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Ivar Leon Menger

Psychothriller GmbH

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41

Montag, 30. Mai 2011, 11:15

16 - Sind die Anachrons Kannibalen?

Ivar: Nein. Die Anachrons sind vieles, aber keine Kannibalen. ;-)

Hendrik: Die Porterville-Steaks enthalten kein verstecktes ‚Soylent Green’. ;-)


17 - Was bedeutet der Schweinesteak-Spruch?

Ivar: Auch diese Frage kann euch der Erfinder Raimon Weber am besten beantworten.

Raimon: Ach ... vielleicht können wir irgendwann die Gesellschaft der Zukunft mit ihren Abgründen vertiefen. ;-) „Niemand mag es, wenn ein Steak zu einem zweiten Leben erwacht.“ Dieser Satz spiegelt die Situation in der Gesellschaft der Zukunft wieder. Frischfleisch ist dort knapp und nahezu unerschwinglich. Ohnehin wird der Verzehr von Fleisch aus ideologisch/ethischen Gründen nicht gern gesehen. Für die dennoch unverzagten Fleischesser werden Steaks/Schnitzel usw. „regeneriert“. Was bedeutet, dass sie aus allem bestehen, nur nicht aus Frischfleisch.
Gern aber aus bereits ... Verdautem.


18 - Was hat der kleine Indianerjunge gesehen, als er in die Hütte des Zeitreisenden schaut und was stellt dieser mit dem Jungen an, dass er schlohweiße Haare bekommt? Was hatte dieses Haus überhaupt für eine Funktion?

Ivar: Das sollte am besten der Autor dieser Folge, Hendrik Buchna, beantworten. Danke, Hendrik! :-)

Hendrik: Bei der Hütte handelt es sich um einen Außenposten der Reisenden. Die Geschichte dreht sich ja um die titelgebende „verbotene Lichtung“, auf der die Bauarbeiten an der gerade entstehenden Retro-Basis in vollem Gange sind. Da die Indianerjungen sich dort, an der Stätte der ‚Erdväter‘, Hilfe gegen den schrecklichen Winter erhoffen, nehmen sie die gefahrvolle Reise durch die Wälder auf sich. Dies bleibt dem Kommandanten der Basis, einem ambitionierten Strategen namens Angus Hudson, nicht verborgen. Um die Gruppe an der Erreichung ihres Ziels zu hindern, setzt er den „bleichen Mann“ (Alpha) auf sie an. Alpha ist es dann auch, der - verkleidet als Farmer - die Indianer in die Scheune lockt. Die ‚Schockbehandlung’ von Jutaka ist sozusagen eine komprimierte Intensiv-Version des späteren Brainwash-Verfahrens – mit verheerenden Folgen für den neugierigen Jungen. Was er genau in der Hütte beobachtet hat, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben … 



19 - Wer war der Angreifer aus der Zukunft in der letzten Folge und warum?

Ivar: Hudson hat sich natürlich im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Feinde gemacht. Und hier hat es - wie Martin Prey - jemand in die Höhle des Löwen geschafft, um sich zu rächen. Was aber leider schiefgeht ...



20 - In welcher Zeit sind sie nach dem Angriff gelandet?

Ivar: Das ist ein Geheimnis. :-) Vielleicht entwickeln wir irgendwann ein Spin-Off zu „Darkside Park“ – dann erfahrt ihr es natürlich.


Ivar Leon Menger

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42

Montag, 30. Mai 2011, 11:16

21 - Wer ist Reggie? (Er erinnert sich an unterschiedliche Tunnelzahlen und -verläufe, scheint also mehrere Instanzen von Porterville erlebt zu kennen, aber er erinnert sich nicht an Zeitreisen. Er gehört also zu keiner bestimmten Instanz von Porterville, ist aber auch keiner von IHNEN.)

Ivar: Reggie steht zwischen den Welten. Aber am besten erzählt euch John Beckmann mehr zu ihm. John? ;-)

John: Richtig, Reggie ist kein Eingeweihter, auch hat er nie eine Zeitreise gemacht. Reggies große Talente sind seine Auffassungsgabe und noch vielmehr seine Anpassungsfähigkeit, seine Fähigkeit, unerkannt zu bleiben – nur dadurch war es ihm überhaupt möglich, so lange zu überleben. Sein gesamtes Wissen über Porterville und seine Strukturen resultiert aus den Beobachtungen und Nachforschungen, die er nach dem Verschwinden der Kioskbesitzerin Martha angestellt hat. Hinsichtlich der Anzahl der Tunnel und deren Verläufe ist anzumerken, dass diese Veränderungen sehr kurzfristig geschehen – das unterirdische Tunnelsystem ist also nicht starr, sonder flexibel veränderbar.



22 - Es macht für mich keinen Sinn, dass die Bodyguards z.B. den Jungen und die Frau (?) einfach so töten? Woher kommt diese Gewalt?

Ivar: Siehe oben, Antwort 7). Oder vielleicht möchten auch Raimon oder Hendrik etwas dazu schreiben?

Raimon: Da kann ich Ivar nur beipflichten: Siehe Antwort 7).

Hendrik: Auf das Thema Gewalt gehe ich auch bei der folgenden Antwort ein.


23 - Die Touristen leben ihre Gewaltfantasien in Porterville aus? Nur wer sind ihre Opfer? Leute aus unserer Zeit, die zuviel Fragen gestellt haben? Personen aus der Zukunft, die den Watson Test nicht bestanden haben? Ersteres würde zumindest wieder ein Zeitparadoxon auslösen.

Hendrik: Da hier wohl insbesondere die Szene in den Grünanlagen („Willkommen in Porterville!“) gemeint ist, kann ich konkret antworten, dass es sich bei der gefesselten Frau in der Tat um einen gescheiterten „Watson“ handelt, der den Touristen zu ‚Unterhaltungszwecken’ zur Verfügung gestellt wird. Später wird dann vermutlich die Brainwash-Behandlung folgen. Da die Gewalttätigkeit dieser Szene bisweilen auf Irritation gestoßen ist, möchte ich noch anmerken, dass es nach meiner Vorstellung bei diesem ‚Spiel’ eher um psychische Folter geht. Zwischen der Frau und den Kindern befindet sich ein ziemlich großer Abstand (vielleicht zwanzig oder dreißig Meter), und die kleinen Racker schießen nun mit ihren Pfeilen munter drauflos. Zitat Martin Prey: „Moment mal – schießen die verkleideten Kinder da mit echten Pfeilen auf die gefesselte Frau??“ Von Treffern ist nicht die Rede. ;-)

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Montag, 30. Mai 2011, 11:17

24 - Wieso wußte der Bürgermeister, der aus der Zukunft kommt, am Ende nicht, dass er in der Bahn von dem Typen mit dem Striker angegriffen wird und der Zug auf der Zeitreise "entgleist"?

Ivar: Unsere Konzeption beruht darauf, dass die Zeitreisenden nur den groben Verlauf der Zukunft kennen, aber nicht alle Details. Ansonsten gäbe es für die Stadtherrscher ja keine Unvorhersehbarkeiten, keine Gefahren und somit – dramaturgisch gesehen – auch keine Spannung in Porterville. Aber vielleicht kann Hendrik zu diesem Punkt noch etwas mehr sagen?

Hendrik: Einer der wichtigsten Faktoren bei unserem DSP-Konzept war, dass die Zeitreisen keine beliebige Variabilität besitzen. Der sogenannte Crenlynn-Tunnel ist ein überaus sensibles Konstrukt, das nur in einem genau abgestimmten Rhythmus und in einer exakt justierten Konstellation genutzt werden kann. Nach meiner Vorstellung hat sich bei den Reisenden die Erkenntnis durchgesetzt, dass die zeitliche Distanz zwischen der Zukunft (Ausgangspunkt der Reisen) und der Gegenwart (Ankunftspunkt in Porterville) eine konstante Größe bleiben muss, an der nicht herummanipuliert werden darf, da ansonsten das gesamte System kollabieren könnte. Hinzu kommt die einschneidende Erfahrung, dass die Geschichte – zumindest im Großen und Ganzen – unwandelbar ist. 1881 gab es in Porterville ja das Experiment eines vollständigen Reboots, der sich aber als Fehlschlag erwies, weil sich die Dinge letztlich doch wieder in dieselbe Richtung entwickelten wie vor dem Neustart. Aus diesem Grund raubt Bürgermeister Hudson dem verzweifelten Martin Prey während des großen Finales jede Hoffnung, dass alles Unheil abwendbar wäre, wenn Martin in die Vergangenheit reisen und Sarah vom Betreten des Abidias Asylum abhalten würde. Hier die entsprechende Szene:

Hudson: „Martin, glauben Sie mir – ich kann Ihren Elan durchaus nachvollziehen, aber ein solches Vorhaben ist gänzlich undurchführbar. Zum einen lassen uns die gesetzlichen Bestimmungen keinerlei Spielraum für individuelle Retro-Transfers. Zum anderen kann ich Ihnen aufrichtig versichern, dass die Dinge dennoch so kommen würden, wie sie gekommen sind, selbst wenn Sie versuchen würden, rückwirkend einzugreifen.“
Martin (wütend): „Das ist doch hohles Gequatsche!!“
Hudson (bedauernd): „Sie tun mir Unrecht, Martin. Ich möchte mich keineswegs zu einem pathetischen Kalenderspruch im Stile von ‚Das Schicksal ist unabänderlich’ herablassen. Als Pragmatiker sind mir wohlfeile Pauschal-Aussagen über die ’großen Weltzusammenhänge’ ein Gräuel. Ich weiß durchaus nicht, ob ’das Leben an sich’ immer seinen Weg findet, und um ehrlich zu sein, will ich es auch gar nicht wissen. Was ich aber mit valider Sicherheit sagen kann, ist, dass Porterville immer seinen Weg findet. Ganz gleichgültig, mit welcher Vehemenz man sich den Entwicklungen entgegenstemmt.“
Martin: „Blödsinn!!“
Hudson: „Glauben Sie wirklich, wir hätten in Extremsituationen nicht einen vergleichbaren Versuch unternommen, um Unheil abzuwenden? Als uns das erste Mal der St. Helena Park um die Ohren geflogen ist, gab es nach langen Debatten den einmütigen Beschluss, einen kompletten ’Reboot’ durchzuführen. Sozusagen die Uhren wieder auf Null zu stellen und erneut im Jahr 1877 mit Porterville zu starten.“
Martin: „Was ist passiert?“
Hudson: „Na, alles! Es ist alles wieder passiert, obwohl wir Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hatten, um die Entwicklung von damals zu verhindern. Auf einzelnen Schauplätzen ist uns das auch gelungen, aber das große Ganze ließ sich nicht beeinflussen.“

Vereinfacht formuliert könnte man sagen, dass die groben Entwicklungsverläufe bekannt sind – schließlich steht die Stadtführung von Porterville ja mit der Zukunft in beständigem Kontakt, so dass man weiß, in welche Richtung sich die Dinge grundsätzlich entwickeln werden. Individuelle Details sind jedoch nicht vorhersehbar, da die Zeitreise-Technik es nicht zulässt, ‚mal eben so’ einen kleinen Ausflug (beispielsweise in den nächsten Tag) zu unternehmen, um zu überprüfen, ob und wie sich eine bestimmte Krisensituation entwickelt. Wären solche kurzfristigen Zeitreisen – sei es in die nahe Zukunft oder Vergangenheit – möglich, hätten wir bei „Darkside Park“ das grundlegende Problem gehabt, dass die Stadtführung sich jeder Gefahr mühelos entledigen könnte. Man müsste beim Auftreten eines Problems (beispielsweise Martin Preys Flucht) ja lediglich ein Spezialistenteam an den entsprechenden Punkt in der Vergangenheit schicken, um die Entstehung der Krise von vornherein zu verhindern. Auf diese Weise wäre Porterville zwar absolut krisensicher, aber eben auch weitgehend spannungsarm. Aus diesem Grund haben wir uns für das Konzept des statischen Crenlynn-Tunnels entschieden, der die Zeitreise-Möglichkeiten auf ein überschaubares Maß begrenzt. Ärgerlich für die Stadtführung, aber gut für die Serie. ;-)



Ivar Leon Menger

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Montag, 30. Mai 2011, 11:18


25 - Warum kommen in der Zusammenfassung Sachen vor, die in der eigentlichen Folge gar nicht vorkamen?

Ivar: Siehe Antwort 11). Aber es freut mich wirklich, dass euch das aufgefallen ist. ;-)

Hendrik: Das Hineinschmuggeln dieser Mini-Szenarien hat mir besonderen Spaß gemacht, weil sie für den Hörer eine zusätzliche detektivische Herausforderung darstellen. „Die drei ???“ meets „Darkside Park“ sozusagen. :-)


26 - Sämtliche Folgen gibt es als Audible-Download für 19,95 EUR (im Abopreis nur 9,95 EUR). Die CD-Version kostet pro Staffel 19,95 EUR (insgesamt also 59,85 EUR). Weiterhin wurde die 3. Staffel als Download wesentlich früher veröffentlicht. An den Audible-Charts konnte man gut den Erfolg dieser Serie erkennen. Mich würde daher interessieren, in welchem Verhältnis sich die Download-Verkäufe mit den CD-Verkäufen befinden. Sind die CDs evtl. nur noch für uns Sammler interessant und der größere Umsatz wurde mit Downloads gemacht?

Ivar: Erstaunlicherweise - damit hätte ich so auch nicht gerechnet - verkaufen wir 4 x so viel Downloads wie CDs. Das bedeutet zumindest für unsere Produktionen, dass unsere CDs nur Sammler kaufen.


Vielen Dank für eure interessanten Fragen, die wir hoffentlich einigermaßen zu eurer Zufriedenheit beantworten konnten.

Dunkle Grüße aus „Tele-Porterville“ senden euch
Ivar Leon Menger, Hendrik Buchna, John Beckmann und Raimon Weber




Captain Blitz

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Montag, 30. Mai 2011, 11:21

Vielen lieben Dank an das Darkside Park Team für die sehr ausführlichen und interessanten Antworten. Das dürfte hier dann das Darkside Park Kompendium sein. :D

@schelo: Du siehst, es gibt sehr wohl Antworten. Gut Ding will einfach auch nur mal Weile haben und in dieser Hinsicht auch absolut zu Recht.
Ihr wollt Psychothriller? Ihr kriegt sie!



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philipp616

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Montag, 30. Mai 2011, 12:02

finds gut :)

Danke für die Antworten. Im großen und ganzen hab ich die Geschichte somit schon ganz richtig gedeutet. N paar Kleinigkeiten, die mir unklar waren sind mir jetzt klarer. Besonders die Zeitreisetechnik bei der es nicht möglich ist nur einen Tag in die Vergangenheit zu reisen. Das war ein Punkt der mir immer Kopfzerbrechen gemacht hat. Schön, dass man daran gedacht hat diese Sache dann letztendlich doch irgendwie logisch zu machen, weil das bei Zeitreisegeschichten ja immer irgendwie problematisch ist.

Eine Sache noch: Ich hab die ganzen Details jetzt nicht mehr 100%ig im Kopf, daher kann es sein, dass ich ein Detail vergessen habe, aber in den Antworten steht, dass auch Tom Lennox aus der Zukunft stammt. Dieser zieht doch aber aus einer anderen Stadt nach Porterville nachdem er Sarah kennengelernt hat. Also sind die Zeitreisenden auch in anderen Teilen der Welt unterwegs. Ober hab ich da jetzt was falsch verstanden. Und ist es ihnen offiziell erlaubt mit Leuten aus der Jetztzeit zusammen zu sein? Wieso ist Tom mit Sarah eigentlich ins Abidias Asylum gegangen. Er hätte doch wissen müssen, was es mit dem Gebäude auf sich hat.

Edit: Ich glaub ich weiß doch wie das ganze war. Er war auch einfach ein Watson Kind, wie beispielsweise Edward Leroy Chipman oder? Dazu dann noch die Frage, ob alle Watson Kinder irgendwann wieder in Porterville landen, denn sowohl Chipman als auch Lennox waren ja auch in anderen Teilen Amerikas.

schelo

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47

Samstag, 4. Juni 2011, 00:41

@schelo: Du siehst, es gibt sehr wohl Antworten. Gut Ding will einfach auch nur mal Weile haben und in dieser Hinsicht auch absolut zu Recht.
Da muss ich dir auf jeden Fall Recht geben.

Ganz klar "kudos" von meiner Seite und ein riesiges DANKESCHÖN für die mehr als umfangreichen Antworten. Mit soviel Hintergrund hätte ich selbst im günstigsten Fall nicht gerechnet.

Wie man in meinem letzten Post lesen kann, bin ich eher davon ausgegangen, dass wir - wenn überhaupt - mit halbgaren Antworten abgespeist werden. Davon kann jetzt natürlich nicht mehr die Rede sein. Daher Asche auf mein Haupt und nochmals Danke an das ganze Psychothriller GmbH Team.

Botty

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Samstag, 4. Juni 2011, 01:48

Eine (leider sehr unphilosophische) Frage habe ich noch. Was mich noch interessieren würde, wäre die Antwort auf die allerletzte Frage des Hörspiels. Mit dem Penner am Bahngleis der mal Pissen muss..

Haben sich die Autoren eine Antwort auf diese Frage ausgedacht? Wenn ja, wie lautet die Antwort auf diese Frage? Das hähmische Lachen nach der Frage hat mich ja fast so wahnsinnig gemacht wie das nicht-auflösen der Zeit, in der sie stecken geblieben sind.

Anbei war mein persönlich erster Gedanke, dass sie in einem Raum-Zeit-Kontinuum gelandet sind. Im Nachhinein natürlich unlogisch, weil ein Leben sowie Atmen und gar Reden relativ unmöglich gewesen wären.

Nochmal danke an Ivar für den Link. War klasse, nochmal etwas von den Autoren zu lesen!

bahnhofer

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49

Samstag, 11. Februar 2012, 13:16

Hendrik: Da hier wohl insbesondere die Szene in den Grünanlagen („Willkommen in Porterville!“) gemeint ist, kann ich konkret antworten, dass es sich bei der gefesselten Frau in der Tat um einen gescheiterten „Watson“ handelt, der den Touristen zu ‚Unterhaltungszwecken’ zur Verfügung gestellt wird. Später wird dann vermutlich die Brainwash-Behandlung folgen. Da die Gewalttätigkeit dieser Szene bisweilen auf Irritation gestoßen ist, möchte ich noch anmerken, dass es nach meiner Vorstellung bei diesem ‚Spiel’ eher um psychische Folter geht. Zwischen der Frau und den Kindern befindet sich ein ziemlich großer Abstand (vielleicht zwanzig oder dreißig Meter), und die kleinen Racker schießen nun mit ihren Pfeilen munter drauflos. Zitat Martin Prey: „Moment mal – schießen die verkleideten Kinder da mit echten Pfeilen auf die gefesselte Frau??“ Von Treffern ist nicht die Rede. ;-)

Guten Tag

Ich möchte noch mal auf die Szene eingehen und korrigieren.

Die Kinder treffen die Frau sehr wohl. Wenn man genau hinhört, sagt einer der Kinder sowas wie "Schon wieder nur das Bein!"

ChrisOne

Victor Hugenay

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Samstag, 23. Juni 2012, 22:08

Danke für die Ausführlichen Infos aus erster Hand (von den Autoren)

Hi Folks,

nach dem Durchhören der 18 Folgen DSP musste natürlich auch ich nach offenen Fragen surfen und bin auf dieses Kompendium gestoßen und recht zufrieden, was ich nach dem Hören ohne diesen Thread nicht gewesen wäre.

Fast Alles offen gebliebene erschliesst sich mir nun und besonders gespannt wäre ich auf das "eventuelle Spin off" mit Beantwortung der Frage des Verbleibs des "entgleisten Zeitzuges" am Ende und der Auflösung, was in dem roten Plastikflugzeug steckt!!!!!

Die Frage nach dem Penner, der einem die Fresse polieren will, aber eben noch pinkeln muss kann man auch so verstehen/ bzw. in die Story einweben: Martin Prey ist dieser Penner, er poliert den Obrigen die Fresse, indem er die Zeitreise sabotiert. Der Bürgermeister hätte ihn vorher ausschalten sollen, bzw. seine Spezialbehandlung zukommen lassen müssen anstatt ihn wie einen Ehrengast herumzuführen und ihn in das Geheimnis einzuweihen. Warum hat Martin eigentlich diese Sonderbehandlung bekommen? Weil er sich besonders zäh den Verfolgungen widersetzt hat?

Die Teile in denen Jason, der Drogendealer vorkommt haben mir am meisten Spass beim hören bereitet. Super vom Sprecher umgesetzt, auch im 2. "Jason-Teil" wo Martin Jasons Stimme "übernimmt".

Wenn Merchandise-Produkte von DSP in Planung sind hätte ich gern eine rote Baseballkappe mit dem grünen Monster von der Sportmannschaft der Zukunft, oder selbiges als Plüsch-Kuscheltier ;o) ... und natürlich eine ordentliche Dosis Chandra!!!

btw: ich finde Pudel- und Menschenfleisch schmecken gleich-schlecht ^^

Das war mein Senf zu DSP, generell schließe ich mich allen Lobhudeleien an, war super-kurzweilig und ich werde es noch mehrmals hören!!!

Gruß ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ChrisOne« (23. Juli 2012, 21:49)


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