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Lindequister

Ett-två. Då kör vi då. Går bandet?

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1

Samstag, 3. September 2011, 23:21

Sprecher X: hier top, da flop

Kann ja auch mal Spaß machen, sich darüber auszutauschen -- idealerweise mit Hörproben zum Nachvollziehen ...

Mein Beispiel: Gerhart Hinze

Wiederkehrende Rolle: Prof. Zamorra in "Prof. Zamorra" vs. Direktor Harris in "Mark Brandis"

Für mich ein echtes Beispiel, wie stark wandelbar ein und derselbe Sprecher ist, je nachdem, ob er substanzhaltiges Skriptmaterial hat, mit dem er arbeiten kann, oder nicht. In ersterer Rolle, obwohl es die tragendere ist, kommt er bei weitem nicht so lebendig rüber wie als "knorriger Harris".

Eure Gedanken?
Zoe: "Proximity alert. Must be coming up on something."
Wash: (alarmed) "Oh my god. What can it be? We're all doomed! Who's flying this thing!?" (deadpan) "Oh right, that would be me. Back to work."

PedSchi

war mutig und geschickt

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2

Sonntag, 4. September 2011, 03:08

Ich habe mich schon mal ähnlich über diverse Synchronsprecher geäußert. Beispiel: Dietmar Wunder als Synchronstimme von Daniel Craig - top. Dietmar Wunder (ebenso wie Tobias Meister) in "CSI - New York" - scheußlich. Oder der arme Lutz Mackenzie als Synchronstimme von David Caruso mit seinem Mienenspiel wie eine Wachsfigur ... Aber wenn es halt steif gespielt ist und die Dialoge holzschnittartig sind, was will man da als Sprecher groß machen?

Captain Blitz

Audionarchie

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3

Sonntag, 4. September 2011, 10:35

Ein Sprecher kann schon mehr aus manch einer Rolle rausholen, vielleicht schafft es der Regisseur auch aus dem Sprecher mehr rauszuholen, aber meistens steht und fällt alles mit der Vorlage. Ist die Mist und der Sprecher hat dann auch keinen Bock darauf, dann sieht es meistens schlecht aus.

Pauschal kann man sowas aber nicht sagen, weil es unglaublich viele Faktoren gibt, die dann das Ergebnis beeinflussen.

Beispiele fallen mir jetzt spontan aber keine ein.
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TheBite

Profi

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4

Sonntag, 4. September 2011, 12:25

denke auch der regisseur hat hier einen haupteinfluss. sein fingerspitzengefühl kitzelt hier viel an leistung aus den protagonisten. aber auch diverses hintergrundwissen über eine figur statt einfacher text kann sicherlich nicht schaden um sich besser in eine rolle hineinzuversetzen.
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cat

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5

Sonntag, 4. September 2011, 14:04

Fuer mich ist der grosse unterschied bei dem Chaeuffeur der Dreifragezeichen und dann Spricht es Trepsher und Tri - klopps bei Masters das ging fuer mich garnicht.,.

Captain Blitz

Audionarchie

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6

Sonntag, 4. September 2011, 14:06

Fuer mich ist der grosse unterschied bei dem Chaeuffeur der Dreifragezeichen und dann Spricht es Trepsher und Tri - klopps bei Masters das ging fuer mich garnicht.,.


Und in welcher Rolle findest Du den jetzt gut und in welcher schlecht? ?(
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Perturabo

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7

Sonntag, 4. September 2011, 14:20

Hallo,

zu dem Thema fällt mir etwas ein über das ich mich maßlos geärgert habe.

Artemis Fowl - Das Zeitparadox wurde sehr gut von Rufus Beck gelesen, aber am Ende kommt eine Szene wo Artemis seine Feindin hereinlegt und ein Satz von einem Spielzeug gesagt wird, anschließend folgt der hasserfüllte Ausbruch von der Bösewichtin. Herr Beck hat den kompletten Ausbruch mit der Stimme des Spielzeugs völlig monoton und abgehackt vorgetragen.

Hier wurden ausgezeichnete Leseleistung durch völliges Desinteresse zerstört, denn dieseser Fehler hätte leicht durch etwas Aufmerksamkeit was man da liest vermieden werden können. Normalerweise genieße ich Lesungen von Herrn Beck, aber bei dieser hat er durch diesen Ausrutscher das gesamte Finale des Buches ruiniert.

blackmail82

Der Zug am Ende des Tunnels

  • »blackmail82« ist männlich

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8

Sonntag, 4. September 2011, 19:52

Bei Martin Semmelrogge bin ich immer bespannt auf die Tageslaune. :D

  • »Thomas76« ist männlich

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9

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 20:38

Also grundsätzlich sehe ich es eher so, das einen guten Sprecher eigentlich nichts aus der Profession bringen kann. Unter einem guten Sprecher verstehe ich u.a. auch, selbst eine blöde Rolle in einem noch so miesen Hörspiel authentisch und überzeugend zu spielen. Und fast allen Profi-Sprechern gelingt das meiner Meinung nach auch.

Allerdings keine Regel ohne Ausnahme : Jürg Löw, meist ganz Profi mit tieferer, autorität versprühender Stimme (Gruselkabinett - Die Familie des Vampiers, Sherlock Holmes - der Teufelsfuß, etc.) wirkt in Geisterschocker Nr. 8 - "See des Grauens" doch recht beliebig-gelangweilt (obwohl seine Rolle als Lord bzw. als Adliger durchaus anderes zugelassen hätte und mit etwas mehr herrschaftlichem Auftreten auch besser gewirkt hätte).
"Glaub nicht, ich sei verrückt, Eliot – viele haben merkwürdigere Abneigungen als diese."

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