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Bianca

Mal LIESchen, mal LAUSCHi - aber immer Linux

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Montag, 10. August 2009, 14:25

Die Prophezeiung der Schwestern - Michelle Zink [Jugend]

Zwei Schwestern und ein Schicksal

Birchwood Manor, im Norden von New York, November 1890. Die Zwillingsschwestern Alice und Amalia, genannt Lia, haben gerade ihren Vater verloren und sind nun Vollwaisen. Gemeinsam mit ihrem Bruder Henry leben sie bei ihrer Tante Virginia, die sich rührend um die drei Geschwister kümmert. Lia hat seit dem Tod ihres Vater ein merkwürdiges Mal an ihrer Hand, das immer dunkler und intensiver wird. Da ihr das Symbol unbekannt ist, recherchiert sie und erfährt so, dass die Jormundgard auf ihrer Haut ist. Was hat das zu bedeuten?

„Ich schaue nach unten auf das Zeichen. Es beschattet mein Handgelenk, selbst in der Dunkelheit des Korridors. Das ist die Frage, die ich mir die ganze Zeit gestellt habe, nicht wahr?, denke ich. Ob der Schlüssel zu dem rätselhaften Tod meines Vaters und der Grund für das Zeichen auf meinem Handgelenk im dunklen Zimmer zu finden sind. Jetzt ist mir, als rufe man mich genau zu diesem Ort, um mir die Antworten zu geben, nach denen mich so verlangt.“

Lia wird seit Erscheinen des Zeichens magisch vom Zimmer ihrer verstorbenen Mutter angezogen, doch eigentlich ist das „dunkle Zimmer“ für alle tabu. Beim Betreten sieht sie Alice in einer merkwürdigen Position, völlig in Trance. Was hat das „dunkle Zimmer“ mit dem Zeichen auf Lias Hand zu tun? Der Buchhändler James Douglas, der gemeinsam mit seinem Vater, die große Bibliothek katalogisiert, zeigt Lia ein seltsames Buch, das nur noch eine Seite hat, die auf Latein verfasst ist. James übersetzt das „Buch des Chaos“ für Lia, dieser handelt von Zwillingsschwestern und wirft zahlreiche Fragen auf.

„Ich blättere die einzige Seite des Buchs um. Ich weiß auch nicht, wonach ich suche, wo doch ganz offensichtlich nichts weiter da ist. „Folgendermaßen geht es weiter“, fährt er fort, noch bevor ich Fragen stellen kann. „Zwei Schwestern, erschaffen in demselben wirbelnden Ozean, die eine der Wächter, die andere das Tor. Die eine Hüterin des Friedens, die andere Hexenkraft für Hingabe eintauschend.“ „Zwei Schwestern, erschaffen in demselben wirbelnden Ozean … Das begreife ich nicht.“

Fasziniert betrachtet Lia das Buch, grübelt aber gleichzeitig, wieso ihr Vater ihr, die Bücher über alles liebt, den Erwerb des Buches verschwiegen hat. Da stellen Lia und James fest, dass die restlichen Seiten des Buches herausgetrennt wurden. Wer hat diese Seiten und warum wurden sie entfernt? Lia erkennt, dass von nun an nichts mehr so sein wird wie vorher. Und auf die Hilfe ihrer Schwester kann sie auch nicht setzen, denn ihr Verhältnis wird sich für immer verändern...

„Es kann kein Zufall sein, dass mein Vater tot auf dem Fußboden des dunklen Zimmer gefunden wurde, dass ich kurz darauf das Zeichen auf meinem Handgelenk entdeckte, meine Schwester bei diesem unheimlichen Ritual beobachtete und jetzt dieses merkwürdige und geheimnisvolle Buch erhalte. Ich weiß nicht, was das alles bedeutet oder wie die Ereignisse zusammenhängen, aber ich bin sicher, dass es eine Verbindung gibt. Und ich habe vor, dieses Rätsel zu lösen.“

Michelle Zink liefert hier den ersten Teil einer neuen mystischen Trilogie und bietet den Fans von Libba Brays Gemma-Trilogie, Harry Potter und keltischen Mythologien, verbunden mit zahlreichen eigenen Ideen feinste fantastische Unterhaltung. Zink erzählt in einer angenehmen schönen Sprache, der damaligen Zeit angemessen, ohne altmodisch zu wirken. Lebendig und anschaulich schildert sie die Entwicklung der Schwestern Lia und Alice, die bereits nach kurzer Zeit wissen, dass sie fortan gegeneinander wirken müssen. Aus der Sicht Lias wird das Buch erzählt, so erfährt man relativ wenig von Alice' Gedanken und Plänen, was für den zweiten Teil doch sicherlich interessant wäre.
„Die Prophezeiung der Schwestern“ ist ein gelungener Auftakt, der neugierig macht und Leseratten ab ca.12 Jahren begeistern dürfte.



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