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Hilmar Eichhorn wurde 1954 in Dresden
geboren und besuchte die Schauspielschule Berlin. Er übernahm im Lauf der Zeit
Theateengagements in Magdeburg, Leipzig und Halle, spielte Georg Büchner in
Lothar Warnekes Kinofilm Addio, piccola mia (1979) nachdem er 1974 in Egon
Günthers Lotte in Weimar als junger Goethe debütiert hatte. Es folgten weitere
Kinofilme, wie Ete und Ali (1985, Regie: Peter Kahane), Befreite Zone (2003,
Regie: Norbert Baumgarten) und im gleichen Jahr Pepe Planitzers Ein Schiff wird
kommen sowie 2005 Hallesche Kometen (Regie: Susanne Irina Zacharias). Er
überzeugte zudem in mehr als 30 TV-Filmen und Serien. 2003 spielte er mit in
Tatort– Veras Waffen (Regie: Hans Christoph Blumenberg), 2004 in POLIZEIRUF 110
– Ein Bild von einem Mörder (Regie: Thomas Jacob) sowie in SOKO LEIPZIG – Heiße
Ware (Regie: Michael Bielawa) und 2005 in den TV-Filmen Das Kanzleramt (Regie:
Hans Christoph Blumenberg) und Noch einmal lieben (Regie: Anna Justice). Zuletzt
war er in den Ost-West-Filmen als Stellvertreter Mielke in Die Frau vom
Checkpoint Charlie (Regie: Miguel Alexandre) und als KC Major Feigl in Urs
Eggers An die Grenze zu sehen. Eichhorn, der selbst im ehemaligen Osten
aufgewachsen war, durfte nach einem Ausreiseantrag im Mai 1989 – ein halbes Jahr
vor dem politischen Umbruch – die DDR verlassen. Nach der Wende kehrte er in
seine Heimat zurück und ist heute Schauspieler und Regisseur am Neuen Theater in
Halle.
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