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Donnerstag, 25. Oktober 2018, 23:07

Hui Buh und der schwebende Lollländer – Das Jubiläums-Hörspiel der Bücherpiraten geht online

Zitat

Hui Buh und der schwebende Lollländer – Das Jubiläums-Hörspiel der Bücherpiraten geht online

mit Sabine Falkenberg, Andreas Fröhlich, Christoph Maria Herbst, Stefan Krause und Friedhelm Ptok und vielen Bücherpiraten

Hamburg, im Oktober 2018. Im Frühjahr diesen Jahres platzte der Veranstaltungssaal der Bücherpiraten aus allen Nähten: auf der sechs Quadratmeter-Bühne tummelten sich nicht nur die bekannten Hörbuchsprecher Sabine Falkenberg, Andreas Fröhlich, Christoph Maria Herbst, Stefan Krause und Friedhelm Ptok, sondern auch 16 Kinder und Jugendliche. Gemeinsam präsentierten sie die Weltpremiere des Live-Hörspiels „Hui Buh und der schwebende Lollländer.“ Die Kinder und Jugendlichen waren als Geräuschemacher, Musiker, Sprecher und Techniker im Einsatz. Jedes Wort war von den Kindern geschrieben, jede Note komponiert, jedes Geräusch selbst ausgedacht. Die Veranstaltung, die gleichzeitig das 15. Jubiläum des Bücherpiraten e.V. zelebrierte, war lange vorher restlos ausverkauft. Doch wer es damals nicht ins Kinderliteraturhaus geschafft hat, bekommt nun eine neue Chance: die Aufnahme von „Hui Buh und der fliegende Lollländer“ wird am 26. Oktober, kurz vor Halloween, als Spezial-Folge der Hui-Buh-Hörspielreihe von EUROPA/Sony Music Entertainment veröffentlicht, sowohl als Download als auch zum Streamen.

Bei den Bücherpiraten im Kinderliteraturhaus findet aus dem Anlass an diesem Tag eine Kettenrasselparty mit den 31 Kindern und Jugendlichen statt, die an dem Projekt mitgewirkt haben. Und um die Veröffentlichung gebührend zu feiern gibt es Blaubeerkuchen, alkoholfreie Hui-Buh-Cocktails und das eine oder andere Schlossgespenst! „Dass es veröffentlicht wird, ist schön, weil es mir persönlich auch sehr gut gefallen hat“, freut sich Nike, 12. „Dann können andere Menschen, die jetzt nicht dabei waren, sich das auch anhören und da auch Freude dran haben.“

Mit Unterstützung von EUROPA haben die Kinder und Jugendlichen der Bücherpiraten über zwanzig Monate an dem Hörspiel gearbeitet. Es gab Plot-Werkstätten, Dialogimprovisationen, Wortspiel-Werkstätten, Text-Redaktionen, Geräusche-Werkstätten, Kompositionstreffen für die Score-Musik und unzählige Proben. „Das größten Probleme bestand darin, geeignete Geräusche zu finden und diese genau im richtigen Moment ertönen zu lassen“, erinnert sich Thore, 15. „Wenn ich überlege, wie lange wir eine rostige Rasselkette gesucht haben.“ Sogar passende Cocktail-Rezepte und Bastelanleitungen für Hui-Buh-Geräusche zu Hause erfanden die Kinder. „Mein Highlight war wahrscheinlich die erste vollständige Probe, bei der man es am Stück gehört hat. Dann hat man nach 14 Monaten gemerkt, wie viel man eigentlich geschafft hat und wie das wirken wird“, schwärmt Hangzhi, 14.

Am Ende stand tatsächlich ein Live-Hörspiel nicht nur mit Christoph Maria Herbst und Stefan Krause. Auch der dritte Hauptsprecher, Andreas Fröhlich bekannt von den drei ???, war live auf der Bühne. Außerdem kamen die Sprecherin Sabine Falkenberg (u. a. die deutsche Stimme von Elmo oder Helen Hunt) und Friedhelm Ptok (u. a. Kinderhörspielpreis 2014). „Ich war geflashed, mit welcher Begeisterung und Ernsthaftigkeit die Jugendlichen ihre Texte geschrieben und umgesetzt haben: Das nennt man Professionalität. Inspiration und Transpiration hielten sich genau die Waage“, lobt Christoph Maria Herbst, der in der Hui Buh Reihe König Julius den 111. spricht. Auch Stefan Krause, der Sprecher von Hui Buh, ist begeistert. „Die Arbeit in Hörspiel- und Synchronstudios ist einsamer geworden,“ erklärt er. „Und plötzlich sitzen da in Lübeck unterm Dach der Bücherpiraten nicht nur die SprecherInnen nebeneinander - von denen sich einige noch nie im Studio begegnet waren - , sondern dazu ein komplettes Orchester, mehrere Geräuschemacher und noch weitere Kinder in diversen kleinen und größeren Sprechrollen.“

In dem Hörspiel begegnet Hui Buh einer wilden Bande von Bücherpiraten, die mit einem Kaperbrief der Geisterbibliothek alle verspäteten Bücher zurückkapern sollen. Leider gerieten sie vor 113 Jahren in eine Spuk-Weg-Falle und stehen seitdem als Flaschenschiff bei König Julius und Hui Buh in der Bibliothek des Schlosses Burgeck. Als Hui Buh ebenfalls ausversehen in die Spuk-Weg-Falle stolpert, beginnt ein Abenteuer rund um die Begeisterung für Bücher, voll mit Wortspielen und Anleihen an Klassiker der Kinderliteratur.

Die Live-Performance im Frühjahr diesen Jahres war für die Künstler von 8 bis 80, das Publikum und die Hörspielprofis von EUROPA so überwältigend, dass die Macher der Hui Buh-Hörspiele den Mitschnitt nun als Hui Buh-Spezial veröffentlichen wollen. Die Jugendlichen mixten die 18-Kanal-Mitschnitt neu. Die zuständige Redakteurin beim Label EUROPA, Hilla Fitzen meint zu dem fertigen Hörspiel : „Ich bin tief beeindruckt von der Ideenvielfalt und der Detailliebe, mit der die Bücherpiraten dieses Stück entwickelten. Beim Hörspiel-Workshop und auch während der Buch- und Master-Abstimmung war der Austausch mit diesen Ausnahmetalenten immer interessiert und konstruktiv. Ein verspukt tolles Stück ist das geworden!“

Das Veröffentlichungsdatum ist passend zur Geistergeschichte kurz vor Halloween am 26. Oktober 2018 als Download und Streaming. Das feiern die Kinder mit einer Kettenrasselparty mit allen Geräuschen. Die Veröffentlichung des Hörspiels kommt den Kinder- und Jugendgruppen der Bücherpiraten zu Gute. Der Verein finanziert alle seine Projekte rund um Deutschlands größtes Kinderliteraturhaus vollständig durch Spenden und ohne öffentliche Mittel. Die Hörspielveröffentlichung ist wohl das schönste verspätete Geburtstagsgeschenk für die Bücherpiraten. Martin Gries, pädagogischer Leiter des Vereins fasst es so zusammen: „Wir sind jetzt 15 Jahre lang gefragt worden, was ‚Bücherpiraten‘ sind. Hui Buh und der schwebende Lollländer liefert jetzt endlich eine Antwort.“



Zusätzliche Zitate

Über die Vorbereitung:

Das Verrückteste war vielleicht, als Thore und ich den Küchenkampf zwischen König Julius und Käptn Lollländer improvisiert haben und Stift-Schwert und Kuli-Kochlöffel schwingend um das Aufnahmegerät gerannt sind. (Clara, 19)

Wir sind während der Zeit sehr zusammengewachsen, gerade wir Geräuschemacher mussten auf der Bühne kommunizieren ohne zu reden und dann hat man mit der Zeit zusammengefunden und hat sich verbunden gefühlt. (Kathrin, 16)

Es war vor allem katastrophal. Bei uns Geräuschemachern war alles nass. Hanghzi hat immer das halbe Planschbecken geleert. Aber das war schon in Ordnung. (Kathrin, 16)

Über die Aufführung:

Mich hat es sehr gefreut, dass so viele Zuhörer am Aufführungstag gekommen sind und sich so gefreut haben. Für mich war es die erste Rolle überhaupt und deshalb war der ganze Tag seeeehr aufregend für mich. (Edda, 9)

Ich habe immer noch ständig Ohrwürmer von den Liedern. (Theo, 15)
Quelle: Presseinformation, Kühl PR, Martin Gries und Kathrin Lümers, vom 23.10.2018, 10:21 Uhr

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