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Mankotaleph

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21

Freitag, 9. August 2013, 12:29

....
....
Ich persönlich würde wohl auch nichts eigenes mehr entwickeln, da es sich einfach nicht lohnt.
...


Dann sollte man sich zukünftig besser nicht über fehlende Innovation anderer Labels beschweren, wenn diese auch lieber erst auf Nummer sicher bei ihren Produktionen gehen. Oft kommt es einem dann doch schon so vor, als wenn es hier nur eine Wahrheit gibt. ;)

Aber du hast Recht, es geht hier um Dreamland, denen ich ganz fest die Daumen für das Wallace Projekt drücke! :D

LG

Captain Blitz

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22

Freitag, 9. August 2013, 12:43

MindNapping hat mir halt gezeigt, dass es einfach wahnsinnig anstrengend ist, eine eigene Marke zu etablieren. Irgendwann hat man die Kraft halt nicht mehr dafür.
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Mankotaleph

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23

Freitag, 9. August 2013, 12:50

MindNapping hat mir halt gezeigt, dass es einfach wahnsinnig anstrengend ist, eine eigene Marke zu etablieren. Irgendwann hat man die Kraft halt nicht mehr dafür.


So ist das leider. Hat schon was mit abstrafen zu tun, wenn Ideen nicht angenommen werden.
Der Kunde an der Kasse entscheidet letztendlich was gefällt. Qualität muss meisten nicht sein und Veränderungen werden auch nicht gerne gesehen.

So, genung OT!

LG

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24

Freitag, 9. August 2013, 14:32

Ich habe den Eindruck, dass die zahlen originärer Hörspielstoffe in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist. Ist aber nur mein persönlicher Eindruck und ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren.


Diesen Eindruck habe ich auch ganz stark.

25

Freitag, 9. August 2013, 15:51

Da habt ihr Recht, aber wenn inovative Ideen oder Geschichten die es so noch nicht auf dem Hörspielmarkt gab, nicht angenommen werden. Dann setzt man auf das was mehr Chancen hat, wichtig ist es meiner Meinung nach nur, dass man sich weiterhin treu bleibt und nur das produziert hinter dem man auch stehen kann. "Edgar Wallace" liebe ich bereits seit meiner Kindheit, auch hier hat für mir Europa mal wieder Maßstäbe gesetzt und ich finde es schade, dass nichts mehr an neuen Hörspielen kommt. Daher hatten wir uns, nach dem von Nocturna nichts mehr kam, diesen Geschichten angenommen. Ich freue mich aber auch, dass der Hörplanet Hörspiele zum Thema macht, denn ich denke bei der Fülle an Auswahl und wie man die Geschichten angehen kann, wird es einfach klasse, diese Klassiker als neue Hörspiele hören zu dürfen. Lange genug gedauert hat es ja, bis sich jemand wieder des Themas annahm.

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Fader

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26

Freitag, 9. August 2013, 16:23

Da habt ihr Recht, aber wenn inovative Ideen oder Geschichten die es so noch nicht auf dem Hörspielmarkt gab, nicht angenommen werden. Dann setzt man auf das was mehr Chancen hat .. .

Das liegt an der Altersstruktur und am fehlenden Hörernachwuchs. In den "goldenen Zeiten" sind aus Comics und Spielzeugen noch Franchises entstanden (z.B. MOTU), weil das, was als cool wahrgenommen wird, keine Erinnerungsvorlagen braucht. Unsere Generation will sich nicht an Neuem orientieren und greift lieber auf Vertrautes zurück. Deswegen, egal wie gut, kein dauerhaftes Leben für Poe, Freud oder Amelie. Ich bin relativ sicher, dass Lady Bedfort ohne die starke Allusion an die Christie-Idee der verschrobenen englischen aristokratischen Lady, die ein Krimigen hat, auch nicht funktioniert hätte.

Ob Edgar Wallace funktioniert, ist für mich eine offene Frage, und zwar egal ob von DL oder dem Hörplanet. Ich lasse mich überraschen.
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27

Freitag, 9. August 2013, 16:49

Ich bin relativ sicher, dass Lady Bedfort ohne die starke Allusion an die Christie-Idee der verschrobenen englischen aristokratischen Lady, die ein Krimigen hat, auch nicht funktioniert hätte.

Nach wie vor ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält, aber eine Stelle, aus der man entnehmen kann, dass Clara Bedfort verschroben ist, haben wir eigentlich in keinem der bisherigen Hörspiele gehabt. Dieser Charakter ist - neben seinem Drang, Kriminalfällen auf den Grund zu gehen - doch nun wirklich die Ausgeburt an weitestgehend nachvollziehbar agierendem Typ. Abgesehen davon, dass beides Frauen sind, haben Miss Marple und Lady Bedfort eigentlich keine Gemeinsamkeiten. Wer auf ermittelnde Omas steht, wird wahrscheinlich beides gut finden, aber dass Lady Bedfort je im Fahrwasser einer Miss Marple war, das ist nach unseren siebenjährigen und sehr intensiven Erkenntnissen ein Mythos.

Ach ja, hier geht es um Dreamland. Na, Thomas wird es uns nachsehen, nachdem er ja auch unsere Wallace-Themen in allen Foren für seine Serienankündigung mit benutzte :D Also Gleichstand in Spamalot.

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28

Freitag, 9. August 2013, 16:53

Also Gleichstand in Spamalot.


:atomrofl:
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29

Freitag, 9. August 2013, 17:32

Ich bin relativ sicher, dass Lady Bedfort ohne die starke Allusion an die Christie-Idee der verschrobenen englischen aristokratischen Lady, die ein Krimigen hat, auch nicht funktioniert hätte.

Nach wie vor ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält, aber eine Stelle, aus der man entnehmen kann, dass Clara Bedfort verschroben ist, haben wir eigentlich in keinem der bisherigen Hörspiele gehabt. Dieser Charakter ist - neben seinem Drang, Kriminalfällen auf den Grund zu gehen - doch nun wirklich die Ausgeburt an weitestgehend nachvollziehbar agierendem Typ. Abgesehen davon, dass beides Frauen sind, haben Miss Marple und Lady Bedfort eigentlich keine Gemeinsamkeiten. Wer auf ermittelnde Omas steht, wird wahrscheinlich beides gut finden, aber dass Lady Bedfort je im Fahrwasser einer Miss Marple war, das ist nach unseren siebenjährigen und sehr intensiven Erkenntnissen ein Mythos.

Also formuliere ich es positiv: Ich bin relativ sicher, dass Lady Bedfort ohne die starke Allusion an die Christie-Idee der verschrobenen englischen aristokratischen Lady, die ein Krimigen hat, auch als Geschichte einer deutschen Sachbearbeiterin Im Finanzamt mit Interesse an Krimifällen nicht funktioniert hätte.

Verschroben oder nicht, man muss bei LB nicht lange erklären: Lady = ist finanziell unabhängig, hat Butler / alte Lady = hat Zeit, wird von allen unterschätzt / Inspektor = die formelle Staatsautorität, die aber nicht originell genug denkt, um den Fall selbst zu lösen / England = das Land, dem man skurrile Morde gern zutraut. Das ist es, was ich meinte. Die Serie (und das ist KEINE Kritik) spielt in ihrem Grundgedanken mit einem bereits etablierten Krimiklischee. Das hilft.
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30

Freitag, 9. August 2013, 18:19


Also formuliere ich es positiv: Ich bin relativ sicher, dass Lady Bedfort ohne die starke Allusion an die Christie-Idee der verschrobenen englischen aristokratischen Lady, die ein Krimigen hat, auch als Geschichte einer deutschen Sachbearbeiterin Im Finanzamt mit Interesse an Krimifällen nicht funktioniert hätte.

Verschroben oder nicht, man muss bei LB nicht lange erklären: Lady = ist finanziell unabhängig, hat Butler / alte Lady = hat Zeit, wird von allen unterschätzt / Inspektor = die formelle Staatsautorität, die aber nicht originell genug denkt, um den Fall selbst zu lösen / England = das Land, dem man skurrile Morde gern zutraut. Das ist es, was ich meinte. Die Serie (und das ist KEINE Kritik) spielt in ihrem Grundgedanken mit einem bereits etablierten Krimiklischee. Das hilft.

Dem kann ich mich voll und ganz anschließen, und auch ich meine all das, was Lady Bedfort ausmacht vollumfänglich positiv. Die klassische Beschreibung für "Was ist eigentlich Lady Bedfort ? " lautet meiner Meinung nach immer noch "Is' so ähnlich wie Miss Marple", dadurch bin auch ich auf die Serie aufmerksam geworden. Die Serie lebt meiner Meinung nach von diesem Setting, auch wenn sie sich mit der zeit etwas mehr aus diesem Rahmen emanzipierte.
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31

Freitag, 9. August 2013, 18:20

Das kann man dann ja im Bedfort-Thread hier im Hörplanet-Bereich ausdiskutieren. :)
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32

Freitag, 9. August 2013, 23:28


...
"Edgar Wallace" liebe ich bereits seit meiner Kindheit, auch hier hat für mir Europa mal wieder Maßstäbe gesetzt und ich finde es schade, dass nichts mehr an neuen Hörspielen kommt.
...


Mmm, EUROPA ist nicht das Maß aller Dinge.
Mir haben z. B. die Maritim Wallace deutlich besser gefallen - Außer, da wo die Kinder mitgespielt haben.
Die hatten eine bessere Atmosphäre.

Wollt ihr euch etwa bei Wallace wieder EUROPA-LASTIG, wie schon bei Dreamland Grusel, ausrichten? Hoffe doch nicht, oder?
Wäre schade wenn ihr hierbei nicht eigene Wege beschreiten würdet.

LG und viel Erfolg!

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33

Samstag, 10. August 2013, 14:36

Mmm, EUROPA ist nicht das Maß aller Dinge.
Mir haben z. B. die Maritim Wallace deutlich besser gefallen - Außer, da wo die Kinder mitgespielt haben.
Die hatten eine bessere Atmosphäre.

Naja...Maritim ist mit Wallace sehr frei umgegangen. Europa nicht. Daher ist für mich - im Vergleich - auch Europa die Referenz, nicht Maritim. Rein von der Chemie der Figuren hat Maritim zwar die Nase vorn, hat sich aber eben die Freiheit genommen nicht zu sehr am Original zu bleiben...
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34

Sonntag, 11. August 2013, 02:06

Und uns geht es eben wie auch bei "Der Trotzkopf" um eine Vorlagen gerechte Umsetzung und die hat bisher nur Europa und Nocturna Audio gebracht.

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35

Sonntag, 11. August 2013, 09:40

Wenn man hier so die Kommentare der Fans liest, dann könnte man den Eindruck gewinnen, dass man genau das irgendwie gar nicht mehr will.

Davon mal ab, wenn Nocturna, Titania (das indische Tuch ist für mich DIE Wallace-Vertonung schlechthin und eines meiner Lieblingshörspiele) und Co. reißenden Absatz ihrer Produktionen gefunden hätte, dann wäre es doch sicherlich auch weiter gegangen.
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36

Sonntag, 11. August 2013, 18:01

Edgar Wallace hat zwar Kultcharakter, aber bei Licht betrachtet, sind seine Krimis immer nach dem gleiche Muster. Ein "Stefan Wolf" für Erwachsene. Der Stoff ist auch sehr sehr trocken, wenn er 1:1 umgesetzt wird. Da gehört schon viel Feingefühl zu, um es auch interessant zu lassen. Titania Medien hat eine Glanzleistung hingelegt und verkauft hat es sich nicht (gut) genug. Warum sollten also andere Umsetzungen einen besseren Umsatz schaffen?! Aber mal schauen, ich drücke einfach mal allen, die sich daran versuchen, die Daumen !! 8)
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Donnerstag, 15. August 2013, 14:31

Titania sagte damals selber, dass das Einsortieren der Krimi-Klassiker im Regal nicht gut funktioniert hat. Mal tatsächlich als Reihe unter dem Titel Krimi-Klassiker, dann mal unter Wallace oder man hat einfach alles unter Holmes eingeräumt. Obs daran wirklich gelegen hat weiß ich nicht, könnte mir aber vorstellen, dass eine reine Wallace-Reihe ohne Vermischung mit anderen Stoffen unter dem Banner des Krimi-Kabinetts besser funktioniert hätte.

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