler braucht es eben immer eine etwas andere Geschichte, die ein gutes Stück vom gewöhnlichen Strickmuster abweicht.