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Mr. Murphy

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21

Freitag, 27. Dezember 2013, 17:48


Imperial Theater? Das kann einfach nur eine eingesprochene Version des Imperial Theaters hier in HH sein, vertrieben von Zaubermond/Indigo. Das Imperial führt gerne Wallace auf, u.a. die Gräfin.

Möglich, aber was spricht dagegen, dass es eine Live-Version ist? Das wäre dann etwas besonders
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Captain Blitz

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22

Freitag, 27. Dezember 2013, 18:00


Imperial Theater? Das kann einfach nur eine eingesprochene Version des Imperial Theaters hier in HH sein, vertrieben von Zaubermond/Indigo. Das Imperial führt gerne Wallace auf, u.a. die Gräfin.

Möglich, aber was spricht dagegen, dass es eine Live-Version ist? Das wäre dann etwas besonders


Ich denke, dann gäbe es einen Vermerk auf dem Cover und auch sonstwo.

Live würde es mich noch weniger reizen.
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G. Walt

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23

Sonntag, 29. Dezember 2013, 14:30

Live reizt es mich auch nicht. Hhm, Erscheinungstermin am 30.01. und noch keine Infos außer Titel und Cover. Mal sehen was da kommt.

24

Sonntag, 29. Dezember 2013, 22:03

Wird es bei dem einen Live-Hörspiel bleiben?

Tony Ballard - Dreamland Grusel - Dreamland Action - Andi Meisfeld - Der Trotzkopf
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Captain Blitz

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25

Sonntag, 29. Dezember 2013, 22:07

Wird es bei dem einen Live-Hörspiel bleiben?


Ist es denn überhaupt eines? Es weiß ja niemand irgendwas. Gute Infopolitik sieht anders aus.
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Snow

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26

Mittwoch, 8. Januar 2014, 18:21

Bei Amazon gibt es mittlerweile eine Inhaltsangabe:

Zitat


Lois Reddle, die junge Gehilfin der renommierten Londoner Anwaltskanzlei Sheddles, wird beobachtet. Seit Tagen verfolgt ein gut aussehender Fremder jeden ihrer Schritte und verwickelt sie vor der Strafanstalt Telsbury sogar in einen Unfall. Kurz darauf lernt Lois im Büro der Gefängnisdirektorin die Insassin Mary Pinder kennen: eine gebrochene Frau, die vor 25 Jahren für einen Mord verurteilt wurde, den sie nie begangen hat. Lois ahnt nicht, welches Schicksal sie mit Mrs. Pinder verbindet - und dass ihr Leben Stunden später, auf dem Weg zu der geheimnisumwitterten Gräfin Eleonore Moron, eine entscheidende Wendung nehmen wird. - Die Bühnenadaption "Die seltsame Gräfin" nach Edgar Wallace wird vom Originalensemble des renommierten Hamburger Krimitheaters Imperial sowie Jürgen Thormann, der deutschen Stimme von Michael Caine, als Erzähler gesprochen. Die beiden CDs haben eine Spielzeit von zusammen 152 Minuten. "Vorzügliche Krimispannung! Überaus gelungen!" schrieb das "Hamburger Abendblatt".


Deutet der eingefügte Erzähler auf eine Art O-Ton Hörspiel hin? Als Live Hörspiel funktioniert das Ganze doch eigentlich so wie es aufgeführt wird, außer man hat tatsächlich nur die Tonspur der Theateraufführung auf Band.

Captain Blitz

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27

Mittwoch, 8. Januar 2014, 18:22

Scheint so.
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Freitag, 10. Januar 2014, 10:53

Es wird sich weder um ein O-Ton, noch um ein Livehörspiel handeln.
Laut Presseabteilung des Imperial Theaters handelt es sich um:

Zitat

.... eine Hörspielumsetzung. Es wurde also komplett neu eingesprochen.

Captain Blitz

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29

Freitag, 10. Januar 2014, 11:01

Also einfach nur ein weiteres Wallace-Hörspiel. :D

Danke für die Info.
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30

Freitag, 10. Januar 2014, 11:16

152 Minuten für 13,99 Euro. Bedenkt man die Lage des Imperial Theaters, dann ist das für die Gegend ja gar nicht mal so ein schlechter Kurs :nene:

Prinzipiell kein schlechtes Marketing, man kann den Theaterbesuchern die CD andrehen und mit der CD im Verkauf Promotion für seine Wallace-Aufführungen machen.

Für mich persönlich ist das nix, war da war vor etlichen Jahren und hab "Der schwarze Abt" gesehen. Diese Art der Inszenierung trifft überhaupt nicht mein Humorzentrum und auch nicht die anderen Zentren. Läuft aber nun schon seit etlichen Jahren Bombe, so wird auch das sein Publikum finden.

Captain Blitz

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31

Freitag, 10. Januar 2014, 11:22

Ich mag das Imperial, "Davidwache" war super. Mal schauen, ich muss mir auf jeden Fall mal eine Wallace-Veranstaltung gönnen.
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Max Medusa

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Freitag, 10. Januar 2014, 12:46

Ich mag das Imperial, "Davidwache" war super. Mal schauen, ich muss mir auf jeden Fall mal eine Wallace-Veranstaltung gönnen.
Dann wird Dir bestimmt auch ein Wallace-Stück gefallen. Bei mir ist das schwierig, allgemein haben sich das Theater und ich in unterschiedliche Richtungen entwickelt, ich geh eigentlich gar nicht mehr ins Theater. Wenn, dann war ich in Hamburg in der "Schlussphase" im Opernloft, da hatte ich eigentlich immer Spaß.

amerigo

...wo nehme ich nur die Zeit her, so vieles nicht zu hören?

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33

Sonntag, 12. Januar 2014, 08:27

Zitat

„Edgar Wallace – Die seltsame Gräfin“
Das Imperial Theater ... als Hörspiel!

Die Aufführungen des Hamburger Krimi-Theaters Imperial sind Kult auf dem Kiez. Bald kann sich jeder ein Stückchen St. Pauli mit nach Hause nehmen: Am 31. Januar erscheint die Bühnenadaption des Krimis „Die seltsame Gräfin“ aus der Feder von Edgar Wallace als Hörspiel bei Zaubermond.

Das Imperial Theater und wir haben sich für diese Hörspieladaption etwas Besonderes einfallen lassen: Es spricht das Original-Ensemble des Theaters sowie Jürgen Thormann (dt. Stimme von Michael Caine) als Erzähler. Vor allen Dingen ist aber die Art der Aufnahme eine besondere: Vor den Toren Hamburgs wurde für zwei Tage eigens eine alte Villa angemietet, deren Räume aufwendig mit Mikrofonen ausgestattet wurden. Dank dieser speziellen Aufnahmetechnik konnten die Darsteller in realistischer Kulisse im Ensemble spielen und sich dabei frei im Haus bewegen. Das Resultat befördert euch stilecht in die vorderen Reihen des berühmten Krimi-Theaters an der Reeperbahn!

„Die seltsame Gräfin“ umfasst ca. 152 Minuten auf zwei CDs, kommt im schmucken und liebevoll gestalteten Digipak und ist ab dem 31. Januar für 14,95 Euro in unserem Onlineshop, im Handel und natürlich im Imperial Theater erhältlich.


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Snow

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34

Sonntag, 12. Januar 2014, 22:57

Danke für die Info. Das hat dann von der Machart her etwas vom Lufer Haus. Mal abwarten, ob das Ergebnis ähnlich gut klingt.

Thomas76

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35

Dienstag, 21. Januar 2014, 20:44

Übrigens : Wer sich für die Wallace-Aufführungen des Imperial-Theaters begeistern kann, und das ganze mal in original-authentischer Wallace-Kulisse erleben will, für den ist das hier vieleicht etwas: Im Ahrensburger Schloss, das u.a. auch schon als Kulisse für den grünen Bogenschützen und die seltsame Gräfin diente, führt das Imperial-Theater demnächst das ein-Personen-Stück "Der Henker" auf :

http://ahrensburg24.de/ahrensburger-schl…meinsame-sache/
"Glaub nicht, ich sei verrückt, Eliot – viele haben merkwürdigere Abneigungen als diese."

ello

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36

Donnerstag, 23. Januar 2014, 13:46

PM: Imperial-Klassiker als Hörspiel bei Zaubermond Audio

Zitat

„Die seltsame Gräfin“ – Imperial Theater als Hörspiel
Zaubermond veröffentlicht Bühnenadaption des Kriminalromans von Edgar Wallace

Hamburg, im Januar 2014. Die Aufführungen des Hamburger Krimi-Theaters Imperial sind Kult auf dem Kiez. Und ab sofort kann sich jeder ein Stückchen St. Pauli mit nach Hause nehmen: Am 31. Januar 2014 erscheint die Bühnenadaption des Kriminalromans „Die seltsame Gräfin“ aus der Feder von Edgar Wallace als Hörspiel.

Das Label Zaubermond und das Imperial Theater haben sich für diese Hörspieladaption etwas Besonderes einfallen lassen: Es spricht das Original-Ensemble des Theaters – und dies auswendig, anders als bei Hörspielen sonst üblich. Jürgen Thormann (dt. Stimme von Michael Caine) ergänzt als Erzähler zwischen den Szenen das, was sonst auf der Bühne nur zu sehen ist. Vor allen Dingen aber ist die Art der Aufnahme eine besondere: Vor den Toren Hamburgs wurde für zwei Tage eigens eine alte Villa angemietet, deren Räume aufwendig mit Mikrofonen ausgestattet wurden. Dank dieser speziellen Aufnahmetechnik konnten die Darsteller in realistischer Kulisse im Ensemble spielen und sich dabei frei im Haus bewegen. Ganz wie auf der echten Theaterbühne also. Dazu Regisseur Frank Thannhäuser: „Wir wollten von Beginn an Realität – eine echte Stadtvilla, in der alle Spielszenen akustisch passend eingefangen werden können. Was wiederum eine punktgenaue Vorbereitung erfordert!“ Das Resultat ist ein akustisches Erlebnis, dass den Hörer stilecht in die vorderen Reihen des berühmten Krimi-Theaters an der Reeperbahn befördert.

Lois Reddle, die junge Gehilfin der renommierten Londoner Anwaltskanzlei Sheddles, wird beobachtet! Seit Tagen verfolgt ein gutaussehender Fremder jeden ihrer Schritte… und verwickelt sie vor der Strafanstalt Telsbury sogar in einen Unfall! Kurz darauf lernt Lois im Büro der Gefängnisdirektorin die Insassin Mary Pinder kennen: eine gebrochene Frau, die vor 25 Jahren für einen Mord verurteilt wurde, den sie nie begangen hat. Lois ahnt nicht, welches Schicksal sie mit Mrs. Pinder verbindet – und dass ihr Leben Stunden später, auf dem Weg zu der geheimnisumwitterten Gräfin Eleonore Moron, eine entscheidende Wendung nehmen wird …

„Die seltsame Gräfin“ umfasst ca. 152 Minuten auf zwei CDs und ist zum Preis von 14,95 € im Handel und natürlich im Imperial Theater erhältlich. Weitere Informationen zum Hörspiel auch unter www.zaubermond.de .

ello

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37

Donnerstag, 23. Januar 2014, 13:54

Interview mit Frank Thannhäuser (Imperial Theater) und Dennis Ehrhardt (Zaubermond Verlag) zur Hörspielumsetzung von "Die seltsame Gräfin"

Zitat

1) Was macht das Hörspiel „Die seltsame Gräfin“ aus bzw. worin unterscheidet es sich von einem ‚gewöhnlichen’ Live-Mitschnitt eines Hörspiels?

Frank Thannhäuser: Das Theaterstück „Die seltsame Gräfin“ wurde eine ganze Saison lang in Hamburgs berühmtem Krimi-Theater am Kiez, dem Imperial, gespielt. Mit dem Original-Ensemble hatten wir natürlich eine eingespielte Truppe. Der Hörer bekommt „Theater für die Ohren“ serviert! Zudem spielt das Stück praktisch komplett im Heim der Gräfin Eleonore Moron. Also haben wir eigens eine stilechte Villa in Hamburg angemietet, komplett mikrofoniert und dort in mehrtägigen Aufnahmen das gesamte Stück sozusagen „am Originalschauplatz“ eingespielt.

2) Wie kam es zu der Kooperation zwischen Zaubermond und dem Imperial Theater?

Dennis Ehrhardt: Ich bin seit vielen Jahren ein begeisterter Zuschauer des Imperial Theaters. Diese charmante Mischung aus Krimi, Humor und der besonderen Lokalität mitten auf der Reeperbahn ist unschlagbar. Andererseits ist der Regisseur Frank Thannhäuser, der auch die Skripte schreibt und das Bühnenbild entwirft, wiederum ein glühender Hörspielfan. So fand sich zusammen, was zusammen gehört ...

3) Warum wurden die Aufnahmen dann nicht im Theater absolviert?

Frank Thannhäuser: Wir wollten von Beginn an Realität – eine echte Stadtvilla, in der alle Spielszenen akustisch passend eingefangen werden können. Was wiederum eine punktgenaue Vorbereitung erfordert, denn man darf ja auf der anderen Seite z.B. die Handlungsfreiheit der Schauspieler nicht beschneiden, indem man ihnen ständig Mikros in den Weg stellt. Es sollte alles „echt“ klingen – sowohl klanglich als auch das Schauspiel betreffend!

4) Die Suche nach einer geeigneten Location dürfte demnach sehr zeitaufwendig gewesen sein.

Dennis Ehrhardt: Oh ja ... Zunächst muss ein solcher Ort natürlich alle Räumlichkeiten bieten, die auch in der Handlung eine Rolle spielen. Und dann der Bodenbelag, die Deckenverkleidung, das Interieur – all das hat Einfluss auf die Akustik und muss bedacht werden. Wir haben über ein halbes Jahr gesucht. Nachdem die Entscheidung gefallen war, haben wir uns noch einmal das Skript vorgenommen, um Details wie die Bewegungen der Schauspieler, Abgänge durch bestimmte Türen etc. anzupassen. Es musste z.B. berücksichtigt werden, wie lang die Treppen sind und wie viel Dialogzeilen man beim Emporsteigen sprechen kann ... Es war ein Haufen Arbeit – aber es war einfach super!

5) Das klingt, als hätten die Aufnahmen anschließend wie am Schnürchen geklappt.

Frank Thannhäuser: Nun ja ... Tatsächlich fanden die Aufnahmen ausgerechnet an den heißesten Tagen des Sommers 2013 statt. Die Außenaufnahmen vor dem „Strafgefängnis Telsbury“ wurden deshalb unter erhöhtem Schwierigkeitsgrad absolviert. Wir mussten jedes Mal auf den geeigneten Moment warten, wenn weder Autoverkehr noch Fußgänger noch Fahrradfahrer störten. Netterweise blieben dann auch noch einige Passanten neugierig stehen – sodass wir erst mal gar nicht weitermachen konnten ... Die größte Herausforderung allerdings boten die Aufnahmen im Büro der Gefängnisdirektorin. Die Außenmauer der Villa wurde renoviert und besaß in diesem Zimmer ein größeres Loch. Und da an jenem Tag der Flugverkehr über Hamburg umgeleitet wurde, mussten wir immer die Pause zwischen zwei Boeings abwarten, bis die Gefängnisdirektorin weitersprechen konnte ... ;-)

6) Bedeutete es für die Schauspieler eine große Umstellung, das Stück als Hörspiel zu realisieren? Wie habt Ihr es geschafft, das, was sonst nur zu sehen ist, hörbar zu machen?

Dennis Ehrhardt: Einige wichtige Elemente der Handlung wären in der Tat nur sehr schwer, bzw. überhaupt nicht umzusetzen gewesen ohne einen großartigen Erzähler. Jürgen Thormann, bekannt u. a. als die deutsche Stimme von Michael Caine, hat diesen Part wirklich wundervoll ausgefüllt. Auch die charakteristische Musik von Andreas Meyer hat noch einmal stark zur Akzentuierung beigetragen.

7) Plant Ihr eine Reihe mit Hörspielen dieser Art? Falls ja, wird es immer mit dem gleichen Ensemble vertont werden, oder wechseln die Schauspieler und Stimmen?

Frank Thannhäuser: Wenn „Die seltsame Gräfin“ gut angenommen wird, möchten wir die Reihe natürlich sehr gerne fortsetzen. Das wäre eine äußerst reizvolle Aufgabe.

8) Kurz und knapp: Warum sollte man gerade bei dieser Edgar-Wallace-Produktion zugreifen? Schließlich gibt es auf dem Markt eine Menge weiterer Produktionen.

Dennis Ehrhardt: Die Produktion ist deswegen so besonders, weil es sich dabei um eine grandiose Mischung aus Theater und Hörspiel handelt. Wer „Die seltsame Gräfin“ im eigenen Wohnzimmer hört und dabei die Augen schließt, wird sich fühlen, als ob er im Theater in der ersten Reihe sitzt. Das ist das allerwichtigste: Es ist ein original Imperial-Hörspiel – ein Stück Kiezkult zum Mitnehmen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ello« (23. Januar 2014, 14:01)


DRY

hört Hörspiele beim Rasenmähen

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38

Donnerstag, 24. April 2014, 18:12

Die seltsame Gräfin (Zaubermond / Imperial)

Mh, ein Theaterstück als Hörspiel. Theater für die Ohren - schön und gut. Aber letztlich beinhaltet so ein Theaterdrehbuch halt auch die optische Seite. Und da funktioniert das ganze trotz Erzähler nicht immer so super. Klar, Jürgen Thormann als Erzähler zu verwenden ist ne sehr gute Wahl.
Dazu kommt die Besonderheit der Aufnahmetechnik. Hätte durchaus ein großes Plus werden können, aber mich hat die Qualität nicht wirklich überzeugt. Im Gegenteil: das Hören war streckenweise regelrecht anstrengend.
Die Geschichte selbst ist ja letztlich auch schon bekannt. Kann man natürlich nochmals bringen, logo. Ich muss aber sagen, dass es jetzt nicht der Stoff ist, auf den ich Jahrelang gewartet habe. Gut, da es für den Hörspiel-Check auf der Liste stand, musste ich da natürlich durch.
Highlight neben Thormann ist vor allem Elga Schütz. Die Frau würde ich auch gerne öfters wieder hören. Abseits von Lausch war da ja leider nicht so viel.
So insgesamt bleibt da bei mir nur ein durchwachsener Eindruck zurück.

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